Fujifilm X100 2016

Frujifilm X100 2016

Im April 2016, veröffentlicht von Peter Roskothen. Die Fujifilm X100s wurden für die Reiseindustrie getestet. Überraschend, aber mit diesen Schlüsseldaten sind nicht mehr viele Exemplare vorhanden - immerhin wurde es ein Fujifilm X100er. Sämtliche dargestellten Bilder sind völlig ohne Postprocessing (außer Größenänderung): Innenaufnahmen mit Gegenlicht: Landschaftsaufnahmen Skylines: In's In' Dunkles fotografieren: Schwarz-Weiß-Fotografie: Der Fujifilm X100s hat einen Hybrid-Viewer - zunächst hört es sich wie ein technischer Player an und ich habe nahezu ausschliesslich den optisch/analogen Bildsucher aufgesetzt.

Doch in zwei Situationen ist der Wechsel zum digitalen Bildsucher (digitales Abbild, das sich meist auf der Rückwand von digitalen Kameras befindet) fantastisch: Bei SW-Aufnahmen erhalten Sie WYSIWG mit dem digitalen Aufnahme. Es gibt nur wenige Bilder vom Abmahnungshinweis bis zur nicht auslösenden Meldung - wenn man etwas Glück hat.

Die Fujifilm X100S Digitalkamera (16,3 Megapixel CMOS-Sensor, 7,1 cm (2,8 Zoll) LCD-Bildschirm, Full-HD, USB 2.0) weiß

Der X100 mit dem 12MP Bayer-Sensor oder der X100S mit dem X-Trans-Sensor X100? Wenn Ihnen das zum größten Teil gleichgültig ist und Ihr Portemonnaie im Moment nicht ganz so voll ist, sollten Sie einen Rückblick auf die ersten Exemplare der Fujifilm X100-Serie wagen. Besonders beim X100S, da hier sowohl intensiv genutzt, als auch viele so gute wie neue oder gar neue Geräte zu entdecken sind.

Also habe ich meine X100S in einem guten Erhaltungszustand inkl. Lensmate Thumbrest, 4 Batterien, originale Streulichtblende und originale Lederhülle für 350? erhalten. Man kann gleich jetzt feststellen, dass nach 6 (X100) oder 4 (X100S) Jahren noch immer alles ganz toll ist. Der X100S ist mit einem 16 MP X-Trans-Sensor und der zweiten Prozessor-Generation ausgestattet.

Der X100 verwendet einen 12 MP Bayer-Sensor und die erste Prozessor-Generation von Fujifilm. Allerdings sind die verschiedenen Sensorentypen gut erkennbar, und vor allem die Abbildungsqualität des X100 hat mich sehr gut mitgenommen. Es gibt mehr Lärm auf den Fotos, aber die Darstellung von feinen Einzelheiten (besonders von Blumen und Bäumen) ist großartig und mir schmeckt es noch besser als mit der X100S.

Das, was mir die X100 hier in diesem Fall auf direktem Weg von der Fotokamera bringt, besorge ich bei anderen Kameras mit Bayer-Sensor oft erst in der Post-Processing mit einem RAW-Entwickler. Der X100S (und der 16MP X-Trans-Sensor im Allgemeinen) weisen im Gegensatz dazu wesentlich ungeschickte Einzelheiten an sich auf. Dazu gehören feine Blätter oder andere feine und unregelmäßige Einzelheiten (z.B. die Körnung von Steinen).

Außerdem ist die JPEG-Ausgabe der X100S wesentlich satter und kontrastreicher, was den Aufnahmen etwas mehr Schwung verleiht. Dagegen ist die Farbgebung des X100 etwas neutral. Der X100S hat wie alle 16MP X-Trans Sensoren auch wachsartige Hauttöne ab ISO 3200, so dass Portraits im Raw-Entwickler nachbearbeitet werden müssen.

Das X100 hat dieses Problemfeld erst bei ISO 6400, das X100S hat aufgrund des Fehlens des Tiefpassfilters keinen Schärfevorsprung. Alles in allem wirkt die Leistung des X100S oft etwas ansprechender, mit mehr Kontrasten und stärkeren Farbtönen. Bei mir selbst gefällt mir die neutrale Bild-Qualität, mit einer besseren Detaillierung in kleinen und mittleren Detailtönen, die X100 mehr.

Die X100 setzt ausschließlich auf den Kontrastautofokus, die X100S verwendet eine kombinierte Kontrast- und Phasenautofokussierung. Hört sich nach einem technologischen Vorteil für die X100S an, der sich in der Realität jedoch nicht bewährt hat. Mit einigen Firmware-Updates ist der Auto-Fokus des X100 wirklich nutzbar geworden. In einem guten Lichtverhältnis ist es blitzschnell, genau und gleichmäßig.

Ich hatte von der X100S einen Anstieg der AF-Leistung erwarten können, aber sie existiert nicht. Im guten Lichtverhältnissen ist der Altautofokus zwar rasch, aber auch sehr uneinheitlich. Mal wird der Focus direkt genagelt und mal bewegt er sich klar hörbar und gut sichtbaren vorwärts und rückwärts, bevor er den Focus wiederfindet. Allerdings haben sich die Lichtbedingungen nicht geändert.

Der X100S ist also mal etwas kürzer als der X100 und mal noch etwas sachte. Mit wenig Helligkeit ist die Performance noch sichtbarer als beim X100. Selbst nach mehreren Tests muss ich feststellen, dass der X100 den Fokussierbereich viel rascher bewegt als der X100S. Erst wenn es richtig Dunkel wird, sucht die X100S wenigstens den Schärfepunkt, während die X100 ausfällt.

Aufgrund der vielen Aktualisierungen ist der Kontrast-AF des X100 sogar etwas höher geworden als der des X100S. Dies ist nur mit Phasen-Autofokus kürzer, was bei guter Lichtverhältnisse bedauerlicherweise nur der Fall ist und auch dann zu wenig geschieht. Der X100 ist noch spartaner ausgerüstet als der X100S.

Darüber hinaus braucht es eine gewisse Zeit, bis die Aufnahmen gespeichert sind, besonders bei der Aufnahme von JPEG und RAW. Mit der X100S konnten wir die Reihe fortsetzen, aber noch viel bedeutender ist, dass sie nahezu alle erkennbaren betrieblichen Mängel ausräumen konnte. Somit ist die X100S viel runder und ermöglicht einen viel einfacheren Arbeitsablauf.

Obwohl die X100 bereits einige Betriebsverbesserungen durch Firmware-Updates erfahren hat, die zu einem weitestgehend raschen und frustrationsfreien Workflow führen, ist die X100S in jeder Hinsicht schlichtweg besser und anspruchsvoller. Selbstverständlich müssen Sie sich der Grenzen des Auto-Fokus, der Arbeitsgeschwindigkeit und der Funktionalität im Klaren sein. Am Ende habe ich mich für die X100 entschlossen, weil mir die Bild-Qualität besser gefällt, sie ist etwas billiger und der Auto-Fokus ist mit weniger Helligkeit kürzer.

Mit der X100S bietet die X100S die anspruchsvollere Lösung in Sachen Bedienbarkeit und macht die Handhabung schlichtweg mehr Freude. Unglücklicherweise ist es bedauerlich, dass der Auto-Fokus kein weiteres Firmware-Update erhalten hat.

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