Fotoapparat Kompaktkamera

Kamera Kompaktkamera

Die Kompaktkamera ist eine kleine und in ihrem Design vergleichsweise leichte Kamera. Die Kompaktkameras sind, wie ihr Name schon sagt, vor allem eines: kompakt. mw-headline" id="Merkmale">Merkmale[Bearbeiten> | | | Quellcode bearbeiten]> Die Kompaktkamera ist eine kleine und in ihrem Design relativ leichte Kamera. Kompakte Kameras sind in der Regel Sucherkameras für das 35mm-, APS- oder 35mm-Format. Die meistverkauften digitalen Kameras sind auch kompakte Kameras.

Gegenüber Spiegelreflex- oder Bridge-Kameras (die den Mittelpunkt zwischen Kompakt- und Spiegelreflexkameras bilden) haben kompakte Kameras üblicherweise einen kleineren Funktionsbereich, bieten oft eine geringere Abbildungsqualität durch einfache Bauteile, sind aber auch deutlich günstiger.

Zu den typischen Merkmalen dieser Baureihe gehören der vollautomatische Betrieb, diverse Szenenmodi und der Spritzschutz. Als Beispiel für eine beliebte Kompakt-Digitalkamera wurde im Jahr 2000 die Canon IXUS vorgestellt. Als " edle Kompaktkamera " wird oft eine besondere Art von Kompaktkamera bezeichnet; das sind besonders hochwertige Geräte, aufwändige Verarbeitungen und hochwertige Ausstattungen.

Andere berühmte Kleinbildkameras sind die bekannten Kleinbildkameras der Marken Rolleni 35, Miniatur 35, Ricoh GR1, Leica Minilux und CM, Olympus XA, Nikon 35Ti und T2/T3. Alle genannten Typen überzeugen durch sehr gute, helle Marken-Objektive, die in der Regel feste Brennweiten für eine besonders gute Abbildungsqualität sind.

Das Gegenstück zu diesen Topmodellen sind zum Teil die seit den frühen 1990er Jahren verfügbaren Wegwerfkameras, für die ein Wechsel des Filmes nicht geplant ist. Sie sind mit einem Fixfokus-Objektiv ausgestattet und müssen nach dem Entfernen des Filmes im Prüflabor als Ganzes wiederverwendet werden. Die Leica I von Leitz und ihre Nachfolger können als die erste wirklich Kompaktkamera betrachtet werden, die 1925 als erste serienmäßige Kleinbildkamera auf den Markt kam.

Seit dem Ende des Ersten Weltkrieges gibt es aber auch immer mehr "Faltkameras" (bei Photographen auch "Ordner" genannt) mit einem an einem Balg angebrachten Ausklappobjektiv, die in der Regel auf Rollfilmen im 6x9 bis hin zu 4x4-Format belichtet werden. Zusammengeklappt passen sie in der Regel in eine Hosentasche, weshalb sie auch zu den Kompaktkameras im Gegensatz zu den viel grösseren und schweren Profikameras der damaligen Zeit gezählt werden können.

Sie ist kaum grösser als eine Schachtel Zigaretten, aber trotzdem mit allen Eigenschaften einer "seriösen" Digitalkamera wie Zeit- und Blendensteuerung, CdS Belichtungsmessung und einem Qualitätsobjektiv ausgerüstet, wurde sie zum Bestseller. Schon bald kamen weitere Unternehmen aus Deutschland und Japan hinzu, vor allem seit 1974 die Fa. Miniox mit ihrer 35 mm Miniaturkamera, die noch immer die kleinste 35 mm Kompaktkamera ist, die viele Digitalkameras in ihrer Grösse übertrifft.

Gleichzeitig setzte vor allem in den USA ein deutlicher Wandel hin zu kompakten, aber auch für Nutzer, die noch nie vorher photographiert hatten und sich nicht eingehender mit den Grundzügen der Fotografie auseinandersetzen wollten, ein. Daraus entstanden im Lauf der Zeit mehrere einfache, zumeist vollautomatische Kompaktkamerasysteme, die mit Filmpatronen in verschiedenen Größen arbeiten.

Trotz ihrer leichten Bedienbarkeit kamen diese Kassetten-Systeme nicht einmal in die Nähe der Ausbreitung des damals schon siegreichen 35mm-Films, der auch für die meisten potenziellen Kompaktkamera-Käufer das Mittel der Wahl war. Die ersten kompakten Kameras mit Autofocus wurden Ende der 70er Jahre eingeführt, was besonders auffällt, wenn man berücksichtigt, dass die Autofokus-Technologie erst ein Dekade später in Profi-SLR-Systemen zur Serienreife kam.

Der Grund dafür liegt in der viel aufwändigeren Konstruktion der SLR-Kameras, während die neue Technologie zur automatischen Fokussierung bei den Kompaktkameras recht leicht umgesetzt werden konnte, da sie nicht so genau und aufwändig sein muss, um sicher fokussieren zu können. Bei Kompaktkameras hingegen ist der Fokus in der Regel deutlich länger als bei SLR-Kameras, was oft zu einer spürbaren Auslösungsverzögerung führen kann.

Die analogen Kompakt-Kameras wurden in den niedrigeren Preiskategorien oft mit so genannten Fixfokus-Objektiven ausgerüstet, wie sie heute noch vor allem in Wegwerfkameras, Mobiltelefonen und Web-Kameras zu finden sind. Seit den frühen 1990er Jahren gibt es Digitalkameras, die nach einigen Jahren Pionierarbeit um die Jahrhundertwende mittlerweile sehr weit verbreitet sind. Oftmals werden von den Herstellern viele Geräte mit nur geringen Abweichungen angeboten, und auch der Digitalkameramarkt ist durch schnelle Modellwechseln und heftige Preiskämpfe, oft auf Kosten der Technik gekennzeichnet.

Seit kurzem gibt es aber auch einige qualitativ hochstehende Digitalkameras, deren Objektiv mit Unterstützung namhafter Unternehmen wie Zeiss, Schneider oder Leitz entstanden ist und die ebenfalls im gehobenen Preisbereich liegen.

Mehr zum Thema