Das Objektiv

Die Linse

Linse, Foto-Objektiv: Typen von Foto-Objektiven und Tipps zur Auswahl von Foto-Objektiven. Noch wichtiger als die Kamera ist das Objektiv. Bild: Das Objektiv Eine Linse setzt sich im Wesentlichen aus einer mehr oder weniger großen Zahl von Objektiven und einer Aufnahme, d.h. dem Halter für die Objektive, zusammen.

Bei den Objektiven, von denen einige 15 oder mehr in einer Linse enthalten sind, handelt es sich nicht um billige Fenstergläser, sondern um optisch präzise Teile, die zum Teil aus Exoten und damit sehr aufwendig sind.

Moderne Zoomobjektive müssen bei komplizierter Bewegung mehrere Gruppen von Objektiven mit höchster Präzision justieren, sowohl bei der Brennweiten- als auch bei der Distanzeinstellung. Wer hingegen den Preis einer normalen Sonnenbrille versteht, wird sich wundern, warum billige Gläser so günstig sein können wie sie sind.

Für so preisgünstige Detaillösungen wie die Super-Antireflexionsbeschichtung für Brillengläser ist seit vielen Jahren der absolute Maßstab für Brillengläser, nämlich für hochwertige Gläser für jedes einzelne Objektiv. Hält man z.B. eine Vergrößerungslupe in die Hand, stellt man fest, dass sich die Strahlen der Sonnenstrahlung an einem einzelnen Ort berühren und das Licht nach einiger Zeit zünden.

Die Entfernung ist die sogenannte Brenndauer der Leuchte (Brennweite, da Brände früher so oft gezündet wurden). Natürlich ist es egal, wie weit man eine Linse vom Blatt fernhalten muss, damit sie durch das an einer Stelle konzentrierte Sonnenlicht gezündet wird. Jedoch ist die Objektivbrennweite ein Parameter, von dem der sehr entscheidende Parameter Blickwinkel abhängig ist.

Mit dem Blickwinkel wird der maximale Blickwinkel bezeichnet, in dem Gegenstände so positioniert werden können, dass sie einfach auf dem Bild dargestellt werden können. Kurz gesagt, ein großer Blickwinkel führt dazu, dass das Objektiv reduziert wird, d.h. "bringt viel auf den Film" bis zum Äußersten eines nahezu surrealen Bildes einer Fischaugenlinse (Fish Eye).

Andererseits bedeutet ein kleiner Blickwinkel, dass das Objektiv "die Erde einander annähert" wie ein Teleskop. Bei Objektiven mit kleinem Blickwinkel ("Teleskop") spricht man von Teleobjektiven und bei Objektiven mit grossem Blickwinkel von Weitwinkelobjektiven. Als Super-Weitwinkel- oder Super-Teleobjektive werden sehr kurze oder lange Brennweiten genannt. Die Ergänzung "Super" bezieht sich nicht nur auf die Objektivbrennweite, sondern auch auf den Ausstattungspreis.

Der Blickwinkel ist so gewählt, dass er dem des Menschen ablesbar ist. Bei einem Objektiv für das beliebte 35mm-Format sind es gerade mal 50 Millimeter. Ein Objektiv mit einer Objektivbrennweite von 50 Millimetern wird deshalb als Standardobjektiv bezeichne. Als Weitwinkelobjektive gelten alle Linsen mit kürzerer Brenndauer und solche mit längerer Brenndauer als Teleobjektive.

Noch vor wenigen Jahren, bevor sich Zoomobjektive etablierten, war es normal, dass der schmale Laien eine ganze Reihe von Linsen vom Weitwinkel- bis zum Telebereich hatte. Der Designaufwand ist umso größer, je weiter die Objektivbrennweite von diesen liegt.

Die 16 Millimeter Fischauge (manchmal auch mit 15 oder 17 Millimeter Brennweite) füllen das Bildformat vollständig aus, wodurch der Blickwinkel von Ecke zu Ecke 180° ist. Das 8 -mm-Objektiv erzeugt ein kreisförmiges Abbild mit 24 Millimeter Durchmesser, der restliche Teil des Abbildes ist schwärzlich. Die Blickrichtung ist 180° in jede Himmelsrichtung (mit einem der Nikon-Objektive auch unglaublich 220°, d.h. es sieht ein wenig nach rückwärts aus!

