Fuji Review

FUDIO Review

Testbericht & Feldbericht über die neueste Version der X-Serie von Fluorifilm Lieber verspätet als nie: Mit "etwas" Verspätung seit der Veröffentlichung kommt meine kleine Rezension des Fujifilms X-E3 hierher. Äußerst kleine und handliche Fotokamera mit der gewohnten guten Abbildungsqualität und attraktivem Aussehen. Auf einem Kurztrip nach München und als Ersatzkamera bei einer Trauung hatte ich die Fotokamera dabei und kann Ihnen sagen, dass es viel Spass macht, damit Fotos zu machen.

Bei meinen kleinen Prüfberichten geht es wie schon bei meinem Fuji X100F Review weniger um die technischen Einzelheiten oder die pixelgenaue Analyse der Abbildungsqualität, sondern vielmehr um meine ganz persönliche Prägung bei der konkreten Anwendung im professionellen und gewerblichen Alltagsleben. Die Vor- und Nachteile, die mir beim Photographieren aufgefallen sind, werde ich besprechen und die X-E3 mit ein paar anderen Fuji-Kameras vergleichend betrachten.

Als großer Anhänger des Entwurfs und der Funktionsweise der heutigen Fußballkameras habe ich die X-T10, X-E2s, X100F, X-T2 und X-Pro2 bisher intensiv ausprobiert. In punkto Optik, Bedienbarkeit und ergonomischer Gestaltung ist die X100F nach wie vor meine Lieblingskamera. Mit der Ankündigung der Fuji X-E3 war mein großes Augenmerk sofort erregt, da ich vorzugsweise Fotokameras mit dem linksseitigen Bildsucher bevorzugte und mich auf eine gewisse "Mini X-Pro2" als immer präsente Kamera freute.

Im vergangenen Jahr habe ich mich so sehr an die veränderte Fokussierung gewöhnt, dass ich mich nicht mehr wirklich davon verabschieden möchte. Andernfalls sind Menschen, die schon lange einen Berührungsbildschirm auf einer X-E-Kamera haben wollten, mit dieser Lösung bestens bedient. Gegenüber ihrem Vorgänger ist die Messkamera noch kleiner und damit etwas kleiner und kleiner als die X100-Serie geworden.

So wirkt die Fotokamera nicht ganz so stabil wie ihr großer Schwestermodell, die X-Pro2 - aber das ist zum halben Kaufpreis nicht wirklich überraschend. Aber für fast 900? erhält man eine sehr gut aufbereitete, gut ausgeklügelte Fotokamera, die sehr gut in der Handfläche passt. Der Grundriss auf der Rückwand ist fast makellos, alle Tasten sind dort, wo sie sein sollten und mit einer einzigen Handfläche leicht zu ereichen.

Anders als bei der X-Pro2 und der X100F muss man auf ein spezielles ISO-Einstellrad verzichtet werden, was ich für etwas unglücklich halte, da ich bei diesen beiden Kameramodellen mit dem Kombirad sehr gut auskomme. Darüber hinaus hat die X-E3 einige neue, sehr willkommene Features wie ein RGB-Histogramm und die Warnung vor Überbelichtung in der Live View erhalten.

Das ist viel mächtiger, macht die Aufnahme aber natürlich auch etwas aussagekräftiger. Wenn Sie Ihre Fotokamera an einen weniger versierten Bekannten oder Bekannten weitergeben, um ein Bild zu machen - seien Sie hilfreich. Die von mir favorisierte Fotokamera für meine Privataufnahmen und für die Strassenfotografie ist nach wie vor die X100F von Frujifilm.

Deshalb habe ich mich auf die X-E3 gewartet, weil sie eine vergleichbare Grösse und ein (relativ) gleichartiges Erscheinungsbild hat - aber mit der Option, die Gläser zu jeder Zeit zu tauschen. Zusammen mit einem meiner absolut beliebtesten Optiken - dem Fuji XF 35mm F2 - haben Sie ein sehr praktisches Gerät mit hervorragender Abbildungsqualität und blitzschnellem Selbstfokus.

Das Sucherbild ist bedauerlicherweise etwas kleiner und nicht optimal vor Sonneneinstrahlung geschÃ?tzt, aber in der gewohnten guten QualitÃ?t. Im vergangenen Jahr habe ich die X-E3 als dritte Brautkamera für eine kurzfristige Trauung gepackt und ab und zu tagsüber herausgenommen, um zu prüfen, ob eine so kleine Brautkamera für den beruflichen Gebrauch taugt.

Ich war mehr daran interessiert, ob ich etwas von meinem kostspieligeren und grösseren X-T2 oder X-Pro2 verpassen würde. Je kleiner und dezenter die Fotokamera, umso wahrscheinlicher ist es, dass sich niemand als Beobachter erweist. An dieser Stelle wäre der Frujifilm X-E3 ein eindeutiger Vorreiter. Sie hat für meine Handflächen eine noch angenehmere Grösse und auch bei den etwas grösseren Fixbrennweiten liegen sie noch gut in der Handfläche.

Der X-E3 wurde bei dieser Trauung mit dem XF23mm F1.4 gekoppelt und gab mir im Grunde keinen Anlass zur Vorwürfe. Eine weitere Kritikpunkte sind die maximal zulässige Verschlussgeschwindigkeit von 1/4000 Sek. im Vergleich zu den 1/8000 Sek. des X-T2 und des X-Pro2. Diejenigen, die bei voller Sonneneinstrahlung mit geöffneter Öffnung fotografieren möchten und auf einen DN-Filter verzichtet haben oder einfach keinen zur Verfügung haben, werden in manchen Fällen durch die längere Verschlussgeschwindigkeit dazu gebracht, auf Kosten der Tiefenschärfe ein wenig weiter zu verblassen.

Fazit ist, dass ich die X-E3 von Frujifilm sehr mag und sie jedem als ideale Einstiegskamera für das Fuji-X-System weiterempfehlen würde. Sie ist auch eine vergleichsweise preiswerte Backup-Kamera für den gewerblichen Gebrauch. Aber es ist für mich als kleine Reisebegleiterin und auch für die Strassenfotografie wirklich von Interesse - zusammen mit ein paar kleinen festen Brennweiten.

Pro: Neutral: Contra: Wer das auf alten Messsucherkameras basierende Konzept mit dem linksseitigen Visier vorzieht und auf ein klappbares Display und das D-Pad verzichtet, wird mit dem Furnierfilm X-E3 bestens bedient werden.

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