Test Fujifilm X T10

Fujifilm X T10 testen

Lese-Tipp: Fujifilm X-T10 im Test. Sichere Systemkamera Fujifilm X-T10 spiegellos, Systemkamera Die Fujifilm hat den X-T1 verkleinert, man könnte meinen, auf den ersten Blick des X-T10. Das X-T10 wendet sich sicher an eine andere Käufergruppe als das teure X-T1 mit einem Kaufpreis von 700 EUR (ohne Objektiv). Mit 118 x 83 x 41 Millimetern muss sich die Bearbeitung des recht kompakt gebauten X-T10 überhaupt nicht aufhalten.

Der obere Teil und die Grundplatte der spiegellosen System-Kamera, die ca. 370 g wiegt und einsatzbereit ist, sind aus Blech gefertigt, während für den mittleren Teil Plastik verwendet wird. Der X-T10 liegen, mindestens einmalig, einigermaßen gut in der Handfläche. Das X-T10 kann nicht besser mithalten als z. B. das X-Pro2. Obwohl die X-T10 im Stil einer herkömmlichen SLR-Kamera der 80er Jahre gehalten wird, verfügt sie über einen elektrischen Bildsucher als spiegelfreie System-Kamera.

Sie kann um 45 Winkelgrade nach unten und 90 Winkelgrade nach oben geneigt werden, so dass der Photograph z. B. die Fotokamera wie einen Lichtschacht vor seinen Magen hält. Es ist jedoch bedauerlich, dass Fujifilm keinen Berührungsbildschirm installiert hat, mit dem man z.B. den Fokus mit der Fingerspitze hätte setzen können.

Die Leinwand und der Bildsucher ermöglichen eine Vielzahl von Insertionen, wie z.B. eine Libelle, Gitterlinien oder ein Live-Histogramm. Das Bedienungskonzept des X-T10, noch mehr als das des X-T1, verbindet einen Klassiker mit einem moderneren Bedienungskonzept. Enthusiasten der Direkttastenbedienung werden sich darüber erfreuen, dass der X-T10 über separate AF-L- und AF-L- und AE-L-Tasten verfügt. Der X-T10 ist mit einem separaten Tastenfeld ausgestattet.

Selbst wenn Sie mit einem externen Stereomikrophon drehen und dabei ferngesteuert auslösen wollen, schauen Sie nicht in die Tube, denn das Fadenkreuz im Triggerknopf beherbergt einen klass. Kabeltrigger. Die 350 CIPA-Standardaufnahmen sind mäßig, aber Fujifilm bietet einen Ersatzbatterie, was die außergewöhnliche Kapazität vervielfacht. Der SD-Kartenslot ist für den Einsatz mit den Geräten der Typen SLHC, SLXC und UHS-I geeignet, aber im Unterschied zum X-T1 ist er nicht für den Einsatz mit den Geräten der Serie I....

Die Fujifilm X-T10 ist sowohl für Einsteiger als auch für Fortgeschrittene die ideale Lösung für erfolgreiche Aufnahmen ohne Programmwahlschalter: Trotz des neuen Hebels "Auto" ist das Bedienungskonzept eindeutig auf anspruchsvolle Profifotografen ausgerichtet. Der X-T10 hat wie jeder Fujifilm auch die Filmsimulations-Modi, mit denen der Bilderindruck eines gewissen, klassischem Fujifilm-Film auf Tastendruck eingestellt werden kann, zum Beispiel Velvia für lebhafte Farbwiedergabe oder ein S/W-Film.

Auf Wunsch können Sie auch ganze Filmsimulationsserien mit einem einzigen Bild aufnehmen. Die X-T10 ist auch für Pausenaufnahmen und einen Panoramamodus kein Fremdwort. Die X-T10 macht schnell acht Serienaufnahmen pro Sek., aber nur für sehr wenige Schüsse in kurzer Zeitfolge. Auf dieser Seite sehen Sie die Abweichungen zur großen Schwesterschaft X-T10. Mit dem X-T10 bietet Fujifilm einen raschen Auto-Fokus von 0,06 Sek. nach dem CIPA-Standard.

Nach unseren Berechnungen ist der X-T10 etwa sechsmal träger, so dass der Selbstfokus etwa 0,36 s dauert. Nach und nach ist der Alphofokus nicht, aber immer noch wesentlich schwächer als einige der Konkurrenzmodelle und vor allem viel schwächer als Fujifilm versprechen. Dazu kommen Modi wie "Wide" und "Pursuit", bei denen der Autofocus gar 77 Messfelder nutzt und ein Objekt im Blick behält.

Mehr zum Thema