Sony Alpha Dslr

Sony-alpha Dslr

Sony-alpha 33 (DSLR bis zu 1.000 Euro) Rückblick Mit der Alpha 33 überraschen wir Experten mit einer neuen Generation von Kameras, die vom herkömmlichen DSLR-Konzept abhebt. Der Alpha 33 kommt ohne optische Suche aus - und kann dennoch in vielen Bereichen punkten. Wir haben diesen Prüfbericht im April 2018 mit den neuesten Bestenlistendaten erneut veröffentlicht: Seit Jahren herrscht breiter Konsens über die wichtigsten Eigenschaften einer DSLR: ein größtmögliches Bild, eine ergonomisch sinnvolle Bedienung und ein Sichtfenster.

Bei einigen neuen Alpha-Modellen kommt Sony jetzt ohne diese Funktion aus - dafür gibt es einen elektrischen Bildsucher und ein großes, bidirektionales 3-Zoll-Display. Im Alpha 33 befindet sich daher ein halbtransparenter Reflektor, der sowohl auf den Sensor als auch auf die Sensorik für den Phasenautofokus fällt. Die Autofokussierung der Alpha 33 ist sehr schnell und korrespondiert mit der Leistung einer konventionellen DSLR.

Ein weiteres Feature von Sony ist die Eye Start Funktion, die beim Blick durch den Bildsucher den Fokus auf das Objekt richtet. Das Video ist mit dem Schwestermodell Alpha 55 baugleich, es gibt auch das Überhitzungsproblem, wenn der Stabilisator aktiv ist. Beide, der vollelektronische Bildsucher (100 prozentiges Sichtfeld, 1,1-fache Vergrößerung) und das hochauflösende Bild, zeichnen sich durch eine sehr gute Ausleuchtung aus.

Der Nachteil des Elektronik-Displays: Wenn Sie die Umwelt in einer dunklen, aber sternenklaren Dunkelheit aufnehmen wollen, bleiben die Vorschaubilder schwarz - das Raumlicht ist zu gering für die Voransicht. Mit 14 Megapixeln Auflösung ist der CMOS-Bildsensor um zwei Pixel kleiner als sein Schwestermodell Alpha 55, was sich in der Realität in mehreren Teilbereichen auswirkt.

Dies ist etwas weniger als das teurere Schwestermodell, aber immer noch für Amateurfotografen ausreicht. Die 33 kann den hervorragenden Dynamikbereich der großen Alpha 55 nicht anbieten, jedoch ist ein durchschnittlicher Dynamikbereich von neun Blenden bis ISO 800 ein durchaus annehmbarer Bereich. Wie bei Sony gewohnt befindet sich die Bildstabilisation im Körper.

Das Alpha 33 verfügt über viele Funktionalitäten, die zum Teil an eine kompakte Kamera erinnern: unzählige Szenenmodi, das nützliche Pan-Panorama für Bilder mit einer Bildbreite von ca. 10000 Pixeln und auf Anfrage digitale 3D-Effekte. Das Gehäuse hat einen großen Grip und ist leicht zu greifen - solange die Hände nicht zu groß sind.

Es stehen genügend Buttons für den Schnellzugriff auf die wesentlichen Funktionalitäten zur Verfügung und viele weitere Einstellmöglichkeiten werden über das Menu eingestellt - das, wie bei Sony üblich, edel und funktionell wirkt. Die Alpha 33 macht Serienaufnahmen im Hochgeschwindigkeitsmodus mit sieben Bildern pro Minute - die teuere Alpha 55 macht im selben Zeitintervall zehn Bilder.

Mit der Alpha 33 hat Sony einen guten Einstieg in eine neue Kamerageneration geschafft: Die Ausrüstung ist weit über dem Mittelwert dieser Preisspanne, die Handhabung ist schnell und die Schnelligkeit ist in Ordnung. Das Bild kann als gut eingestuft werden, aber das leicht gestiegene Bildrauschen verschlechtert die Bewertung.

Das bedeutet, dass die Alpha 33 in der Abbildungsqualität etwas hinter ihrem hochauflösenden Schwestermodell Alpha 55 zurückbleibt. Das Lumix DMC-G2 von Pansonic verfügt außerdem über einen elektrischen Bildsucher, eine gute Abbildungsqualität und umfassende Funktionen.

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