Hasselblad Handy

Das Handy von Hasselblad

Motorola Moto X mit Hasselblad-Anhang: Die Weltmarke als Smartphone-Petitioner Eine der grössten Überaschungen der gerade zu Ende gehenden IFA: Motorola vertreibt für seine Moto-Z-Serie einen Kamerahalter, der ihn zu einem kompakten Schnappschuss macht - und zwar vom edlen Kamerahersteller Hasselblad. Jetzt kann jeder für 300 EUR mit einer originalen Hasselblad ein Foto machen. Für lange Zeit genügte es den großen Elektronikherstellern, ihre Ausrüstung von Jahr zu Jahr nur geringfügig zu optimieren, der Umsatz kam dann fast von selbst.

Siemens, Hasselblad und Co. gehen beide auf ganz unterschiedliche Weise damit um. War Kodak zum Zeitpunkt der Filmfotografie noch unter den 500 bedeutendsten Firmen der Erde, kam der schnelle Zusammenbruch mit der EinfÃ??hrung der digitalen Foto- und Videoaufzeichnung. Inzwischen sind alle Film- und Fotoflächen veräußert, Kodak vertraut nur noch auf Druckern - und auf einem Handy, von dem die meisten Menschen vielleicht noch nie etwas mitbekommen haben.

Früher galt das Unternehemen wie kein anderes für die Überlegenheit der asiatischen Eliteelektronik. Im Falle von Smartphones, Notebooks und dergleichen konnten die Japans bisher schlichtweg keine Lust auf mehr bei den Verbrauchern wecken - trotz der Tatsache, dass ihre Erzeugnisse tatsächlich gut sind. Bereiten Sie sich auf die Zeit nach dem Smart-Phone vor. Bislang haben es die meisten großen deutschsprachigen Elektronikhersteller über die Zielkurve geschaff.

Trotz des wachsenden Innovationsdrucks konnten sich die Großen - die Firmen aus dem Hause Biele, Bosch und Siemens - bisher im Wettbewerb durchsetzen. Seit einigen Jahren setzt man dabei immer mehr auf netzwerkbasierte Kommunikation. Die Kochplatte wird mit der Kochplatte verbunden, der Kühlschrank macht bei geschlossener Türe ein Foto und sendet es an das Handy. In der Mittelschicht verkauft sich das normale Gerät auch ohne weiteres richtig, die Noten genügen als Entwurfspferd.

Auch wenn Navis trotz der starken Konkurrenzsituation durch das Handy weiterhin gut verkauft werden, haben die Unternehmenom, Ferdinand, Gabriel und Co. in den vergangenen Jahren dennoch nach neuen Geschäftsmöglichkeiten gesucht. Da die Sportnavigation sowieso schon auf der Agenda war, waren Fitnesstracker und Uhren natürlich ein klartext.