Digitalkamera bis 200

Bis zu 200 Digitalkameras

Die besten Digitalkameras 2013 für Preise unter 200 Euro. Der Akku hält laut Hersteller bis zu 200 Fotos. Der Beliebtheitsgrad der Kamera mag auch daran liegen, dass sie derzeit die Preisschwelle von 200? knapp unterschreitet.

Testrezension

Die Alpha 200 (kurz: A200) besteht aus dem gleichen Material wie die anderen Alpha-DSLRs der Einstiegsklasse, was besonders auffällt, wenn man die Fingerspitze über unterschiedliche Gehäuseteile bewegt. Das " Gehäuse " des A200 ist rundlich, aber mit 131 x 98 x 71 Millimeter nicht luxuriöse Formgebung, und es wiegt 871 g in vollem Outfit (d.h. mit DT 18-70 Millimeter F3,5-5 Set Objektiv. 6, Memory Card und Akku).

Wird das Objektiv entfernt, verringert sich das Eigengewicht auf 612 g; ein BMI (Body Mass Index) für digitale Kameras existiert (noch) nicht, aber dies sind die üblichen Einstiegswerte für DSLRs. An der Vorderseite des Griffes befindet sich der A 200 mit gummiartigem Lederimitat. Um ein Verrutschen über die untere Kante der Digitalkamera zu verhindern, muss der Akku des Modells mit dem optionalen VG-B30AM-Portrait-Griff ausgestattet werden; unangenehme Worte würden sagen, dass Sony es so will und sich eine Goldnase auf dem Accessoire erspielt.

Anders als die Modelle Airbus A50 und Airbus A100 ist der Airbus A3200 nicht LiveView-fähig. So ist auch das Sucherblickbild beim Modell A 200 etwas angenehmer; auch hier wird das Sucherblickbild durch verspiegelte Kunststoffscheiben in einem so genanntem Pentaspiegelsystem erzeugt, aber die Vergrößerung des Sucherbilds ist etwas kräftiger (0,83x vs. 0,74x) mit einem kürzeren Betrachtungsabstand von 17,6 Millimetern (13,5 Millimeter ohne Gummischale) und der gleichen Bildfelddeckung von 95%.

Noch ist der Zielsucher des Modells A 200 kein Paradebeispiel für ergonomische Aspekte, aber in subjektiver Hinsicht ist er etwas besser als der A350: Die Helligkeit des Suchers ist vorbildlich (dank des Spherical Acute Matte Sucherbildschirms); ein Dioptrienkorrekturrad ermöglicht die Einstellung der Schärfe des Suchers auf die jeweilige Stärke. Ergonomisch gesehen macht der Pioneer Airbus A 200 einen etwas höheren Eindruck als der Airbus A350: Durch den fehlende Klapp- und Kippmechanismus ist die senkrechte Knopfleiste auf der linken Seite leichter zu erreichen und zu bedienen, und das Bedienfeld hat keinen so spongiösen Anpresspunkt.

Aber wir möchten es noch einmal wiederholen: Im Gegensatz zu den kompakten Kameras der Cyber-shot-Serie müssen Sie nicht in 1000 Umleitungen nach unterschiedlichen Settings recherchieren, und alles ist "übersichtlich" in vier Hauptkategorien (Aufnahmeeinstellungen, Advanced Settings, Playback Settings und Basic Settings) mit über 80 unterschiedlichen Settings in 40 Menüeinträgen unterteilt. Wenn kein Livebildmodus vorhanden ist, wird der Kamera-Bildschirm des A200 nur für die Darstellung der Menüführung und die Wiedergabe der Bilder verwendet.

