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mw-headline" id="Fotokameras">Fotokameras[Bearbeiten | | | Quellcode bearbeiten]> Nachfolgend finden Sie eine Auflistung der von Agfa in den Jahren 1928 bis 1980 hergestellten Kameraserien: Der erste Bestseller unter dem Titel Agfa war 1928 der Billy. Eine 6x9 Kamera für Rollfilme, deren besonderes Merkmal die schnelle Einsatzbereitschaft war. Früher musste die Standardlinse über den Gehäuseboden gezogen werden, jetzt springt sie auf Knopfdruck durch öffnen des Gehäusedeckels heraus.

Im Billy verwendete Agfa auch den ersten selbst konstruierten Shutter mit den Geschwindigkeiten B, 1/25 s, 1/50 s und 1/100 s. Agfa hat in England und den USA die Speedex genannt, was auf die schnelle Einsatzbereitschaft hinweist. Bei teils braunem Leder war dieses Model Teil der Modelpolitik von Agfa als Billy-Luxusedition.

Sie war eine Faltkamera, deren Standard sowohl senkrecht als auch waagerecht bewegt werden kann, um herabfallende Zeilen zu vermeiden. Natürlich sind die technischen Fotoapparate wie die Linhof Technika auch in der Lage, anspruchsvoller zu schwenken. Bereits 1925 tauchte die erste Kleinbildkamera, die Leica, auf, und natürlich produzierte Agfa auch diese Art von Film, doch erst 1937 kam ein eigenes Exemplar auf den Markt.

Sie war eine Balgkonstruktion, der Objektivstandard wurde mittels eines Scherenmechanismus ausziehbar. Später tauchten auch Versionen der Karte mit teueren Linsen wie die Version 2.0 auf Die Karte war bis 1954 im Einsatz, als sie durch die neue Version ersetzt wurde.

Agfa machte seine Fotoapparate mit den unterschiedlichen Boxenmodellen bekannt, die von spektakulären Aktionen untermauert wurden. Oft wurden sie von Anwendern erworben, die sich eine teurere Maschine zwar leisteten, aber deren komplizierten Betrieb befürchteten - ein Thema, das Agfa erst 1959 mit der Optik löste. Sie wurde im Jahre 1937 als modernes Mittelformat-Faltgerät für das 6x6-Format eingeführt und nach wenigen Wochen in Isolette umfirmiert.

Die 1956 eingeführte Automatic 66 basiert ebenfalls auf dem Isolette-Gehäuse; sie war die erste vollautomatische Zeitschaltuhr. Obgleich um 1952 überall 35 mm-Kameras mit festen Objektiven eingeführt wurden, hat Agfa sich diesem Entwicklungstrend erst zwei Jahre später mit der neuen Version mit Faltenbalg angeschlossen und erstmals ein weiteres Produkt im konventionellen Design auf den Markt gebracht.

Sie war eine Isole für Kleinbildfilme vom 135er Format Beide Modelle hatten das selbe Aussehen, und auch die Isole war bis Ende der 1950er Jahre im Einsatz. Durch das verkleinerte Aufnahmeformat wurde nicht nur die Kapazität der Digitalkamera verringert, sondern es konnte auch ein helleres Glas eingebaut werden.

Nachdem 35mm-Faltkameras wie die Carat nicht mehr en vogue waren und als überholte Vorkriegstechnologie galten, hat Agfa 1954 endlich die neue Version der Sorte mit festem Glas herausgebracht. Hervorragend verkauft bis zum Auftreten der Optik, dann spielen Fotoapparate mit manuellem Belichtungsausgleich eine immer kleinere Rolle. 2.

In den 60er Jahren wurde noch eine Variante der Optik entwickelt, aber nach 1970 kam kein weiteres Exemplar heraus. Die Produktion der ersten Modellserie begann 1958 Die Kamera hatte einen gekuppelten Lichtmesser über dem Glas und, im Unterschied zu den meisten anderen Spiegelreflexkameras der Zeit, einen zentralen Verschluss.

Ein weiteres besonderes Merkmal der Kameras war ein austauschbares Sucher-System, entweder als Prismenfinder oder als Wellenfinder. Die Auswertung in unserem eigenen Industrielabor ergab viele falsch belichtete Aufnahmen, so dass eine vollautomatische Steuerung der Aufnahme erforderlich war. Diese Idee mündete 1959 in die 1959 eingeführte Optik, die erste mit automatischer Programmsteuerung, bei der Belichtungszeit und Blende über eine Fotozelle geregelt werden.

Sie war ein großer Publikumserfolg und hat auch die Planungen erfüllt, den technischen Unerfahrenen bei der richtigen Belichtung zu helfen und Belichtungsfehlern ohne Aufwand vorzubeugen. Bis zum Ende der Produktion blieb die Agfa Optimas als robuste Kameraserie im jetzigen Entwurf im Sortiment. Sie war eine Filmkamera für den Rollenfilm vom Type 120, ihre Wichtigkeit liegt vor allem im mitgelieferten Plastikgehäuse.

