Ricoh Caplio Rx

Die Ricoh Caplio Rx

Die Ricoh Caplio RX Kamera mit eingebautem Objektiv Detaildatenblatt mit Preisvergleich. Digitalkamera-Museum: Ricoh Caplio RX Der 2004 eingeführte Ricoh hat zu Recht das "WIDE" in der Artikelbezeichnung, denn der RX verfügt über eine richtige Weitwinkelbrennweite von 28 Millimetern als Anfangsbrennweite! Der Ricoh misst 109 x 56 x 29 Millimeter und hat ein Gewicht von 165 g. Die 1/2,7" 5,4 x 4,0 Millimeter CCD-Sensor Auflösung beträgt max. 2.

048 x 1.536 Pixel = 3 Megapixel und hat eine Sensitivität von ISO 64, 100, 200, 400, 800 oder ISO automatic.

Es wird im JPEG-Format der Eigenschaften F(ine)2048, N(ormal)2048, F (ine)1280, N(ormal)1280 und N( (ormal)640 abgespeichert. Lediglich im reinen Schwarz-Weiß-Textmodus mit 1280 x 960 Pixeln wird die Bildauflösung als TIFF dekomprimiert beibehalten. Tonvideos können mit einer maximalen Grösse von 320 x 240 Pixeln und 15 fps in einer maximalen Dauer von 2 min aufgezeichnet und als AVI-Dateien abgespeichert werden.

Die Caplio RX ermöglicht die Aufnahme und Speicherung von Sprachmemos im WAV-Format. Der Ricoh verfügt über 8 MB interner Festplattenspeicher und kann mit einer SD-Speicherkarte ergänzt werden. Das integrierte Blitzgerät verfügt über die gewohnten Funktionen: Ein/Aus, Auto, Langzeit-Synchronisation und Vorblitz.

Digitale Silberkamera Ricoh Caplio RX 3,3 8 MB 8 MB

Der Ricoh hat zwei wesentliche Merkmale: Beeindruckend an der Ricoh sind auch die verhältnismäßig großen Möglichkeiten des Handeingriffs. Somit kann man den Autofocus ausschalten und optional den Abstand von Hand anpassen oder auf einen Schnappschusswert (mittlere Distanz mit Schärfentiefe) festschrauben. Blenden- oder Zeiteinstellung kann nicht von Hand vorgenommen werden, sondern kann durch eine ausreichende Anzahl von Belichtungsprogrammen (Hochformat, Querformat...) beeinflusst werden, und vor allem: Die von der Fachkamera ausgewählten Messwerte werden auf dem Bildschirm wiedergegeben.

Bei Auswahl des entsprechenden Expositionsprogramms und ggf. Verwendung der Expositionskorrektur (+/- 2 Expositionswerte) ist eine quasimanuelle Exposition möglich. Im Bereich der Autofokustechnik habe ich die Möglichkeiten der Handverstellung kaum gebraucht - sie funktioniert auch bei schlechten Lichtverhältnissen einwandfrei. Auch die Schnelligkeit ist beeindruckend: Wenn Sie den Auslöseknopf bis zum Anschlag drücken, fokussiert der hybride AF ohne nennenswerte Verzögerungen unmittelbar.

Bei langsameren Bildkompositionen - insbesondere bei Nahaufnahmen - wie bei anderen Fotokameras tippen Sie einfach auf den Blendenauslöser, um zuerst zu fokussieren; in diesem Falle kommt das konventionelle Kontrastvergleichssystem ins Spiel, das genauer, aber auch länger funktioniert. Im Allgemeinen würde ich Ihnen raten, sich vor dem Erwerb einer digitalen Fotokamera Testfotos anzuschauen und zu prüfen, ob die Abbildungsqualität der Fotokamera Ihren eigenen Anforderungen entspricht.

Eine Schwachstelle der Messkamera ist der Laser. Es ist an sich nicht schlecht, aber es braucht ziemlich lange, um geladen zu werden. Im Blitzmodus kann die Hochgeschwindigkeit, die der RX bei vorhandenem Umgebungslicht anzeigt, nicht erreicht werden. Auch die Blitzbelastung ist weniger zuverlässig als die Tageslichtbelastung; Menschen vor einem dunkleren oder entfernteren Untergrund werden oft ohne manuelle Eingriffe heftig unterbelichtet.

Dies ist zwar ein üblicher Vorgang einer einfachen lichtmesstechnischen Untersuchung (und könnte noch einfacher vermieden werden, wenn man den eingestellten Abstand als Basis für die Exposition verwendet), wird aber durch den kostspieligen Wettbewerb (Canon G3....) besser behoben. Bei der Einstellung "Auto" steigert der Ricoh die Lichtempfindlichkeit verhältnismäßig frei, insbesondere im Blitzmodus.

Es erzielt weniger verschwommene Aufnahmen bei verfügbarem Umgebungslicht und eine höhere Reichweite im Blitzmodus, aber das kauft es sich dadurch, dass die Aufnahmen rauschiger sind als bei anderen Anbietern (ich weiß zum Beispiel meine Canon G3, als das andere Extrem: Selbst bei sehr schwacher Beleuchtung wird die Lichtempfindlichkeit niedrig gehalten, was zu verrauschten, aber allzu leicht zu verschwommenen Aufnahmen führen würde, wenn man nicht selbst einmischt).

Weitere Merkmale, die Ricoh von anderen Fotoapparaten in dieser Preiskategorie unterscheiden, sind die optional erhältliche Histogrammdarstellung (auch während der Aufnahme) und die Rasterdarstellung. Letztere ist wirklich eine große Erleichterung, z.B. für architektonische Aufnahmen und wenn man keine Libelle benutzen will, die man bei einer solchen Großbildkamera normalerweise nicht will.

Die Caplio RX würde ich wieder anschaffen, aber ich wünsche mir eine kürzere Blitzsequenz und eine Blitzbelastung, die die Entfernung zum Motiv berücksichtigt (mehr) und nicht nur das zurückgeworfene Sonnenlicht hartnäckig mißt (oder es wenigstens zu sehr aufwiegt).

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