Olympus E Pm2

E Pm2 Olympus

Digitalkamera Olympus PEN E-PM2 16,1 MP mit Objektiv und Zubehör. Systemkamera PM2 3-Zoll-Kit inkl. 14 Der E-PM2 ist mit seinem leistungsfähigen Prozessor - der mit unserem Flagschiff OM-D baugleich ist - ausgestattet und zeichnet sich durch professionelle Qualität aus. Egal in welchem Modus Sie sich gerade aufhalten, Sie können sofort zum Livemodus wechseln, mit dem Sie auf Tastendruck das meiste aus Ihren Bildern herausholen können. Mit ausgeklügelten und intuitiven Funktionalitäten.

Mit zwölf Arten von Filter und sechs Arten von Spezialeffekten, die Ihre Bilder und Filme in kürzester Zeit in atemberaubende Werke verwandeln, können Sie Ihre kreative Arbeit auf eine neue Ebene vorantreiben. Versuchen Sie es und Sie werden erstaunt sein, welche visuellen Meisterstücke Sie aus Ihren Bildern machen können. Sie können jetzt Ihre Bilder und Filme von Ihrem PEN auf andere Endgeräte wie Ihr Handy überspielen - sowohl kabellos als auch komfortabel mit einer SDK.

Du willst mit deinen Filmen überzeugen? Keine Probleme dank höchster Qualität, tollem Stereosound, kreativer Filter und Filmeffekte. Der PEN minis ist trotz seiner Funktionsvielfalt in einem handlichen, leicht zu tragenden Koffer untergebracht. Olympus hat für die Anforderungen der Fotografie ein umfangreiches Zubehörprogramm für die E-PM2 entwickelt.

E-PM2 Olympus Pen Spiegellose Systemkamera, Systemkamera

Bei den Älteren ruft das kleinste Stiftgehäuse unmittelbar die Erinnerung wach: "Gab es nicht einmal eine Halbformatkamera? Die PM2 ist jetzt im Vergleich zu ihrem Vorgänger mit einer Griffstütze an der Vorderseite ausgestattet, wodurch die Aufnahme der Kameras deutlich besser gehalten werden kann. Auf dem Rücken befinden sich nur wenige flache Schlüssel und die etwas kleine Querwippe, die auch als Kordelring dient.

Der restliche Bereich wird vom 16:9-Bildschirm eingenommen, der durch das Aufnahmeformat von 4:3 im Sucherbildformat klar schwarzer Rand erzeugt. Der Sucher ist daher recht schmal, schließlich werden die roten Streifen für aussagekräftige Aufnahmen genutzt. Bei der Vergrößerung oder im Videomodus hingegen benutzt der kleine Stift das ganze Bild.

Das Kunststoffgehäuse, hinter dem die Bild- und USB-Anschlüsse versteckt sind, ist so winzig, dass es zunächst übersehen wird. Ganz aus Kunststoff - auch das Bayonett - und damit beinahe unerfreulich leicht, scheint sie für diese Fotokamera nicht geeignet zu sein. Bis auf einen kleinen Teil der Fläche am unteren Ende kann der Zoom-Ring extrem leichtgängig gedreht werden und auch der Schleifring transportiert Genauigkeit.

Im Parkbereich verkleinert er sich um gut zwei cm, was den Pen-Mini zumindest taschenfreundlich macht. Dies kann den Schnellstart der Maschine aufhalten. Die Anzeige zeigt das von unterschiedlichen Kameraeinstellungen eingerahmte Bild des Suchers, wenn die Karte aufnahmebereit ist. Über den Touchscreen können Sie eine der drei Standard-Automatikfunktionen mit Ihrem Touchscreen unmittelbar auf dem Bildschirm anwählen.

In dem Setup-Menü sind die Eingaben viel zu gering für die Betätigung mit dem Finger. Olympus hat dies ebenfalls anerkannt und erlaubt hier nur das Rocker Cross zur Orientierung. Grundsätzlich basiert die komplette Kamerabedienung auf der Auswahl des gewünschten Programms mit der Menü-Taste auf dem Touch-Screen und der Einstellung aller anderen Parameter mit den Schnellwahltasten oder dem Quick-Menü.

Neben dem ungeeigneten Bildformat und dem daraus resultierendem kleinen Sucherbildschirm gibt es kaum etwas zu kritisieren. Beim Schwenken über verschiedene Leuchtmittel kommt der Weissabgleich nur schleppend nach, man kann die Korrektion auf dem Bildschirm wirklich nachvollziehen. Sie sind typisch olympisch, was bedeutet, dass sie für hartgesottene Olympiateilnehmer zwar leicht zu verstehen, aber so üppig sind, dass sich Einsteiger in der Tiefe verirren.

