Sigma quattro H test

Signatur quattro H-Test

(!) Ich habe vor etwa drei Jahren getestet (Link zum Test). Der Spezialist - Sigma sd Quattro H in der Anwendung / 1

Die digitalen Sigma-Kameras unterscheiden sich von anderen. Wir haben den sd Quattro H in verschiedenen Gebieten erprobt. Also: Beachten Sie dies als das Motif, auf dem die SFD-Funktion der Sigma sd Quattro H anzeigen soll, was sie enthält. Auf der Fotokamera: Die Sigma 1,4/35 mm DG HSM | Artikel. Dazu wird die Dreibeinplatte um 90° zur Fotoapparatur verdreht und das Kameragehäuse etwas zurückgeschoben, um die Justierung der Erfassungseinheit komfortabler zu gestalten.

Bei dieser Baugröße kommt der bereits erwähnte Erntefaktor von 1,3x hinzu. Somit korrespondiert der Bildwinkel der 35mm auf dem sd Quattro H ungefähr mit dem eines 45mm-Objektivs auf einer Vollformat-Kamera. In seinen drei Ebenen hat der Aufnehmer 6200 x 4152 Blaupixel, 3348 x 2232 Grünpixel und 3348 x 2232 Rotpixel, aus denen ein Image mit einer Maximalgröße von 8768 x 4128 Pixeln erzeugt werden kann.

Für die Aufzeichnung ist der Sonderbildmodus an der Fotoapparatur bereits einmal inaktiv. Bei dieser Betriebsart macht die Fotokamera 7 Aufnahmen in Folge, die Belichtungszeit wird durch die Belichtungszeit im Intervall von +-3 EV bei gleicher Öffnung gesteuert (daher ist das Dreibeinstativ erforderlich). Sie ist auf ISO 100 voreingestellt und kann zwischen Blendenpriorität und manuellem Betrieb wählen (was bei der Fotografie keinen Einfluss hat).

Auf der rechten Seite des großen Rückwandmonitors befindet sich die dazugehörige Taste, die das Motiv scharf anzeigt - kann aber nicht verschoben werden. Drücken Sie dann den Auslöser und nach zwei Sekunden macht die Fotokamera die versprochenen sieben Fotos und hören Sie die von Schuss zu Schuss längere Verschlußzeit. Im SFD-Modus werden die sieben Schüsse in der Fachkamera als Rohdaten in einem speziellen Dateiformat gespeichert: Es handelt sich um das Format N3I, während für Normalschüsse das vertraute Format X3F verwendet wird (mehr dazu in einer späteren Episode unserer Kleinserie).

Anders als X3F-Dateien können X3I-Dateien nicht in der mitgelieferten Software erstellt werden. Sie benötigen die neueste Vollversion des RAW-Konverters Sigma Foto Pro 6 (Photo Pro 6.5. 3 ist auf meinem Computer installiert). Jetzt werden die sieben Einzelbilder, die in der Bilddatei mit ihren verschiedenen Aufnahmen enthalten sind, in einer Zeile dargestellt, und Sie können auswählen, welche Belichtungswerte Sie verwenden möchten.

Durch Anklicken eines kleinen Buttons oben links ("Bilder prüfen") wird die Berechnung der Einzelbilder gestartet - was einige Zeit in Anspruch nehmen kann. Dabei sollte man jedoch nicht vergessen, dass eine X3I-Datei eine Grösse von ca. 450 MB hat. Auf diese Weise erstellt Sigma Foto Pro das X3I-Bild. Durch Anklicken des Bildes wird es in der Grösse von 6192 x 4128 Pixel geöffnet.

Im Toolfenster sehen Sie, welche Änderungen bei der Berechnung gemacht wurden - und sehr oft erscheint das verarbeitete Image bereits so, wie Sie es sich wünschen. Durch kleine Verbesserungen kommen die Rosetten etwas stärker ins Spiel. Durch Anklicken des Bildes wird es in der Grösse von 6192 x 4128 Pixel geöffnet.

Natürlich sind Feineinstellungen möglich - aber sie werden nicht auf das Endergebnis angewendet, sondern in die sieben RAW-Dateien integriert, was einige wenige Augenblicke in Anspruch nehmen kann. Hinweis: Um die feinsten Gebilde noch besser sichtbar zu machen, als sie bereits im Foto erscheinen, kann der Schieberegler "Details" ganz nach links verschoben werden!

Die fertigen Bilder können dann als JPEG- oder TIFF-Datei abgespeichert werden. Dabei wird das Motiv in drei Ebenen aufgezeichnet, wobei die oberste Ebene die Blaulichtinformationen aufnimmt, die Mittelschicht die Grünlichtinformationen und die Unterschicht die Rotlichtinformationen (wie es bei Negativfarbfilmen der Fall ist). Die Foveon X3-Sensoren verfügen auch über viermal so viele Bildpunkte in der oberen Ebene wie jede der unteren Ebenen, was zu dem großen Detailreichtum beiträgt.

Diese Vorteile der Foveon-Sensoren, die wir auch in einem Test demonstrieren werden, haben zwei wesentliche Vorzüge. Jede der Sigma-Kameras ist ein Alleskönner - aber wenn es um die Farbreproduktion und -auflösung geht, sind sie ganz vorn mit dabei. Der sd Quattro H, der Gegenstand unserer Kleinserie ist, steht in dieser Hinsicht auf Augenhöhe mit Hochauflösungskameras wie der Canon EOS 6D R (!).

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