Hasselblad Xd1 test

Xd1-Test von Hasselblad

Der Fujifilm GFX 50S wird mit dem Hasselblad X1D verglichen: Welche Digitalkamera hat die höhere Auflösung, welcher den besseren Sucher oder Bildschirm? GFX und Hasselblad X1D von FUJIFILMS GFX und Hasselblad X1D im Vergleichstest Die Detailtreue der mit dieser Form der verlangsamten Photographie aufgenommenen Bilder ist auch heute noch riesig. Um es von vornherein auszudrücken: Der GFX 50S und der Hasselblad X1D übernehmen in punkto Detaildarstellung mühelos die besten technischen Pan-Negative - und das, obwohl die Digitalmodelle nur die Hälfte der Größe und des Gewichts des Ringbuches 67 und die rund 33 x 44 Millimeter großen 50 MP-Sensoren um etwa 30% kleiner sind als ein 60 x 70 Millimeter großes Exemplar.

Bisher gibt es für beide Verfahren fünf und vier Objektive: Für beide Verfahren gibt es ein 2,8/63 Standardobjektiv, ein 4/23mm Weitwinkelobjektiv, ein 2/110mm Teleobjektiv und ein 4/120 Makro. Das Hasselblad hat ein 3,5/45 Standardobjektiv - viel weiter als das Weitwinkelobjektiv des Fujifilms - mit einem 3,2/90mm Teleobjektiv, einem 3,5/30mm Weitwinkelobjektiv und einem 120mm-Makro, hier mit 3,5 Geschwindigkeiten, entwickelt.

Die GFX 20S ähnelt im Retro-Design älteren analogen Kameras, während das bei Hasselblad verwendete Konzept unmittelbar aus der Vergangenheit stammt: reduzierend, gut geformte, aus edelsten Materialen, das eingefräste Firmenlogo. Auch bei den Kartensteckplätzen und den Portfächern ist es Hasselblad gelungen, ein schlankes Erscheinungsbild mit einer soliden Technik zu vereinen. Nichtsdestotrotz geht der Sinn des Equipments an Fujifilm: Im Gegensatz zu Hasselblad verfügt Füjifilm über Stellräder und direkten Zugang für wesentliche Funktionalitäten sowie über ein Zusatzinfo-Display mit den aktuell eingestellten Werten.

Die Speicherkapazität der hochauflösenden Bilder ist immens: Ein RAW im RAF-Format der GFX mit ca. 117 MB, ein RAW im 3DR-Format der Hasselblad mit ca. 110 MB. Wo wir gerade von der Größe des Bildes sprechen: Während Frujifilm RAWs und JPGs in Vollauflösung auf die Speicherkarte schiebt, sind die JPGs von Hasselblad auf 12 MP-Bilder (4128 x 3096 Pixel) begrenzt, die viele Detailtreue schlucken.

Wenn Sie gute JPEG-Dateien benötigen, müssen Sie diese aus den RAW-Dateien in Adobe Photoshop erzeugen. Ein besonderes Merkmal des GFX 50s ist sein Focal-Plane-Verschluss - für Mittelformat-Kameras ungewöhnlich. Bei Hasselblad hingegen sind zentrale Verschlüsse in die Linsen integriert, was die Linsen verteuern und die Synchronisationszeit auf 1/200 s verkürzen kann. Mit dem Fokusebenenverschluss erreicht der Frujifilm nur eine synchrone Zeit von 1/125 s.

Hasselblad hat einen einzigen Vorteil. Der Hasselblad X1D verfügt über einen integrierten elektrischen Bildsucher, der im Lieferumfang enthaltene GFX 50S Bildsucher von FUJIFILMS paßt auf den Blitzschuh. Beim Hasselblad X1D ist der Bildsucher 786 667 RGB-Pixel kleiner als beim GFX-Suchkopf. Der X1D geht auch mit dem permanent installierten Berührungsbildschirm nicht über den Standard hinaus - sondern überzeugt mit seiner Berührungsbedienung und -anzeige.

Wenn die Schriften auf dem Leuchtdisplay des GFX 50S von FUJIFILMS bereits groß und gut zu lesen sind, dann ist der Hasselblad noch besser: Die Einzelwerte werden so deutlich und groß angezeigt, dass auch sehbehinderte Menschen noch etwas sehen können. Im Hasselblad kann das Smartphone oder iPod als Fernauslösung und externe Anzeige fungieren, die entsprechende Anwendung ist im Apple Store erhältlich, aber wir haben sie noch nicht im Android Store gefunden.

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