Mittelformatsensor

Kleinformat-Sensor

Der digitale Mittelformatkameramodell (DMFK) verfügt über einen größeren Sensor als die 35-mm-Kamera. Im Mittelformat - Über das Vollformat hinaus Dies bezieht sich auf die Sensorgröße bei digitalen Kameras - von APS-C über das Vollformat bis hin zum Mittelformat. Aber wenn man sich nicht nur die Schenkellänge, sondern auch die Oberfläche ansieht, wird einem sofort klar, dass jeder einzelne Arbeitsschritt ein kleiner Sprung ist. Der Mittelformatsensor hat nahezu die Doppelfläche eines Vollformat-Sensors. Nicht nur das Wettlauf um die größtmögliche Pixelanzahl bestimmt, wie die technologisch besten Aufnahmen gemacht werden, sondern auch die Art und Weise, wie die Bildpunkte aufgeteilt werden.

Also: Wie viele Bildpunkte gibt es auf welcher Sensoroberfläche? Selbst kompakte Fotoapparate können zwar einen zweistelligen Megapixelbereich erreichen, können sich aber bei Digital-Spiegelreflex- und Computerkameras nicht von ihren Mitbewerbern abheben, auch wenn sie manchmal nicht viel mehr Bildpunkte haben. Gleiches gilt für den Einsatz von Fotoapparaten mit CPS-C-Sensoren und von Fotoapparaten mit Voll- oder Mittelformatsensorik.

Beispielsweise führt ein APS-C Sensor mit etwa 23 x 15 Millimetern Größe ihn auf eine Oberfläche von 345 Millimetern2. Der vollformatige Sensor, 32 x 24 Millimeter, hat bereits eine Größe von 768 Millimetern und der mittelformatige Sensor, 44 x 33 Millimeter, deckt mit einer Größe von 1.452 Millimetern auch noch eine Größe von beinahe der doppelten Größe des vollformatigen Sensors und einer Größe von 4,2 mal so groß wie ein APS-C Sensor ab.

Während nahezu alle gängigen Spiegelreflexkameras über einen Tiefpass-Filter verfügen, der die Bildung unerwünschter Moiré-Muster vermeidet, kommen mittelformatige Fotoapparate oft ohne diesen aus, was direkt zu mehr Bildschärfe beiträgt. Daraus ergibt sich der große Nutzen des Mittelformates - dazu kommen Anlagen um die Kamera herum, die für den gewerblichen Gebrauch bestimmt sind und dementsprechend ein oder zwei zusätzliche Leistungsmerkmale aufweisen.

Im Grunde genommen können im Bereich des elektronischen Mittelformats zwei verschiedene Kameratypen unterschieden werden. Auf der einen Seite stehen diejenigen, bei denen ein Digitalsensor, wie man ihn von D-SLR-Kameras her kennt, dauerhaft in das Kameragehäuse eingebaut ist. Andererseits gibt es aber auch geöffnete Anlagen, bei denen die Messkamera ohne Fühler und Rückseite und eine digitale Rückseite auf der Rückseite eingebaut ist.

Dies erlaubt auch eine gewissen Spielraum, wenn ein Photograph mehr Bildpunkte benötigt, kann er ganz einfach eine ausgeliehene Rückwand an seine Fotokamera anbringen. Allgemein: Die Obergrenze beträgt aktuell rund 80 Mio. Pixeln, es ist mit weiteren Zuwächsen zu rechnen. Für das digitale Medienformat beträgt die Untergrenze etwa 26 Mio. Pixeln.

Weil die mittelformatigen Kameramodelle auch für die Produkt- und Modephotographie konzipiert sind, haben sie fast alle die Möglichkei, per Verkabelung unmittelbar in einen PC zu photographieren. Zahlreiche Digitalkameras können auch von einem PC aus über eine Steuersoftware oder eine RAW-Konvertersoftware gesteuert werden. Zahlreiche Rückseitenteile für mittelformatige Fotoapparate können auch mit Adapter an großformatige Fotoapparate adaptiert werden. Wenn Sie in das neue Format des digitalen Mittelformats vordringen wollen, müssen Sie Investitionen tätigen.

Ein Fotoapparat mit integriertem Fotoapparat oder ein Fotoapparat mit digitalem Back und Standard-Objektiv ist kaum für weniger als 10.000 Euro erhältlich.

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