Fotoapparat Klein

Kamera Klein

Aperturwert groß, Blende klein, wenig Licht. mw-headline" id="Kameratypen">Kameratypen< class="mw-editsection-bracket">[Edit | Edit Source Code< class="mw-editsection-bracket">]> Kleinbildfilmkameras mit einem Aufnahmeformat von 24 x 36 Millimetern mit der Kleinbildkassette 135 werden in der Regel als Kleinbildfilmkameras bezeichnet. In einem weiteren Sinn sind dies alle Fotoapparate mit einer Randlänge von etwa zwei bis vier Zentimeter; das sind Filmarten und Filmformate, die heute nicht mehr verwendet werden.

Die meisten 35 mm-Kameras sind mit dem Einzug der kompakten Digitalkamera vom Stapel gelaufen. Digitale Fotoapparate mit Capture-Sensoren im 35mm-Format finden Sie unter Full-Frame-Sensor. Nahezu alle simplen Fotoapparate wurden als Sucherkameras konstruiert; außerdem gibt es einige System-Sucherkameras der oberen Preiskategorie, vor allem die Leica M-Serie, die üblicherweise als Sucherkameras bekannt sind. Damit hatten sie den höchsten Stellenwert unter den 35 mm-Kameras.

Bei den meisten qualitativ hochstehenden 35 mm-Kameras handelte es sich um Ein-Augen-Kameras, die auch SLRs für "Single Lens Reflex" heißen. Doppeläugige SLR-Kameras (auch bekannt als TLR für "Twin Lens Reflex") hatten im Bereich der 35-mm-Bilder keine Rolle. Auf der einen Seite die Rolleiflex Baby und einige Asiaten, eine Quader-Kamera mit 4 4 x 4cm-Sucher.

Zweitens gab es in den 60er Jahren nur wenige Zwei-Augen-Kameras für den Film Typ 135, wie die Agfa Optima Reflex. Da sie aussahen wie eine normale Ein-Augen-Kamera, hatten sie einen festen Pentaprismen-Sucher, nur zwei kleine feste Brillen. Im Jahr 1936 stellte Zeiss Ikon die neue Version der einzigartigen zweiäugigen Kleinbildkamera vor, die äußerst aufwendig konstruiert und daher sehr kostspielig und aufwendig war.

35 mm-Kameras sind in der Praxis meist deutlich leichter als Mittelformatkameras: Mit 5 bis 6 Kilogramm kann bereits ein extrem vielseitig einsetzbares Komplettsystem zusammengestellt werden. Durch die großen Mengen wurden 35 mm-Kameras sehr wirtschaftlich hergestellt; außerdem kann der benötigte Bildumfang im Vergleich zum Mittelformat kleiner sein, was die Linsen in der Regel deutlich günstiger macht.

Das 35mm-Format 24 x 36 Millimeter ist mit seiner Tiefenschärfe ein günstiger Kompromiß; zum einen sind die Objektivbrennweiten kurz genug, um auch bei niedriger Blende einen großen Fokusbereich zu erzielen; zum anderen ist bei voller Ausblendung in der Regel genügend Weichzeichnung vorhanden, um den Hintergrund aus dem Blickfeld herausragen zu lassen. 19. Letztere wird auch durch die für viele Anlagen erhältlichen leistungsstarken Linsen untermauert.

Das ist heute meist nicht mehr der Fall, zum einen, weil z.B. ein Sucher einen im Vergleich zum Mittelformat zu kleinen Bildschirm hat, um das zu bewerten. Zum anderen kann die Elektroniksteuerung moderner Fotoapparate den Austausch von Hardwarekomponenten erübrigen.

Die 35mm bieten in der Regel eine gute Abbildungsqualität, mit etwas Mühe kommt sie auch an das mittlere Format heran. Anstrengung heißt, einen wenig empfindlichen Träger, eine qualitativ hochstehende Linse und ein Dreibeinstativ zu benutzen. Kleinbildnegative oder Dias mit höherer Auflösung zu erfassen macht keinen Sinn, da in diesem Falle nur das Körnchen der physisch auf dem Bild vorhandenen Lichtempfindlichkeitsschicht vergrössert wird.

Aufgrund des Designs ist es etwas einfacher, besonders gute Optiken für (messende) Sucherkameras zu fertigen, während bei SLR-Kameras der optische und technische Arbeitsaufwand durch den Platzbedarf des Rückspiegels etwas höher ist. 35 mm Kameras sind universal einsetzbar. Vor allem bei weit auseinander liegenden und sich rasch bewegenden Objekten liegt die Stärke der Kleinbildkamera, weshalb sie über Jahrzehnte den professionellen Sport- und Pressefotografenmarkt dominierte (während Studio- und Landschaftsaufnahmen nahezu ausschliesslich Mittel- und Grossformatkameras einsetzten).

Bei den System-Kameras gibt es Linsen mit bis zu etwa 12-facher Vergrösserung mit äußerst guter Abbildungsleistung, wodurch die Vergrösserung mit einem vorgeschalteten Teleconverter mit nur geringen Qualitätsverlusten weiter erhöht werden kann. Funktionsfähige Autofokussysteme und Bildstabilisierer ermöglichen qualitativ hochstehende Sport- und Tierfotografie. Qualitativ hochstehende Sucherkameras hingegen sind vorteilhafter bei schlechten Lichtbedingungen und in Fällen, die mehr Zurückhaltung verlangen, wenn kein Dreibeinstativ eingesetzt werden kann oder wenn ein kleineres und leichteres Gerät benötigt wird.

Durch die vielen hellen Linsen sind auch Nachtaufnahmen möglich, die mit dem mittleren Format nicht möglich sind. Die Rolle Filmart 127 mit einer Bandbreite von vier Zentimeter ist der erste 35mm Film. Das ursprüngliche Format von 4 cm 6 cm wurde damals noch als Kleinbildformat angesehen, gehört aber heute schon zum mittleren Format; die Größen 3 cm × 4 cm und 4 cm × 4 cm gehören noch zum Kleinbildformat.

Bis zur Veröffentlichung des Instamatic-Films hatte der Spielfilm eine große Rolle für die einfachen Kameratechnik. Ein Sucher für Kleinbildfilme vom Format 135: Im engen Sinne bezieht sich der 35 mm-Film heute nur noch auf den Format 135, da er den 35 mm-Film beliebt gemacht hat und seither die häufigste Kamera ist. Die wenigsten Fotoapparate haben das 18 x 24 Millimeter -Feldformat verwendet, das wohl berühmteste davon ist der olympische Stift.

Gelegentlich gab es auch Fotoapparate, die Quadratformate von 24 x 24 Millimeter auf dem Filmmaterial ausbelichteten. Hier war der Kinofilm ein großer Hit und in den 1960er bis 1980er Jahren weitläufig. Die Filmbreite beträgt 35 Millimeter und hat eine Perforationsöffnung pro Aufnahme, die den Transport der Filme kontrolliert.

Die Folie ist 35 Millimeter dick und hat die selbe Lochung wie ein normaler 35 Millimeter-Kinofilm. Der Erich Stenger: Die Historie von der Kleinbildkamera bis zur Leica.

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