Fuji Xt 1 vs X Pro2

Xt 1 vs. X Pro2 von Fuji Xt 1

Mit X-Pro2 vs. X-T1: Vergleich von Sucher und Suchervergrößerung. Die Pro2 vs. X Oder, warum ich hauptsächlich meinen neuen Frujifilm X-Pro2 und den bewährten X-T1 benutze, muss jetzt im Schatten leben. "Damit jetzt aber kein Fehldruck auftritt, hat mich meine X-T1 in den vergangenen 2 1/2 Jahren nie enttäuscht und immer die besten Bildresultate erzielt.

Als Einführung in meinen kleinen Vergleichs- und Erlebnisbericht möchte ich anmerken, dass ich kein Technologie-, Pixel- und Funktionsbeistand bin, sondern die Fotokamera als ein Tool betrachte, das mir Spaß bei der Handhabung und guten Bildergebnissen machen muss.

In der Landschafts-, Astro-, Straßen- und Porträtfotografie arbeite ich hauptsächlich mit Blendenvoreinstellung, Auto-Fokus und Manual, mit vorgegebenen und situativen ISO-Werten und Belichterkorrektur sowie RAW und JPG´s. Der X-Pro2 ist eine phantastische Fotokamera und ein Handfäller, der schlecht abschneidet! Mein geliebter X-T1, der mich über 2 1/2 Jahre mit besten Bildresultaten inspirierte, ist nun zu einer Ersatzkamera abgebaut worden.

Der X-Pro2 hat eine Fallverarbeitung auf höchstem Niveau und bietet ein besseres Gefühl. Um den Griff zu verbessern und die Handhabung auf einem Dreibeinstativ zu erleichtern, benutze ich den Griff MHG-X-Pro2, der auch als Quick Release Platte (ARCA-SWISS) fungiert. Der neue Fokus-Joystick ist unglaublich bedienerfreundlich und viel kürzer als die Steuertasten des X-T1.

Der Einsatz des Optiksuchers führt manchmal zu einer Besserung des Bildausschnitts bei Straßen- und Landschaftsaufnahmen, da der Einfluß des Kantenbereichs besser beurteilt werden kann. Wenn ich durch den exzellenten Zielsucher schaue, auch als Träger von Gleitsichtgläsern, finde ich es schön, meine Schnauze quasi neben der Fotokamera zu haben, und als ehemaliger Leica M6-Anwender finde ich es sehr entgegenkommend.

Interessanterweise wird man beim Fotoreportieren mit der X-Pro2 häufiger als Touristin und Künstlerin empfunden. Dadurch wird eine wesentlich ungestörte und entspannte Fotografie in der Straßen-, Hochzeits- und Portraitfotografie möglich. Ich als leidenschaftlicher Anwender von primären Festbrennweiten wie der 16mm f1,4 und der 56mm f1,2 erkenne einen großen Zusatznutzen in der verkürzten Verschlußzeit von 1/8000 s, vor allem bei Objekten mit Blendenöffnung, d.h. freier Öffnung und Tag.

In etwa auf dem gleichen hohen Level wie der X-T1 und ich kann keinen signifikanten Fortschritt auf meinem Eizo-Monitor sehen. Besonders vorteilhaft für den FineArtPrint betrachte ich die hohe Bildauflösung des neuen Druckers mit 24,3 Megapixel (6000 x 4000 Pixel), der eine Druckgröße von 508 x 339mm bei 300 ppi zulässt und mit 483 x 329mm etwas grösser als A3+ ist.

Verglichen mit dem 16,3 Megapixel-Sensor des X-T1 (4896 x 3264 Pixel) resultiert daraus eine Druckgröße von 415 x 276 Millimetern bei 300 ppi, etwas kleiner als A3 bei 420 x 297 Millimetern. Ich finde die Datensicherung meiner Aufzeichnungen auf der zweiten SD-Karte im Doppelspeichersteckplatz erfreulich und beruhige.

Jeder, der seine Fotokamera jemals in 30 cm Seehöhe am Atlantikstand, am Wellenausgang, aufgebaut hat, weiß, welche gymnastischen Übungen und Geschwindigkeiten vom Sportfotografen verlangt werden, denn unerwartet können ploetzlich groessere Schwingungen auftauchen, und dann ist es Zeit, sich ein Dreibeinstativ mit der Fotoapparat zu schnappen und aus der Gefahrenzone zu gehen. Bislang ist es mir noch immer gelungen, die Fotokamera bei solchen Einsätzen nass zu machen, ganz zu schweigen von mir.

Zusammengefasst kann ich für mich selbst behaupten, dass ich den Kauf des neuen Fuji X-Pro2 nicht für eine zweite Minute bedauert habe und jedes Mal, wenn ich ihn in die Hände bekomme, bekomme ich ein großes Lächeln auf meinem Gesichtsausdruck.

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