Leica M Review

Die Leica M Rezension

mit Leica M (Typ 240) 5-wöchig Die Leica Mythologie - es gibt sie mit Sicherheit! Da ein solcher Typ namens Paul Ripke mit einer für ein Fussballstadion außergewöhnlich kleinen Fotokamera zwischen unseren Fussball-Weltmeistern turnt, könnte man meinen, Leica sei Standard. Kein Wunder also, dass seit einigen Monaten viele Photographen in die neue Leica C10 stürmen.

Zugleich werden alle namhaften Märkte mit dem Vorgängermodell aus Wetzlar, der Leica M 240, überflutet. Bis zur Leica X10 war das Modell ein Favorit aller Leica-Fotografen und scheint nichts zu sein. Wenn ich eine Leica M sehe, empfinde ich grundsätzlich jedes Mal Begeisterung dafür.

In jeder einzelnen Leica M ist die ganze Fotogeschichte vereint. Als ob alle Fotografen nur mit dieser einen Leica M, einem heiligen Grab, gearbeitet hätten, kann man sie spüren, berühren und nie wieder aus der Hand gibt! Du kommst in eine neue Klasse der Photographie, du gewinnst einen lebenslangen Begleiter, einen Mitstreiter.

Eine gute Freundin hat mir seine Leica M (Typ 240) für ein paar Tage zum Probieren zur Verfügung gestellt und ich habe natürlich nicht nein gesagt. Weil das Prüfen einer Leica das war, was ich immer erwartet hatte. Dafür habe ich ihm meine beliebte Leica M6 geschenkt, schließlich weiß er viel über ein Messsuchersystem, aber nicht über analoge Photographie.

Eigentlich habe ich erwartet, dass sich eine ganze Woche/eines von uns am Ende als 5-wöchig herausgestellt hat, interessant ist, dass keiner von uns darüber betrübt war. Mit der Leica M war die Zeit sehr anstrengend, da ich kaum ohne Fotoapparat das Gebäude verlasse. In dieser Zeit hatte ich nur das M dabei, so dass ich mich intensiver mit der Fotokamera und der Photographie mit ihr beschäftigen konnte.

Ehe ich etwas zu meiner Leica M-Erfahrung erzähle, möchte ich wie immer sagen, dass meine Erfahrungen objektiv und sicherlich ohne Testergebnisse sind. Gehäuse/Verarbeitungsqualität: Ok, hier mach ich es mir wirklich leicht und schreib nur eines: Leica! Bei jeder Leica M in der Tasche fällt auf, dass die besten Materialien ausgewählt wurden und viel Gewicht auf die handwerkliche Ausführung gelegt wurde.

Ein Fotoapparat mit einem UVP von 6. 800 sollte bereits eine größere Bildauflösung als 920. 000 Bildpunkte haben, wenn er veröffentlicht wird. Die Leica M ist eine Vollbildkamera und muss in erster Line in der Lage sein, ihre Grösse und ihr Eigengewicht mit solchen Geräten zu bestimmen. Selbst wenn das M in diesem Fall sehr gut abschneidet, ist die Maschine immer noch zu stark für mich!

Wenn ich in einer finanziellen Grosszügigkeit nach einer Leica M greife, dann würde ich ohne zu zögern eine Leica M Type 262 wählen, und das nur, weil sie etwa 100 g weniger Gewicht hat. Auch die 680 g der Leica M tun weh, denn die Leica M hat keinen besonders guten Griff und kann nicht lange ohne einen Handkrampf gehalten werden.

Wie bei einer Leica Messsucherkamera liegt die Kameragröße wieder vollständig im Bild. Menu/Operation: Das Menu auf dem M wurde von Leica sehr ordentlich konzipiert und kommt ohne zu viele Levels aus. Von Handbüchern bin ich kein Freund und benötige sie normalerweise auch nicht, aber mit der einen oder anderen Fotokamera musste ich darüber nachdenken, was sich hinter einer Menüpunktfunktion verbergen könnte.

Die Leica M 240 kommt auch ohne eine Vielzahl von Steuerelementen aus und die wenigen Knöpfe, die es in der Leica M 240 gibt, werden von Leica vernünftig und sorgfältig aufgeteilt. Dies ermöglicht eine intuitivere Handhabung, ohne dass man sich wochenlang an die neue Maschine gewöhnt. Man muss sich wie das ganze Leben fühlen und sich einbringen.

Das Herz jeder einzelnen Digitalkamera ist wahrscheinlich der Aufnehmer. In das M hat Leica einen 24 Megapixel CMOS-Sensor integriert, der in Verbindung mit der mitgelieferten Applikation sehr gut funktioniert. Wer beim Scharfstellen keine Irrtümer macht, erhält Bilder in sehr guter Bildschärfe, hoher Qualität und mit großartigen Farbwerten, die oft auch als "Leica-Farben" bekannt sind.

Ich war sehr beeindruckt von der Leica M, die als RAW (im DNG-Format mit Leica, wie Sie wissen) aus der Videokamera kommt. Einige Tage habe ich in JPEG aufgenommen und hier habe ich wahrscheinlich auch die Schwäche des M unmittelbar wiedergefunden.

Nur mit automatischem Weissabgleich schieße ich und das ist anscheinend der Punkt, an dem ich die M-Probleme habe. Hier möchte ich einräumen, dass die Leica M in den 5 Testwochen oft genug auffällt. Tatsächlich ist mir dieser Sachverhalt bekannt, schließlich kann ich eine M6 als meine eigene bezeichnen und auch Fuji X Kameras haben einen markanten Retro-Look, aber wenn man eine Leica M bei sich hat, dann weiss wahrscheinlich jeder, dass dies der wahre Glücksfall ist.

Natürlich wollen Sie es berühren, in die Hände bekommen, nicht locker lassen....... Meine Schlussfolgerung: Ja, nach längerem Überlegen würde ich eine Leica M erstehen! Bearbeitung, Betrieb, Bildqualität, all das erfüllt meine Ansprüche und hat seinen Nutzen. Da mir persönliches Interesse am Körpergewicht sehr groß ist, würde ich eine Leica M Type 262 bevorzugen.

Ich bin als Straßenfotograf oft lange auf Reisen und habe meine Fotokamera dabei, was bei der M 240 nicht funktioniert: Es überrascht mich nicht, dass ich inzwischen eine Leica M-P (Typ 240) besitze und nun der glückliche Besitzer der neuen Leica M-10 ist.

Trotzdem kann ich jedem, der sich schon immer eine Leica gewünscht hat, den Zugang zum M 240 wärmstens ans Herz legen.

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