Der integrierte ClearPhoto LCD hat eine Bilddiagonale von 6,9 cm (entspricht 2,7") und eine Bildauflösung von 230.400 Pixel. A propos Fokussierung: Dem A200 mangelt es an einem Blendschutzknopf. Sie vermissen diese um so mehr, als es keinen LiveView-Modus à la A350 als provisorischen Nachfolger gibt. Einen solchen "DeepL-Zugang" hat die Alpha 700 unter dem Namen "Quick Navi", so dass man davon ausgeht, dass die A200 hier vorsätzlich beschneit wurde.

Man kann zwar nur den Verstand über so etwas bewegen, aber man kann verstehen, dass der Pioneer 200 keine HDMI-Schnittstelle hat wie seine große Schwester, und der normale Video-Ausgang hat auch keinen eigenen Anschluss. Die Tatsache, dass der Schaltmechanismus auch zum Ausschütteln von Ablagerungen auf der antistatischen Sensoroberfläche verwendet werden kann, indem einfach die Häufigkeit erhöht wird (der Fühler wird dann fast ruckweise bis zum Stillstand gefahren), hat Sony bei der Alpha 100 bereits so gesehen.

Wurde diese zweite Funktion des Sensor-Schaltmechanismus am A200 jedoch nicht heimlich weiterentwickelt, muss davon ausgegangen werden, dass das Gerät von der A100 in unveränderter Form abgelöst wurde. Der Eye-Start arbeitete früher in Verbindung mit einem Handgriffsensor, um sicherzustellen, dass die Digitalkamera auch in der Hand gehalten wurde, aber neben der Tatsache, dass das Material für den Berührungssensor laut Sony auf einer EU-Verbotsliste steht, verzichtete der A200 selbst ohnehin auf einen Handgriffsensor.

Im High-Speed Sync (HSS)-Modus kann die für Blitzlichtaufnahmen vorgeschriebene Verschlusszeitbegrenzung von 1/160 s bei leicht reduzierter Blitzleistung/-reichweite etc. überwunden werden. Das im A200 integrierte Miniaturblitzgerät wird entweder automatisch (im vollautomatischen Modus und in den meisten Motivprogrammen) oder auf Tastendruck (in allen anderen Belichtungsmodi) ausgelöst.

Die A 200 verläuft hier nahezu fehlerfrei. Auch bei der neuen Version können die Einstellungen des Blitzes schnell abgerufen werden (inklusive Abspielfunktionen wie einer Bildvergrößerung und einer Bildrotationsfunktion), wodurch wir der Merkliste für das Folgemodell eine Bildausschnittfunktion (auch Beschnittfunktion genannt) und eine automatische Erkennungs- und Retuschierfunktion für rote Pupillen hinzufügen wollen.

Wie die meisten Einsteiger-DSLRs wird auch die Serie A 200 in unterschiedlichen Bausätzen angeboten. Das Set mit der Produktbezeichnung SAL-1870 hat einen etwas höheren Zoom als die Mitbewerber. Der SAL-1870 dagegen vergrößert von 18 auf 70 mm, was einem 28-105 mm Zoom nach der Konvertierung auf 35 mm entspricht. Die meisten Setlinsen der meisten Hersteller bestehen aus Gründen der Kosteneffizienz nahezu vollständig aus Plastik, so auch die SAL-1870.

Das SAL-1870 ist mit seinem großzügigen manuellen Zoom-Ring nicht wirklich komfortabel, da der Fokussierungsring so eng und schlecht platziert ist (direkt am Sonnenvisier -Bajonett), dass er auch mit viel Geschicklichkeit schwer zu ertasten ist. Glücklicherweise ist der Autofocus des A200 recht kurz und genau, so dass eine manuellen Fokussierung kaum notwendig ist.

Berichten zufolge hat Sony seine neuen Alpha-Modelle mit einem stärkeren Kamera-internen Fokusmotor ausgestattet. Selbst bei der Nutzung von Linsen mit herkömmlichem Laufwerk (im Fachjargon auch "pole AF" genannt) wie dem SAL-1870 ist der Autofocus "wirklich am Ball". Der Autofocus läßt Sie an einen Akku-Schrauber über die Geschwindigkeit des Antriebsgeräusches denken. Auch wenn er noch so nervös ist.

