Dp3 Merrill

DS3 Merrill

Es gibt sieben gute Argumente für die Sigma DP3 Merrill Einige mögen meinen, dass die folgende Liste paradox ist und daher nichts anderes als der gewöhnliche Verweis auf die wohlbekannten Schwachstellen von Sigma-Kameras. Vor dem Hintergrund vieler Negativrezensionen habe ich mich schlichtweg die Frage gestellt, warum ich immer noch mit diesen Fotokameras fotografieren möchte.

Ich betrachte bei näherer Untersuchung die meisten der vermeintlich veralteten MÃ??ngel als Vorzug. Dies betrifft vor allem die DP3 Merrill. Was sind die Argumente für den Kauf einer teuren Fotokamera, die aufgrund ihres Konzepts, ihrer Erscheinung und Ausrüstung eher schrullig als beeindruckend aussieht? Der Brennweitenbereich ist schlichtweg sehr gütig.

Am schlimmsten ist, dass sie den Photographen zwingen kann, einen Rückzieher zu machen - es ist nicht immer eine gute Sache, da es eine gute Sache sein kann, bei einer Brennweite von 28 Millimetern einen weiteren Sprung auf das Objekt zu machen. Die Autofokusfunktion nimmt nie ein sich bewegendes Objekt auf.

Selbstverständlich habe ich noch nie zuvor den Versuch unternommen, ein sich bewegendes Objekt mit dem Auto-Fokus des DS1, DS2 oder DS3 aufzunehmen, das ist nicht ihre Anwendung. Doch Sie erinnern sich, wie Sie es in einer Umgebung ohne Auto-Fokus gemacht haben: Sie konzentrieren sich von Hand auf einen gewissen Zeitpunkt und lösen aus, wenn das Subjekt diesen Zeitpunkt überschreitet - mit ein wenig Einarbeitung sollte es ganz gut gehen.

Mit der Einschränkung der Fotokamera wird der Fotograf gezwungen, an einer Problemlösung zu erarbeiten, mit anderen Worten: Man muss denken, versuchen und praktizieren. Meiner Ansicht nach ist dies eine der besten Bedingungen für den Spaß an der Fotografie, und ich verstehe nicht, warum eine für Fotoenthusiasten konzipierte Fotokamera nicht für Berufsfotografen geeignet sein sollte, die dies von Anfang an voll automatisch tun können sollten.

Zweifellos ist es untragbar, wenn man nicht 300 Bilder auf einmal machen kann, von denen man sowieso 275 hätte speichern können. In der Vergangenheit, in der Vergangenheit, in der guten guten alten Zeit, mag der Akku einer Fotokamera vielleicht noch einige Jahre lang gehalten haben - aber nur wenige Aufnahmen wurden in dieser Zeit gemacht.

Beim Merrill ist es die Batterie, die Sie nach 50 Aufnahmen auswechseln müssen. Dies führt - je nach Akkuladung - zu einer bestimmten Wirtschaftlichkeit und Beherrschung - ich würde es Reflexion aufgreifen. Sie können nicht einfach um den eigenen Hausgang herumgehen und die gierige Memorycard mit unzähligen Photos versorgen, aber Sie können sich überlegen, welches Bild Sie wirklich aufnehmen möchten - und welches nicht.

Und wenn es eine dreiwöchige Reise durch den Urwald sein soll, weit weg von jeglicher Stromversorgung, muss man sich wirklich mit Ersatzbatterien ausstatten. Meistens sind sie ziemlich zweckmäßig, einige sind gar chic oder cool.

Dazu kommen kleine, unauffällige Fototaschen, die gerade genug Raum für eine solche Fotokamera wie die Signma DP3 (und möglicherweise einen Ersatzakku) bietet - und dafür bist du gut gerüstet, ohne dich zu blamieren. Die Idee, eine Fotokamera in einer Sakko- oder gar einer Hosen-Tasche zu tragen, hat uns nie gefallen - ich will sie nicht mitschleppen.

Ich mochte schon immer die Digitalkameras, deren Farbe nicht farbneutral oder wirklichkeitsgetreu, sondern in sich schlüssig war. Zum Beispiel habe ich immer festgestellt, dass die Panasonic-Kameras sehr farbecht sind, aber das hat mich nie wirklich beeindruckt. Die Farbgestalter von Olympus hingegen sind ganz anders: Eine blau gefärbte Blüte mag violett werden oder andersherum, aber die falsche Farbe erweckt das Motiv zum Leben.

Es handelt sich um Bilder, die uns gefallen sollen. Als ich aus dem Ferienaufenthalt zurückkehre und mir ein wunderschönes Bild anschaue, auf dem ich die Farbe des Gebirges, der Wildnis oder des Wassers auf eine ganz andere Weise erkenne, habe ich immer noch ein wunderschönes Bild in meinen Haenden, und wer weiss, vielleicht kann mein Gedächtnis die Farbe der Bilder einmal als ihr eigenes nehmen.

Der DP3 macht solche Fotos: Überzeugende Aufnahmen, die meiner Meinung nach für die Realität nicht ausreichen. Stimmt das dargestellte Rote mit dem echten Roten im Augenblick der Aufnahmen überein: zu dieser Zeit, bei diesem Tageslicht und unter diesen Bedingungen? Ich habe die Fotokamera dafür nicht gekauft. Wenn es aus Notwendigkeit notwendig sein sollte, mit höherer Empfindlichkeit zu photographieren, werde ich mit lauten, gefleckten, verblassten oder gar ganz ohne Bild auskommen. Denn das ist immerhin ein Ausweg.

Das DP3 spornt mich an, nach guter Beleuchtung zu schauen - was könnte für einen Photographen besser sein? Aber der DP3 kann auch filmen, und das ist VGA 640×480, und ohne es vorher zu testen, sage ich nur, dass der Akkupack etwa zwei Min. halten wird - tut mir leid, Sigma.

Dabei mag ich Fotokameras, die es mir ermöglichen, Fotos zu machen. Bei der Filmproduktion würde keine Sigma-Kamera in die Auswahlliste aufgenommen. Und das ist das Gute daran: Signma stellt Fotokameras für Photographen her, nicht für Filmschaffende. Bisher waren alle Funktionen von Digitalkameras für mich nichts anderes als technisches Vorschaltgerät.

Ein reifer Filmmodus vermittelt mir den Anschein, dass die Aufnahmekamera keine gewünschte Charakteristik hat, sondern dass ihr - im Gegensatz dazu - etwas Wesentliches fehlt. Möglicherweise ist das nicht logisch oder gar dumm, aber so empfinde ich eine Cam.

Wenn Sie die Lesart des Beitrags immer noch nicht vom Kauf einer DP3 abgehalten hat, sollten Sie sich wirklich die Frage stellen, ob Signma nicht schon lange eine Frage des Glaubens und des Herzens für ihn ist.

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