Objektiv test

Linsentest

Phototechnik, Linsentests, Pilzfotos, Naturfotografie, Postkarten, Poster. Chipfoto-Video vergleicht drei Objektive im Test. Objektiver Test ? Bestenliste 2018 SLR-Kameras hatten schon immer den großen Vorzug, dass der Fotograf einfach und rasch zwischen unterschiedlichen Optiken umschalten konnte, um für jede Aufnahme-Situation gerüstet zu sein. Vor einiger Zeit kam eine neue Generation von digitalen Kameras hinzu, die auch den Zustand einer System-Kamera einfordern können, aber ohne Spiegeln funktionieren und daher den Begriff spiegelfreie System-Kameras oder DSLM (kurz für digitales Einzellinsen spiegelfrei) haben.

Die Wahl eines Zoomobjektivs oder eines mit Festbrennweite ist von verschiedenen Faktoren abhängig. Zoom-Objektive sind praxisgerecht und durch ihre variablen Brennweiten für ein breiteres Anwendungsspektrum geeignet. Viele Kamera-Hersteller liefern ihre System-Kameras, mit oder ohne Rückspiegel, zumeist als Basiskit, das ein Zoom-Objektiv im niedrigen Brennweiten-Bereich enthält.

Dies ist vor allem auf die geringe Lichtintensität zurückzuführen, die in der Regel 1:4,5 im Weitwinkelbereich und 1:6,3 im Tele-Bereich ist. Dazu müssen Sie mit allen Arten von Objektiven viel weiter in Ihre Brieftasche vordringen. Mittlerweile bieten die Objektivhersteller auch Zoomobjektive an, die selbst Lichtintensitäten von 1:2,0 erreichen können. Weil Zoomobjektive einen mittelgroßen bis großen Bereich der Brennweite erfassen können, sind sie bei den meisten Photographen sehr populär - Sie müssen nicht ständig das Objektiv auswechseln.

Doch da diese Linsen als Alleskönner eingesetzt werden, können auch Abbildungsfehler auftreten, vor allem in den peripheren Bereichen. Weil qualitativ hochstehende Full HD-Videos bei den System-Kameras zum gutem Sound beitragen, sollte man beim Einkauf auf einen geräuscharmen Zoom-Motor achten, der erschütterungsarm funktioniert und die Filmaufnahme nicht weiter belästigen kann. Festbrennweitenobjektive werden vor allem von anspruchsvollen Photographen und Fachleuten verwendet, die einen gewissen Qualitätsanspruch haben.

Bei den meist recht teueren Optiken sind Abschattungen und Verzeichnungen weniger deutlich als bei den Zooms. Dazu kommt das verbesserte Lichtintensitätsverhältnis von 1:1,8 oder sogar 1:1,4 - das ermöglicht exzellente Bokeh-Aufnahmen, die das Objekt kristallklar inszenieren und die Hintergründe leicht unscharf machen. Eine feste Brennweite ist einem Zoom-Objektiv immer vorzuziehen, wenn es frei und bei schwachen Lichtbedingungen und kurzer Belichtungszeit eingesetzt wird.

Aber auch die Benachteiligungen liegen auf der Hand: Die hohen Anschaffungs- und Betriebskosten sind mit steigendem Gerätegewicht und häufigerem Objektivwechsel verbunden. Welcher Bildausschnitt für welches Objekt in Frage kommt und welche Auswirkungen sie haben, erfahren Sie im Leitfaden "Brennweite und Bildwinkel: Weitwinkel-, Normal- und Teleobjektiv". Der Leitfaden "Das passende Objektiv finden" bietet Ihnen generelle Informationen zum Ankauf.

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