Weil Agfa wenig Schwierigkeiten hatte, aus der vollautomatisierten Optik eine Halbautomatik für Amateurfotografen zu entwickeln, kam 1962 mit der Selector eine solche auf den Markt. Das war eine automatische Blendensteuerung, so dass der Photograph die Bildgestaltung durch Vorwahl der Belichtungsdauer beeinflussen konnte. Der relativ hohe Preis hinderte die Kameras jedoch daran, sich weit zu verbreiten, was bei der Baureihe mit motorischem Antrieb umso mehr der Fall war.

Eine Spiegelreflex-Kamera mit Wechsellinse wurde auch unter dem Markennamen Selectaflex auf den Markt gebracht. Agfa hat versucht, ein eigenes Gerät gegen die Instamatic-Kameras einzurichten. Sie erinnerten sich also an die Kassetten der originalen Karat-Kameras und führten sie unter dem Titel Rapid wieder ein. Die Palette des zugehörigen Kameraprogramms reicht von einfachsten Ausführungen bis hin zu einer Programmmaschine, die auch unter der Bezeichnung Optik bekannt ist.

Dank der vielen Agfa-Händler kam auch eine beträchtliche Zahl von Rapids in den Handel, doch am Ende hatte Kodak das beste Argument mit dem äußerst simplen Folienwechsel, nach dem Agfa 1970 auch auf die Instamatic-Kassette umstieg und sein eigenes Kassettensystem einstellte. Für Kreuzaufnahmen musste die Kammer jedoch aufrecht stehen. Für dieses Bildformat veröffentlichte Agfa einige Fotoapparate und bezeichnete sie als sogenannte Parats, aber sie waren von geringer Wichtigkeit.

Der weit verbreitete Einsatz von Optik zeigt mehr und mehr richtig belichtete Aufnahmen in den kontinuierlichen Fotolaborauswertungen von Agfa. Ein solches Feature war schwierig zu vermarkten, aber Agfa schaffte es auf vorbildliche Weise: Sie sprachen über den Sensortrigger und machten durch sein Design auf ihn aufmerksam. 2. Oberhalb des Auslösehebels war eine runde Kunststoffscheibe in dem damals sehr angesagten Orange-Rot, das auch die Agfa-Werbefarbe war.

Das auffallende Erscheinungsbild hatte als Nebenwirkung den Vorzug, dass es eine Beantwortung der Fragestellung "Wo soll ich sie aufdrücken? Es ist Agfa gelungen, Fotoapparate ohne Sensorfreigabe durch intensive Werbemaßnahmen schlechter auszusehen. Bis zum Ende der Fertigung 1983 waren alle Agfa-Fotokameras (und teilweise auch einige Filmkameras) mit diesem Verschluss ausgestattet, mit Ausnahme des Einsteigermodells, das aus Preisgründen auf ihn verzichtete - bereits 1972 wurden damit 1,5 Millionen Exemplare abgesetzt.

Die Einführung der japanischen Kamera in den Exportländern mit ihren 4- und 5-Objektiven 2,8-Standardobjektiven, die in Westdeutschland nur weitaus teueren Produkten vorbehalten waren, hat dazu geführt, dass die Firma Agfa in die Klasse der Kunststoffscharfschützen eingestiegen ist. Aufgrund des begrenzten Erfolgs des Rapid-Systems wechselte Agfa zum Kodak Instamatic-System und gab den dazugehörigen Fotoapparaten den Namen Agfa Agfamatic.

Nach der Einführung des Kodak-Taschenfilms im Jahr 1972 hat Agfa als erster Lizenzpartner seine eigene Fotokamera, die Agfamatic Pocket, und den neuen Kinofilm vorgestellt. Im Jahr 1980 erweiterte Agfa seine Produktpalette um die drei Modelle Selectronic 1, Selectronic 2 und Selectronic 3.

Das haben die Anwender jedoch gleich bemerkt und waren nicht gewillt, einen Zuschlag für Agfa-Schriftzüge und Sensor-Trigger zu bezahlen, da die sonst identischen Modelle z.B. unter dem Markennamen Revision bei uns günstiger zu erwerben waren. Die Agfa Compact ist die zuletzt im Münchner Stammwerk gefertigte und unter dem Markennamen Optima 935 vertriebene Maschine.

Einerseits war es nach seinem Name sehr schmal, andererseits war das Glas motorisiert, sonst war es im Körper gut verpackt. Zu den Zubehörteilen gehörte ein batteriebetriebenes Blitzlicht im gleichen Format, das auf die Fotokamera geklickt werden konnte. Agfas Interesse galt der Steigerung des Absatzes von Kinofilmen mit eigenen Amateur-Kameras.

Angefangen hat alles 1928 mit der Moviex 12 für 16 mm Schmalfilm. 8 mm Kameras waren seit 1937 bei Agfa in Form der Moviex 8 erhältlich. Agfa hat die große Wichtigkeit des Zoom-Objektivs für die Filmkamera in die Kamera-Bezeichnung mit Moviexoom aufgenommen. Ende der 60er Jahre, als besonders kleine Super-8-Kameras eingeführt wurden, war Agfa gleich mit einem Model dabei.

Zur Verdeutlichung der geringen Abmessungen wurde die Maschine nicht Movex, sondern Mikroflex genannt. Die Agfa-Familie war eine Mischung aus Film- und Fotokamera, erfüllte aber nicht die Anforderungen der Kunden und entpuppte sich als nahezu nicht verkäuflich.

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