Nikon Fe2

Nihon Fe2

Bereits ein Jahr nach der Veröffentlichung der Nikon FM2 wurde die Nikon FE auf die Nikon FE2 aufgerüstet. Nikon bot in den 80er Jahren neben der F3 ein weiteres "Topmodell" an: die FM2, deren elektronisches Pendant die FE2 war, eine semiprofessionelle Spiegelreflexkamera von Nikon mit Film. Ich habe einen Titan-Verschluss und FM2 von alu gekauft, was ich weiß, ich habe ein Objektiv mit Kamera (FE2) darauf gekauft.

Der Nikon FE2 (1983-88) ist das Ergebnis.

Die FE2 ist von allen Nikon FM/FE Modellen mein Favorit. Hier ist die weltweit am schnellsten arbeitende 35mm Spiegelreflexkamera: die Nikon FE2. Jetzt bin ich auf Nikon umgestiegen, denn mit der FE2 hätte ich immer noch die mechanischen Verschlusszeiten (aber ich habe IMMER Ersatzbatterien dabei....).

Weitere Neuerungen gegenüber dem Vorgänger Nikon FE sind - neben dem bereits genannten neuen Shutter - eine helle Mattscheibe und ein glatterer Spiegelmechanismus. Zusätzlich verfügt die Nikon FE2 jetzt auch über eine TTL-Blitzsteuerung im Wertebereich von ISO 25 bis 400 Wird dieser Wertebereich über- oder unterschritten, meldet die Nikon FE2 mit der Blitzbereitschaftsanzeige.

Interessanterweise sollte der Nachfolger der Nikon FE als Nikon FE2 nach Nikons Wille tatsächlich zur Nikon FA werden. Als Ersatz für die FE entschied sich Nikon, eine einfachere FA als Nikon FE2 zu errichten. Mit der Einstellung der Nikon FE2-Produktion im Jahr 1988 ging ein Protest durch die Nikon-Fangemeinde, und die Verkaufspreise für eine benutzte Nikon FE2 stiegen, zum Teil über den neuen Preis.

Einen Überblick über alle Modelle der FE/FM-Serie erhalten Sie hier. Verschiedene Nikon FE2 gibt es hier in meinem Online-Shop!

Nikon FE/FM-Familie im Überblick |

Nikon hat im Lauf der Jahre viele Analogkameragehäuse entwickelt, die nicht speziell für den professionellen Einsatz entwickelt wurden (wie z.B. die Modelle FC, F2, F3, etc.), aber auch nicht notwendigerweise als Kamera für unerfahrene Einsteiger (wie die Modelle FC oder FG) angesehen wurden. Alle Modelle haben die gleiche Bauform mit der Möglichkeit, einen Motorantrieb MD-11 oder MD-12 anzuschließen.

Der Nikon UKW (1977-1982) hat einen integrierten Lichtmesser, aber keine Selbstüberwachung. Die Verschlussklappe ist voll mechanisch und funktioniert ohne Batteriebetrieb. Durch die klappbare KI-Kupplung kann auch das alte nonAI-Nikkor verwendet werden. Der Nikon FE (1978-1983) hat eine Blendenpriorität. Für die eingestellte Blendenöffnung stellt die Digitalkamera die passende Zeit ein. Es gibt jetzt eine Skalierung im Bildsucher, eine Kanüle stellt die Belichtungsdauer schrittweise dar, was auch die manuelle Dosierung deutlich vereinfacht.

Der Hauptunterschied ist der kürzere Shutter mit 1/4000 Sekunden kürzerer Belichtungsdauer, der auch ohne Batteriebetrieb wie beim UKW funktioniert.

Das Sucherbild wurde durch eine bessere Mattscheibe etwas aufgehellt, aber das Display des spartanischen Belichtungsmessers besteht nur noch aus drei Leuchtdioden. Die klappbare KI-Kupplung entfällt, so dass nicht-AI-Nikkore nicht mehr eingesetzt werden kann. Der Nikon FE2 (1983-1987) ist aus der FE hervorgegangen und hat den Schnellverschluss mit 1/4000 Sekunden und die etwas helleren Einstellschirme des Münztelefons mitgenommen. Wie bei der FE wird die Belichtungsdauer über eine Kanüle auf einer Zeitskala dargestellt, im Autom.

Auf die abklappbare KI-Kupplung wurde wie beim Münzprüfer FM 2 verzichtet. Der Nikon FA wurde als "Techno-Kamera" angekündigt und ist tatsächlich eine verlängerte und voll elektronische FE2, er verpasste eine Mehrfeld-Messung ( "AMP") und hatte zum ersten Mal zusätzlich zur Blendenpriorität eine Blende und eine Programm-Automatik. Er kombiniert die Stärken des vollmechanischen Verschlusses und des FE2 (Blendenpriorität).

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