Fernseh Kalibrierung

TV-Kalibrierung

Ist das Gerät für die Kalibrierung eines Fernsehers geeignet? Displaykalibrierung: Naturwissenschaft und Sage zugleich Muss die Display-Kalibrierung durchgeführt werden? Beim Kauf eines Produktes und während einer Beratung weist ein guter Dealer darauf hin, dass die Möglichkeit einer zusätzlichen Kalibrierung ohne sofortige Verallgemeinerung des Gerätes besteht. Beachten Sie dabei, dass die Kalibrierung von Messgeräten in der Regel nicht einmal in den großen Discountern durchgeführt wird; dieser Dienst wird ausschliesslich vom Fachhandel erbracht.

Für das Foto sollten jedoch die eigenen Beobachtungsgewohnheiten im Vordergrund stehen, so dass es immer zwingend notwendig ist, sich vor dem Einkauf einen detaillierten Überblick zu verschaffen. Bereits bei der Geräteentwicklung wird, wie anfangs gesagt, darauf geachtet, dass bereits in der Serienfertigung ein weitgehend richtiger Farbbereich, Helligkeit und Gamma-Gradienten erhalten bleibt.

Dazu werden in den Endgeräten Speicherplätze gespeichert, so genannte Speicherplätze, die in der Regel Name wie "Cinema", "Movie" oder ähnliche sind. Die Grundeinstellung ab Lager ist für die heutigen Hochpreisprodukte in der Regel recht gut, aber eine Kalibrierung kann sich trotzdem auszahlen, um das maximale und bestmögliche Ergebnis aus dem Geräteinneren herauszuholen.

Wenn Sie mehr ein Fan von kühleren Bildern sind, können Sie sich die Mühe der Kalibrierung ersparen, da das geeichte Image mit Sicherheit zu warmer wird. Aber auch Befürworter von kühleren Bildern können ihre Blicke umschulen und nach einiger Zeit den tageslichtartigen Farbbereich von 6.5000 Grad Celsius als das angenehme und natürliche Abbild erleben.

Für die Messungen wird der Messkopf auf dem Monitor montiert und über USB mit einem Notebook oder Computer vernetzt. Im Gegensatz zu einem Fernsehgerät kann ein Beamer reflektierend auf der Bildwand oder unmittelbar im Lichtbündel vermessen werden. Bei einem Beamer empfiehlt es sich, reflektierend über die Bildwand zu vermessen, da die Platzverhältnisse wie die Farbe der Wand und auch die Bildwand selbst in die Vermessung miteinbezogen werden.

Welche Voraussetzungen müssen für die Kalibrierung erfüllt sein? Die Kosten für professionelles Eichen von Hard- und Softwaresystemen sind in den meisten FÃ?llen keine Privatpersonen, die etwas ausgeben wollen. Von besonderer Bedeutung ist, wie bereits erwähnt, der Messfühler, der ausreichende Messresultate liefert - ohne einen sehr gut kalibrierten Fühler macht die Kalibrierung wenig Sinn. 2. Allerdings sind viele preiswerte Messköpfe in ihren Abmessungen so falsch, dass das mit diesen Messköpfen geeichte Abbild oft eine schlechtere Farb-, Helligkeits- und Gammakurve als in den Grundvoraussetzungen ab Werk wiedergibt.

Außerdem sollte immer die ganze Messkette geeicht werden, am besten zu Hause. Die Tatsache, dass die Kalibrierung von Monitoren und Beamer ohne Integration eigener Geräte wie Blu-ray-Player und A/V-Receiver in die Produktionskette keinen einwandfreien Farbbereich mit 100-prozentiger Gewissheit aufzeigen kann. Erkundigen Sie sich daher bei Ihrem Fachhändler, ob er eine Vor-Ort-Kalibrierung zu Hause durchführt.