Bei dem heute nicht mehr verwendeten 12-mm-Fischauge handelt es sich um einen Hybrid, der ein kreisförmiges Abbild mit einem Durchmesser von 36 Millimetern ausbildet. Daraus resultiert ein Blickwinkel von 180 von oben nach unten, während das nur 24 Millimeter große negative den Blickwinkel einschränkt. Genauere Angaben zu Objektivbrennweite und Bildwinkel: Ein optimales Objektiv liefert ein Abbild der Realität mit immer endlos großen Abmessungen, je nach Objektivbrennweite und Objektentfernung verkleinert oder vergrößert.

Die Betrachtungswinkel Alpha ergeben sich nur daraus, dass man den Maximalwinkel des Lichtes festlegt, der gerade noch auf das Negative trifft; der übrige Teil ist sowieso nicht von Interesse, da er nicht auf dem Bildmaterial wiedergegeben wird. Die Abmessungen des negativen Materials sind umso kleiner, je kleiner der Blickwinkel ist.

Abb. 2 zeigt das rotgrün-blaue Motiv komplett auf dem eher großflächig negativen Material, gleichsam "auf den Kopf gestellt" aufgrund physik. Daraus resultiert der Bildwinkel Alpha. Unter sonst gleichen Voraussetzungen, besonders bei gleicher Linse, fällt viel von der Linse auf das kleinere negative Material in Abb. 3.

Dadurch ist der Blickwinkel Alpha kleiner. Kurz gesagt, die Lichtintensität einer Linse bedeutet, wie viel Lichteinfall eine Linse auf dem Bild hinterlässt, wenn die Blendenöffnung vollständig geöffnet ist. Er ist in etwa abhängig vom Objektivdurchmesser (bei Superweitwinkel-Objektiven muss die vordere Linse aus Konstruktionsgründen grösser sein). Zum Vergleich der Linsenwerte verweist dieser Zahlenwert auf die Objektivbrennweite und ergibt einen Zahlenwert von 1:2,0. Bei einer Objektivbrennweite von 50 Millimetern ist dies jedoch ein Diameter von 25 Millimetern, bei 200 Millimetern ein Diameter von 100 Millimetern.

Die Größe hinter der "1:" gibt die größte mögliche Aperturöffnung an, in diesem Fall 2,0. Die Menge des Lichts wechselt nicht geradlinig mit dem Querschnitt, sondern quaderförmig, da sich der Querschnitt der Öffnung quaderförmig mit dem Querschnitt wechselt. Daher ist die Reihe der Blenden wie folgt: Jeder Schritt in Fahrtrichtung der grösseren Anzahl entspricht einer Lichtmengenhalbierung, d.h. einer Verringerung der Lichtintensität um einen sogenannten Blendwert.

Mit einer bestimmten Filmempfindlichkeit können Sie also in einer dunkleren Atmosphäre mit einem hochintensiven Objektiv als mit einem schwach beleuchteten aufzeichnen. Zum Beispiel bei 50 Millimeter 1/50 s. Aus diesem Grund ist die Lichtintensität einer Linse sehr bedeutend. Auch wer mit einem Tripod arbeiten kann und somit unbegrenzte Aufnahmezeiten ohne Verwacklungen realisiert, so dass prinzipiell Low-Light-Objektive eingesetzt werden können, stößt an seine natürlichen Grenzen:

In der Vergangenheit musste man mit vielen verschiedenen Brennweiten um die ganze Erde reisen. Gegenwärtig werden mehrere Linsen durch ein einzelnes Zoomobjektiv ausgetauscht. Mit diesen Linsen können Sie jede beliebige Objektivbrennweite zwischen zwei Grenz-Brennweiten beliebig verstellen - eine wirklich sinnvolle Sache. In den vergangenen Jahren hat sich die Bildqualität so stark erhöht, dass bei gutem und damit in der Regel auch teurem Objektiv die Schärfeunterschiede zu Festbrennweitenobjektiven kaum ersichtlich sind.

