Pentax K1 Testbericht

Die Pentax K1 Rezension

Volle Leistung im Format Mit der K-1 feiert Pentax Premiere im Bereich der Vollbildkameras. Das neue Flagschiff besticht nicht nur auf dem Schreibtisch durch durchdachte Features, volle Bildauflösung und innovative Grafik. Die erste vollformatige Spiegelreflexkamera von Pentax verfügt über eine Bildauflösung von 36 Mio. Pixel, feinste Ausrüstung und das alles in einem sehr kompakten Design.

Bei Verwendung von Livecam zeigt der 3,2-Zoll-Monitor, der um 90° nach oben, 45 nach unten und 35° nach beiden Seiten gedreht werden kann, seine Stärke dank einer neuen Federungstechnologie. Mit der Pentax K-1 können sowohl Fotoapparat als auch Linse mit ausgeklapptem Bildschirm transportiert werden.

Sie hat eine Bildauflösung von 1.037.000 Punkten. Das Kameraschwenken wird von der mitgezogenen Seite erkannt und die Stabilisierung für die Bewegungsrichtung entsprechend abgeschaltet. Die K-1 verwendet auch die Sensor-Shift-Bildstabilisierungstechnologie zur Erkennung von Staub auf dem Bildsensor und für Bildpunktverschiebungen. Es werden vier Bilder in Reihe aufgenommen, bei denen der Bildsensor pixelweise nach oben, nach unten, oben, links u. oben und oben geschwenkt wird.

Es wird ein einzelnes Bild berechnet, das als JPEG- oder RAW-Datei abspeichert wird. So ist das Gerät anders als der OM-D E-M5 II von Olympic, der eine bessere Bildauflösung durch Pixelverschiebung erreicht. Sie wird auch für die eingebaute Astrotracer-Funktion genutzt, die ebenfalls das im K-1 eingebaute GPS benutzt.

Dabei beträgt die Aufnahmegeschwindigkeit 4,4 Bilder pro Sek. Der K-1 bietet eine Ausrüstung wie kaum ein anderes Model, aber es mangelt ihm auch an etwas. Die Testkarte wurde mit 4.403 von nominal 4.912 Zeilen pro Bilderhöhe reproduziert - ein sehr gutes Resultat. Bei Verwendung der Pixelverschiebung kann die Bildauflösung um weitere 150 Zeilen pro Bildhöhe erhöht werden.

Für JPEG-Bilder verwendet Pentax ein moderates Schärfen, aber die Schärfe der Objekte wird durch zu viel oder zu wenig Schärfe begrenzt. Der K-1 hat eine Auflösung von 4,88 mju. Die Pentax-Sensorik entspricht damit dem 36 Megapixel-Sensor der Nikon A810 mit 4,9 mju.

Das Helligkeitsgeräusch unterschreitet bis ISO 6400 die sichtbare Schwelle von einem Prozentpunkt. Bei einem ISO-Wert von 204800 beträgt das Rauschen 9,17% und macht die Aufnahmen unbrauchbar. Die Maximal-Dynamik beträgt sehr gute 11,3 Blenden. Der Dynamikbereich bis ISO 3200 ist weiterhin hoch.

Wenn die Pentax auf die Standardeinstellung für JPEG gesetzt ist, wird in den Farbeinstellungen "stark" gesetzt. Mit 712 von 1.080 Zeilen pro Objekthöhe erreicht die Kamera das Level einer Kamera vom Typ EOS 5D Mark II. Auch der Dynamikbereich ist gemittelt. Für Videos sind dies max. 9,19 Blende.

Mit der Pentax K-1 ist der erfolgreiche Start ins volle Format gelungen. Das Bild ist exzellent, die Bedienung dank vieler Tasten und Zifferblätter sehr simpel und die Ausrüstung der Kameras auffällig. Vielerorts bemerkt der Benutzer, dass die Ingenieure von Pentax viel Zeit und Aufwand in die Optimierung der Kameras und ihrer Funktionen gesteckt haben.

Der smc Pentax-FA 43mm 1:1.9 wurde verwendet Ein Mausklick auf die Dateien führt zum Öffnen der Test-JPEGs in Vollbild.

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