Canon Eos 1200d

Kanon Eos 1200d

Prüfung der Canon EOS 1200D (DSLR) Mit der Canon EOS 1200D hat sich die Canon EOS 1200D im Testbetrieb als solider Einsteiger-DSLR bewährt. Vor allem die Abbildungsqualität kann mit einer hohen Bildschärfe und einem geringen Bildrauschen mithalten. Mit der Canon 1200D steht Reflex-Einsteigern jedoch ein preiswertes Fototool zur Verfügung. Für viele Hobby-Fotografen steht die Entscheidung fest: Eine SLR-Kamera wird benötigt, zum Beispiel die neue Canon EOS 1200D.

An dieser Stelle setzt die Canon 1200D mit ihrem 18-Megapixel-CMOS-Sensor im APS-C-Format an, der bereits im 600D überzeugt: Höchste Schärfe mit max. 1.571 Zeilenpaaren pro Bildgröße, die sich auch bei zunehmender Lichtempfindlichkeit nur geringfügig verringert. Die maximale lichtempfindliche Empfindlichkeit liegt bei bis zu ISO 12.800. Detaillierte Bildqualität und Weichzeichner befinden sich ebenso im Grünbereich.

Damit kann sich die Canon EOS 1200D in puncto Bild-Qualität in der gehobenen Mittelschicht behaupten. Für Full-HD-Filme mit 25 Einzelbildern pro Sek. ist auch ein Video-Modus an Board verfügbar. Der Rest der Ausrüstung der Canon 1200D ist jedoch recht elementar. Auf dem scharfen 3-Zoll-Monitor auf der Rückwand wird der gesamte Raum dargestellt, jedoch auf Falt- und Touchfunktionen weitgehend verzichtet. Dabei wird auf die Bedienung über die Tastatur und die Tastatur geachtet.

Andere Zusatzfunktionen wie WLAN, NFC oder ein Mikrofonanschluss sind mit dem 1200D auch nicht möglich. Die Canon EOS 1200D bietet auch in Bezug auf die Geschwindigkeiten ein Mischbild. Bei JPEGs, die in unbeschränkter Anzahl durchgelaufen sind, bleibt die 1200D nach sechs Aufnahmen mit RAW-Dateien stehen. Die Batterie ist mit maximal 97 Video-Minuten und zwischen 620 und 1.240 Auslösern viel langlebiger.

Zum Schluss noch ein kleiner Tipp: Wenn die Canon 1200D Ihre erste Digitalkamera werden soll, nehmen Sie das Solid Kit Objektiv 18-55 F3.5-5.6 mit "IS" im Titel.

Pro&Contra zur Canon EOS 1200D

Die 22. x 14. 9 Millimeter großen CMOS-Bildsensoren der Canon EOS 1200D (Datenblatt) lösen 17,9 Megapixel (5.184 x 3.456 Pixel) auf und bieten Sensitivitäten zwischen ISO 100 und ISO 12.800. Um ISO 12.800 einzustellen, muss die ISO-Erweiterung ("H") im Auswahlmenü freigeschaltet sein. Wie bei allen Fotoapparaten mit einem APS-C Bildsensor ist die Abbildungsqualität sehr gut.

Mit ISO 6. 400 nimmt die Abbildungsqualität immer mehr ab. Bei ISO 6. 200 werden auch Feinstrukturen nicht mehr gelöst. Beim ISO 6. 400 sind die Images signifikant betroffen, ISO 13. 800 sollte nicht mehr benutzt werden. Das Bild der Canon EOS 1200D ist in dieser Preiskategorie makellos und sehr eindrucksvoll.

Mit der Schnelligkeit sollte man von einem Einsteiger-Modell nicht viel verlangen, das beweist auch die Canon EOS 1200D. Kaum eine gängige SLR- oder Systemkamera ist mit 3,0 Einzelbildern pro Sek. im JPEG-Format so langsam wie die EOS 1200D. Bei Aufnahmen im RAW-Format können Sie 2,8 Einzelbilder pro Sek. für sieben Serienbilder aufnehmen, danach sind nur noch 0,9 Einzelbilder pro Sek. möglich.

Bei fünf aufeinanderfolgenden Einzelbildern werden 2,7 Einzelbilder pro Sek. erzielt, danach sinkt die Bildfrequenz auf 0,7 Einzelbilder pro Schn. Mit bis zu 5,0 Frames pro Minute schneiden Nikons direkter Konkurrent, die D3300 (Testbericht), hier viel besser ab. Bei der Canon EOS 1200D (Speed) hingegen gibt es eine kleine Enttäuschung.

Die EOS 1200D fokussiert im Live-View-Modus nur mit dem Kontrast-AF, wie die alten SLR-Kameras Canon EOS 550D oder Canon EOS 600D, die Scharfstellung nimmt daher viel mehr Zeit in Anspruch. Die Canon EOS 1200D überzeugt bei der Farbreproduktion nicht. Die Canon EOS 1200D verbindet die EOS 1200D mit der etwas älter gewordenen EF-S 18-55mm F3.5-5.6 IS II, die durch die EF-S 18-55mm F3.5-5.6 IS STM für Kameramodelle mit Phasenerkennungspixeln am Aufnehmer ersetzt wurde.

Dieser Umstand ist vielleicht nicht so dramatisch wegen der fehlender Phasenerkennungspixel (bei der EOS 1200D), aber es ist trotzdem ein Mitleid. Der EF-S 18-55mm F3.5-5.6 IS II hat noch den verrauschten Fokussierungsmotor, eine rotierende Frontoptik und keinen eigenen Fokussierring. Durch die optische IS-Bildstabilisierung können bei voller Objektivbrennweite etwa zwei bis drei Blende kompensiert werden, so dass die Aufnahme bei etwa 1/25 Sekunden ohne Kameraverwacklung erfolgen kann.

Der Verzug im Breitwinkel ist klar fassförmig, die Kanten weisen einen Rückgang der Schärfe auf. Unsere Schlussfolgerung: Die EOS 1200D ist das Einstiegsmodell von Canon für Spiegelreflexkameras - und das sieht man ganz klar. Canon hat an einigen Stellen eine " richtige " Lücke zu den höherwertigen Kameramodellen Canon EOS 100D (Prüfbericht) und Canon EOS 700D (Prüfbericht) hinterlassen.

Die Canon EOS 1200D muss sich bei der Bild-Qualität nicht vor hochwertigeren und oft sogar teureren APS-C Modellen verbergen. Bei ISO 2. 600 ist ein Rauschen kaum zu erkennen, nur bei ISO 6. 400 sind die Aufnahmen stark beeinflusst. Mit der Canon EOS 1200D (Hands-On) bietet die Canon EOS 1200D eine robuste SLR-Kamera für Anfänger, die Aufnahmen mit einer hohen Abbildungsqualität machen wollen und nicht die Liveview oder den Video-AF verwenden wollen.

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