Die Lichtintensität von Zoomobjektiven ist ebenfalls nahezu immer niedriger. Daher sind Linsen mit Festbrennweite immer noch gerechtfertigt. Das gilt besonders für Linsen mit extremer Brenndauer, auch wenn Linsen mit Festbrennweiten im Verhältnis zu den Reinheitsgraden zunehmend aus der Mode sind. Generell kann man grob gesagt behaupten, je kleiner die Möglichkeit der Variation der Objektivbrennweite, desto besser sind die Zoomobjektive, sofern der Produzent nicht aus Konkurrenzgründen an allen Winkeln einspart.

Sie sollte nicht viel größer als der 3. Wert sein (z.B. 28 - 85 Millimeter, 28 - 100 Millimeter oder 70 - 210 Millimeter). Selbstverständlich gibt es in der Branche auch Linsen mit einem Objektivbrennweitenbereich von z.B. 28 - 300 Millimetern. Betrachtet man jedoch die oft als Wunderlinsen gelobten Resultate solcher Linsen, stellt man sehr rasch fest, dass eine Verzerrung nahe der Mindest- und Maximalbrennweite einfach nicht in Frage kommt, was sehr oft auch für die Streulicht-Empfindlichkeit gilt.

Merkwürdigerweise werden solche Linsen von den entsprechenden Fotomagazinen immer noch als gut oder sogar sehr gut bewertet, was nur dadurch erklärt werden kann, dass die Bildschärfe in erster Linie in die Bewertung einbezogen wird, um die Produzenten, die auch Anzeigenkunden sind, nicht zu verunsichern. Besonders hervorzuheben ist der Einsatz des Kamera- und Linsenherstellers Canon mit einer im Objektiv eingebauten, elektrisch geregelten Optik, um die beim Aufnehmen von Bildern aus der Kamera unvermeidliche Verwacklung aufzufangen.

Die Belichtung kann dadurch um etwa zwei Belichtungsschritte verlängert werden, so dass das Objektiv bei gleichem "Verwackelungsgrad" zwei Blendenstufen schwächer sein kann als ein konventionelles Objektiv. Welche Linse soll gewählt werden? Mit Messsucherkameras ist es ganz leicht, denn das Objektiv ist fixiert und nicht austauschbar, außer bei sehr teueren Handmodellen: Sie müssen die Digitalkamera so wie sie ist mitnehmen.

Es ist ratsam, dem Objektiv die größte Wichtigkeit einzuräumen, viel mehr als dem Rest der Fotokamera, denn das Objektiv macht das Foto und nicht die elektronische Aufnahme. Für Fotoapparate mit Festbrennweite sollten Sie keine Lichtintensität unter 1:2,8 dulden. Unglücklicherweise geht der Trend zu 1:3,5 Die Objektivbrennweite beträgt in der Regel im hellen Weitwinkel-Bereich, also 35 Millimeter.

Die Lichtintensität sinkt bei der maximalen Brenndauer zum Teil auf 1:11. Der gemeinsame Nenner ist, dass die Lichtintensität bei der längsten Brenndauer, gerade weil sie so entmutigend ist, oft verborgen bleibt oder allenfalls in Kleingedrucktem zu sehen ist. Sie können es grob feststellen, indem Sie den Objektivdurchmesser der Vorderlinse, der leicht zu erkennen ist (Achtung: nicht den Filterdurchmesser eines evtl. bestehenden grösseren Filter messen!), durch die Maximalbrennweite aufteilen.

Zum Beispiel bei einer Objektivbrennweite von 200 Millimetern und einem Objektivdurchmesser von 18 Millimetern der Zahlenwert 18/200 = 0,09, was etwa 1:11 ist. Wer die Broschüren der Objektivhersteller studiert, kann aufgrund des großen Brennweitenbereiches ein Objektiv mit einer Objektivbrennweite von 28-200 oder sogar 28-300 Millimetern erwerben.

Zum einen ist das Zoomobjektiv je grösser der Bereich der Brennweite, zum anderen ist es schwächer. Eine typische Linse wird als "3,5-5,6/28-200 mm" geliefert. Der Wert 3,5 besagt, dass bei einer Objektivbrennweite von 28 Millimetern das Objektiv bis zu einer Apertur von 3,5 ausgeblendet werden kann, d.h. es hat eine Lichtintensität von 1:3,5 Bei 200 Millimetern ist die Lichtintensität jedoch bereits auf 1:5,6 gesunken.