Um Anfängern hier keinen Schaden zuzufügen, hat Olympus dieses Menu zunächst versteckt. Features Zusätzlich zu den drei Standard-Programmen P, A und S verfügt das E-PM2 über 23 Szenenprogramme, darunter drei für optionales Zubehör und ein 3D-Programm, das zusätzlich ein geeignetes Objekt benötigt. Die Panorama-Funktion ist auch mehr wie ein Panorama-Assistent, denn die bis zu zehn einzelnen Bilder müssen anschließend mit der beiliegenden Steuersoftware zu einem Ganzen zusammengesetzt werden.

Dies hat gegenüber den heute gängigen Schwenk-Panoramen den großen Vorzug, dass die Bildauflösung für große Drucke hinreichend hoch ist. Das E-PM2 verfügt als Orientierungshilfe über fünf unterschiedliche Raster und Hilfsstriche, die auf dem Bildschirm angezeigt werden können. Wer gerne experimentiert, dem stehen im E-PM2 zwölf so genannte Kunstfilter zur Verfügung, die mit Pop- oder hellen Farbtönen - oder ganz ohne Farbgebung - auskommen.

Olympus hat für Unentschlossene "Art-Bracketing" entwickelt, bei dem alle Auswirkungen hintereinander auf ein Bild angewandt und als separate Dateien abspeichert werden. Alternativ kann der Fokus auch über den Touch-Screen eingestellt werden: Falls Sie es vorziehen, die Lage des AF-Feldes selbst zu wählen, können Sie es entweder mit Ihrem eigenen Zeigefinger auf dem Bildschirm oder durch Kreuzschwenken steuern.

Der Pen-Mini kommt bei der Autofokussierung auf den Punkt, er kommt leicht auf das Level guter Spiegelreflexkameras, der dort gewohnte Phasenkonsens ist nicht mehr vorteilhaft. Der E-PM2 ist serienmäßig mit einem Zubehör-Schuh ausgerüstet, was ihn sehr anpassungsfähig bei der Wahl von Kunstlichtquellen macht. An den kleinen Olympus kann jedes Flash-Gerät bis hin zum Studioblitzsystem angeschlossen werden.

Als Alternative zum Blitzgerät kann ein ausgezeichneter elektrischer Bildsucher angeschlossen werden, muss aber als Zusatzgerät gekauft werden. Dadurch ergeben sich ganz neue Perspektiven beim Fotografieren, z.B. können während der Belichtungszeit einzelne Bildbereiche ausgeblendet oder Spuren von Licht mit einer Fackel in das Motiv gemalt werden. Auch im Videobetrieb beeindruckt die kleinstmögliche Olympus Systemkamera.

Das wohl spannendste Motiv bei dieser Digitalkamera ist die Qualität der Bilder. Das Ausblenden führt nur zu einer moderaten Besserung, sondern zu einer Ausrichtung aller Größen nach unten. Die chromatischen Abbildungsfehler sind im Durchschnitt recht zurückhaltend, aber am Rand des Bildes deutlich spürbar. Das 75 mm 1:1,8, das bereits vor einiger Zeit am E-PM2 in der Praxis und am OM-D E-M5 im Prüflabor getestet wurde, hinterläßt einen ganz anderen Eindruck: Selbst bei offener Öffnung lösen sie sich mit nur einem geringen Kantenverlust von über 46 lp/mm auf, steigen beim Dimmen auf über 50 lp/mm an und fallen dann über F11 wieder weitgehend schonend ab.

Dabei sind die vom Gehäuse und der dazugehörigen Bildverarbeitung stärker abhängig gewordenen Einflussfaktoren wie Bildrauschen, Eingabedynamik und Signal-Rausch-Abstand denen der großen E-PL5 sehr ähnlich: Bis ISO 1.600 arbeitet das Gerät über 11 Blende und das Signal-Rausch-Verhältnis unterschreitet von diesem Schwellenwert nur die 35-dB-Linie. Körnung, Leuchtdichte und Farbstörungen sind hier noch kein Thema; bei entsprechender Anforderung kann das Modell auch bis ISO 6.400 eingesetzt werden.

Wie bei Olympus üblich, ist der Weissabgleich sehr genau, und die Tendenz zu farbigen und wärmer werdenden Farbtönen ist nicht so stark wie beim E-PL5, der im farbigeren i-Enhance Modus vermessen wurde. Die Abbildungsqualität entspricht vor allem bei Verwendung von Premium-Objektiven dem Stand sehr guter System-Kameras. Der Olympus Pen E-PM2 als kleinster Vertreter der neuen Stiftgeneration macht im Versuch eine sehr gute Figur. 2.

Mit dem richtigen Objektiven lässt sich die Fotoqualität nicht mehr von der eines ausgewachsenen SLR-Systems abgrenzen. Unaufdringliche Fotografie mit einer praktischen Fotokamera in Erwachsenenbildqualität könnte man wohl kaum aussprechen.

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