Diese sind sowohl bei Sony (hauptsächlich bei den Objektiven der Zeiss- und G-Serie) als auch beim Drittanbieter Sigma (HSM-Objektive) zu finden. Seit kurzem erweitert Sony sein Angebot an SSM-Objektiven ( "Super-Sonic Motor") massiv. Immerhin basiert das Alpha-System auf den Fotoapparaten des früheren Wettbewerbers (Konica) Minolta von Sony.

Durch das gleiche Bayonett können fast alle Minolta-Autofokus-Objektive und kompatiblen Fremdfabrikate an die A200 & Co. angeschlossen werden. Sony vertreibt viele dieser Optiken unter seinem eigenen Markennamen, darunter so außergewöhnliche Designs wie das SAL-500F80 Autofokus Spiegel-Teleobjektiv und das SAL-135F28 Trans/Weichzeichnerobjektiv. Es gibt weitere "Spezifikationen" wie den Minolta AF-Makrozoom 3x-1x/1.7-2.8, die natürlich auch mit den Buchstaben verbunden sind.

Da diese " Analogobjektive " jedoch nicht immer ihre originale Abbildungsleistung in einer Digitalumgebung beibehalten können, kommt Sony nicht umhin, die von (Konica) Minolta übernommene Objektivreihe zu tauschen oder die älteren durch " digitale Optimierungen " zu ersetzten.

Auf jeden Fall war Sony in den letzten Jahren mit der Veröffentlichung neuer Optiken beschäftigt und stellt regelmässig die Protoypen aus. Einen verhältnismäßig aktuellen Überblick über das Linsensystem der Sony eigenen Digitalkameras bietet das sehr detaillierte Alpha Lens Book von Sony, das als PDF-Dokument kostenlos aus dem Internet heruntergeladen werden kann und auch wegen der vielen weiteren Hintergründe zum Alpha-System lesenswert ist (siehe weitere Links).

Zur Autofokussierung noch ein Wort: Die Zahl und Ausrichtung der AF-Fokuspunkte (acht simple Zeilensensoren, einige geneigt, plus ein Mittelkreuzsensor ) bleiben erhalten, und der Autofocus reagiert auch bei relativ wenig Helligkeit (nach IL 0). Dies ist seit der Alpha 100 - und noch früher - der Fall und es besteht keine Notwendigkeit, die Alpha-Kameras mit einem neuen Autofokusmodul auszustatten.

Wenn Sie nicht mit der Sony Konkurenz konkurrieren wollen, um zu sehen, wer die Kamera mit den meisten AF-Messfeldern hat. Sonys Verhalten ist rational, und statt dessen haben sie es vorgezogen, einige der Steuerungssoftware des Autofokussystems umzuschreiben. Im Allgemeinen ist die Autofokusfunktion bis zu 1,7-mal schneller als die vorherige Alpha-Generation, und wenn man sich auf sich bewegende Objekte konzentriert, bleibt der Fokus bei 2,5 Bilder pro Sekunde im Serienbildmodus flüssig.

Die lange Reihe von Ähnlichkeiten zwischen der A 200 und der A3 50 umfasst das Super SteadyShot-System. Die Funktionsweise eines solchen Sensor-Shift-Systems kann in unserem Alpha 100 und im bereits genannten Sony Alpha Lens Book nachgelesen werden (siehe die beiden weiteren Links). Lediglich die Tatsache, dass die Kamera laut Sony zwischen 2,5 und 3,5 Blende für den Verwacklungsschutz erreichen sollte und dass der größte Vorteil der kamerainternen Stabilisierung die Kamera mit jedem angeschlossenem Objektiv ist.