Lasst euch nicht mit dem Argument abblitzen, dass eine Kalibrierung ohne Einbeziehung der gesamten Prozesskette ebenso gut wäre. Hinweis: Am TV oder Beamer ist die Kalibrierung immer auf den genauen Eingangswert, über den die Messungen vorgenommen wurden, und die nachfolgende Kalibrierung beschränk. Wenn der Blu-ray-Player beispielsweise an den 1. HDMI-Anschluss Ihres Fernsehgeräts angeschlossen ist, gelten die Einstellwerte nur für diesen Anschluss; für den zweiten HDMI-Anschluss müssen die Eingabewerte manuell eingegeben werden.

Wird jedoch ein anderes Quellgerät an den zweiten HDMI-Eingang angesteckt, z.B. ein Satelliten-Receiver, kann die Kalibrierung von HDMI-Eingang 1 nur eingeschränkt übertragen werden. Wenn Ihr Satellitenreceiver keinen USB-Anschluss hat, über den er auch JPEG-Bilder darstellen kann, ist eine Kalibrierung grundsätzlich nicht möglich, das gleiche gilt in der Regel für den integrierten TV-Tuner auf dem LCD.

Die Anschaffung preiswerter Sensorik ist daher zum Teil ein Spiel des Zufalls, da es aufgrund der Serienverteilung gute und böse Proben gibt. Wer einen preiswerten Messfühler kauft, sollte die Genauigkeit mit einem kalibrierten Fühler überprüfen - vielleicht ein Profisensor ist im Freundeskreis vorhanden, nur dann kann man sich auf die Richtigkeit der Messung verlassen.

Dabei ist neben der Hard- auch die verwendete Hard- und Software von Bedeutung. Wenn Sie sich entschieden haben, sich selbst zu eichen und alle Hard- und Softwaresysteme zusammen haben, können Sie es jetzt versuchen. Sollte Ihnen das alles zu aufwendig sein, kontaktieren Sie Ihren Wunschfachhändler, der die Kalibrierung der Geräte beim Erwerb oder als Einzeldienstleistung durchführt.

Die Ausrichtung des Aufnehmers auf dem Bildschirm kann eine schwierige Aufgabe sein. Eine gute Unterstützung bietet zum Beispiel die Eye One Match 3-Lösung. Eine kleine, sich in Realzeit bewegende Stelle auf dem Bildschirm gibt an, wo der Messkopf exakt auf dem Bildschirm ist. Dadurch wird verhindert, dass der Messkopf im Farbton messen kann, was zu stark verzerrten Messresultaten führt.

Dies hat den großen Vorteil, daß der Fühler vorab richtig ausgerichtet werden kann, um anschließend, z.B. mit HCFR, zu vermessen und somit richtige und von Fehlausrichtung nicht beeinflußte Messwerte zu erzielen. Allerdings ist diese Funktionalität nur verfügbar, wenn Sie mit einem Eye-One Pro arbeiten können.

Wenn Sie nicht mit Hilfe von Sensorik justieren wollen und Ihren Beamer oder Flatscreen mit Hilfe von Testaufnahmen ganz leicht nach Ihren Wünschen justieren wollen, finden Sie in unserem Geschäft eine große Anzahl von Testscheiben und Testaufnahmen. Wenn Sie also das bestmögliche Ergebnis erzielen wollen, ist eine Kalibrierung unerlässlich. Entscheidend für den Markterfolg sind jedoch die Messfühler und die ordnungsgemäße Funktion der Messsoftware und die ordnungsgemäße Auswertung der gemessenen Werte.

Guter Sensor kostet zudem viel Zeit, die der Privatmann in der Regel nicht ausgeben kann, die Auseinandersetzung mit dem Motiv benötigt ebenfalls viel Zeit mit dem Training und dem Verstehen von Farbe, um auch zum gewünschten Resultat zu gelangen, letztendlich sollte das Foto anschließend besser und nicht schlimmer ausfallen. Kalibrierung ist sicher kein Muss, aber eine gute Idee für das schönste Foto.

Von Hobbykalibrierungen mit unkalibrierten Fühlern können wir jedoch nur raten; es ist unerlässlich, dass ein Fachmann - mit großer Sachkenntnis - weiss, was er tut.

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