Das bedeutet in der Realität, dass Sie viel Lichteinfall benötigen, um Fotos ohne Unschärfe zu machen, da Sie nach der Faustformel nicht mehr als 1/200 Sekunden bei 200 Millimeter Brennweite aufbelichten. Sie müssen dies auch dann tun, wenn Ihre Linse schwach ist. So ist ein Bild mit 400 Blende um 2 Blende sensibler als ein Bild mit 100 Blende, aber grobkörnig, in der Abstufung flach (liefert also keine so "scharfen" Bilder) und auch die Farbe ist ebenmäßiger.

Zusätzlich ermöglicht Ihnen die Verbindung von "Low Light Objective/Sensitive Film", bei Bedarf einen höher empfindlichen, als normalen Filmmaterial zu benutzen. Wenn Sie in geschlossenen Räumen fotografieren (auch mit Blitz), müssen Sie dies trotz der hohen Lichtleistung des Objektives oft genug tun. Ich möchte Ihnen vorschlagen, erstmals ein Objektiv mit einem Objektiv mit einem Objektivbrennweitenbereich zwischen 28 und ca. 100 Millimetern zu kaufen.

Wenn Sie größere Objektivbrennweiten benötigen, sollten Sie auch nach einem 70-210 oder 80-200 Millimeter Objektiv suchen. Die Lichtintensität sollte in jedem Fall so hoch sein, wie es Ihr Geldbeutel zulässt. Linsen mit einer konstanten Lichtintensität über die gesamte Brenndauer sind zweckmäßig. Bei Linsen mit veränderlicher Lichtintensität, wie oben dargestellt, sinkt die Lichtintensität mit zunehmender Brenndauer.

Das ist jedoch sehr nachteilig, da die Gefahr von Verwacklungen mit zunehmender Vergrösserung steigt und dieser Einfluss mit sinkender Lichtintensität intensiviert wird. Wenn Sie jedoch mit der alternativen "Sucherkamera oder Spiegelreflexkamera mit etwa gleichem Zoompreis" konfrontiert sind, können Sie auch ein preiswertes Zoomobjektiv mit variablen und für SLR-Bedingungen nicht sehr hohen Lichtstärken aussuchen.

Wer zum Beispiel Wildtiere aus großer Entfernung fotografiert, braucht natürlich ein anderes Objektiv. Dazu eignet sich ein Tele-Objektiv mit einer Objektivbrennweite von 300 oder mehr. Denn je größer die Objektivbrennweite, umso schwächer sind die Linsen im Allgemeinen, da der Objektivdurchmesser bei gleichbleibender Lichtintensität mit steigender Objektivbrennweite geradlinig ansteigt, was aus Kostengründen oft nicht möglich oder erschwinglich ist.

Extremes Teleobjektiv mit angemessener Lichtintensität ist sowieso ausreichend aufwendig. Eine Linse 2,8/300mm (d.h. 300 Millimeter Objektivbrennweite und Lichtintensität 1:2,8) ist kaum für weniger als 3000? zu haben! Und auch diese Linsen sind wegen der kleinen Mengen und der aufwändigen Konstruktion nicht gerade preiswert. Extremobjektive, ob Tele oder Weitwinkel, sind aus technologischen Gesichtspunkten oft nur mit einer festen Objektivbrennweite zu haben.

Hobbyastronomen brauchen nur ein Gehäuse, aber kein Objektiv. Weil in diesem Falle das Objektiv das Fernrohr ist, das natürlich eine (mechanische) Anschlussmöglichkeit für eine Fotokamera haben muss. Wenn Sie keine Kameras für solche Spezialaufnahmen brauchen, empfehle ich ein Zoomobjektiv mit einer Objektivbrennweite zwischen 28 und ca. 100 Millimetern, das eine Lichtintensität von weniger als 1:4,0 bei keiner Objektivbrennweite hat.

Mit der Zeit werden Sie sehen, ob ein weiteres Objektiv mit einer kürzeren oder längeren Brenndauer benötigt wird. Wer aber merkt, dass er wirklich eine längere Brenndauer braucht, sollte nicht lange nachdenken, sondern eine solche einkaufen.

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