Sonys neue Alpha ist in unterschiedlichen "Varianten" erhältlich: mit 14,2 Megapixel CCD und Livemodus (A350), mit 10,2 Megapixel CCD und Livemodus (A300) und schliesslich mit 10,2 Megapixel CCD und ohne Livemodus (der hier geprüfte A200). Nach der Feststellung, dass der 14,2-Megapixel-Sensor des Airbus A 200 den SAL-1870 " überwältigt " hat, freuen wir uns, Ihnen mitteilen zu können, dass der 10,2-Megapixel-Sensor des Airbus A 200 besser abschneidet.

Obwohl die SAL-1870 mit dem neuen Modell besser aufgelöst werden kann als die A 200 mit dem gleichen Objektiven auch bei geöffneter Apertur, und der Kantenabfall der Bildauflösung in der 18mm-Position nicht so stark ist, sind die Auflösungen gering. Bei geringerer Bildauflösung sind aber auch die Einzelpixel bei der gleichen Fläche des Sensors grösser, so dass der BIONZ Prozessor mit seinen hervorragenden Algorithmen zur Rauschunterdrückung erwartungsgemäss etwas leiser ist als der Airbus A50.

Die Rauschunterdrückung ist wie bei ISO 100 bis 800 gut bis sehr gut, und wenn bei ISO 1600 die sogenannte High ISO-Rauschunterdrückung wirksam wird, zeigt sie auch hervorragende geringe Störwerte bei etwas besserem Schutz der feineren Bildausschnitte. Die Eingabedynamik des Modells entspricht der des Airbus A 200 (9,0 Blenden bei ISO 100).

Die Tatsache, dass das visuelle Tiefpass-Filter des Modells A 200 nicht so agressiv ist wie das der Airbus-Modelle, lässt sich damit erklären, dass es nicht auf die geringere Auflösung des Sensors zurückzuführen ist. Da das SAL-1870 -Satzobjektiv mit seiner niedrigen Auflösung (die einen teilweise dämpfenden Effekt auf die Bildung von Artefakten hat) und die weniger aggressive Verarbeitung von feinen Bildausschnitten den restlichen Teil ausmacht, sollte der Airbus 300 einen besseren Artefaktwert als der Airbus A 200 erzielen.

Wie so viele digitale Kameras verschiedener Hersteller (das trifft in einigen Fällen auch auf die teuren Profi-Modelle zu), schafft sie es nicht wirklich, unter Glühlicht mit automatischem Weissabgleich weitestgehend farbfreie Aufnahmen zu machen. Andernfalls mißt der A 200 sehr genau. Nur die Belichtungsmessgeräte von Canon und Nikon (3D-Farbmatrixmessung, iTTL- oder E-TTL-Messung, etc.) sind besser als die von Sony (und keineswegs üblich).

Die Waben-Dosierung (mit 40 Waben-Dosierfeldern an der A200 und ihren Schwestern) hat sich seit langem bestens bewÃ?hrt und ergÃ?nzt die mittige Integralmessung und das Spot-Dosieren. Wer auf eine Vorschau nach Kompaktkamera-Modell verzichtet und mit "nur" 10,2 Megapixel auskommt, erhält mit der Sony Alpha 200 ein preiswertes Einstiegsmodell mit branchenüblicher Bearbeitungsqualität, recht guter Bild-Qualität sowie allem, was man so für die ersten Gehversuche in der Digitalspiegelfotografie benötigt.

Die Alpha 200 verfügt gegenüber ihren Livebild-fähigen Schwesternschwestern über einen etwas größeren Sucher-Komfort; außerdem war der Andruckpunkt des Bedienfeldes oder der Navigations-Tasten nicht so "schwammig" wie bei der teuren Alpha 350; die Alpha 200 kann als Komplettset mit passendem Sony Objektiv gekauft werden, aber eine individuelle Kombination kann nicht nur aus dem gewünschten Brennweiten-Bereich, sondern auch aus der angebotenen Abbildungsleistung die beste sein.

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