Kompaktkamera mit Hoher Lichtempfindlichkeit

Die Kompaktkamera mit hoher Lichtempfindlichkeit

Welche Bedeutung hat für Sie die Lichtintensität einer Kamera? Beratung beim Kauf von Kompaktkameras | c't Photography In Deutschland wurden im Jahr 2011 rund 7,5 Mio. Kompaktgeräte verkauft, was einem Anteil von rund 85 Prozent liegt. Es ist daher ratsam, vor dem Erwerb einer Kompaktkamera darüber nachzudenken, was Sie wirklich wollen. Tip: Widerstehen Sie dem Erwerb einer Kompaktkamera nur wegen der höheren Auflösungen.

Auf einem Werbeträger im Elektronik-Markt heißt das: Je mehr Mega-Pixel Sie auf einen gleich großen Bildsensor legen, desto kleiner ist die Bildfläche pro Pixel, die Fotonen erfasst. Die Preise: mehr Rauschen und andere Bild-Artefakte, im Vergleich zu Fotoapparaten, die sich einen grösseren Bildsensor und weniger Bildpunkte erlauben (siehe unten) -- besonders bei hoher Lichtintensität, d.h. hoher ISO-Zahl (übrigens: Einsteiger in die Fotografie, denen diese Bezeichnungen noch unbekannt sind, werden hier eine erste Lernmöglichkeit finden).

Zum Veranschaulichen: 18 Mio. Pixel genügen für einen 30 cm × 40 cm hohen Qualitätsdruck mit 300 dpi. Für die Orientierung: Um ein 13 18 Bild mit bequemen 300 dpi zu drucken, genügt eine Bildauflösung von etwas mehr als 3 Mio. Pixeln, für einen 20 cm 30 cm großen Druck nur etwa 8 Mio. Pixel.

Faustformel: Je grösser der Bildsensor und je kleiner die Bildauflösung, umso besser die erwartete Qualität - aber unglücklicherweise auch der Kosten. Bei den meisten Kompaktmodellen ist ein 1/2,33-Zoll-Winz-Sensor mit einer lichtempfindlichen Oberfläche von nur 6,2 x 4,6 x 23,5 Millimeter vorhanden Dies entspricht etwa der Größe einer Schachtel auf normalem kariertem Karton (5-Millimeter-Raster).

Für eine bessere Übersicht, wie groß ein solcher Fühler tatsächlich ist: Eine 1 Eurocent Münze deckt bereits eine Größe von rund 2 cm² ab. Kameras, die auf dem Qualitätsmarkt Punkte sammeln wollen, sind deshalb mit grösseren Fühlern wie Nikons neuer Coolpix P7700 oder Canons PowerShot G15 bestückt, beide mit einem 1/1,7-Zoll-Sensor von 7,6 x 5,6 x 42,5 x 5 Millimetern, der beinahe eineinhalb mal so gross ist wie der allgemeine 1/2,33-Zoll-Sensor.

Es ist immer mehr möglich - vom einfachen Chip des Fujifilms X10 bis hin zum wesentlich grösseren APS-C-Sensor eines Profils. Natürlich hat das seinen Preis: So kosten zum Beispiel Fotoapparate mit APS-C-Sensor erheblich mehr als 1000 EUR, und die von Sony neu eingeführte RX1 mit 35mm-Sensor (24 x 36 mm) gar mehr als 3000 EUR.

Faustformel: Je grösser der Fühler, umso mehr Designfreiheit haben Sie über die Tiefenschärfe. Das bessere Geräuschverhalten ist ein Pluspunkt eines größeren Sensors - weitere Möglichkeiten der Bildgestaltung eines anderen. Je kleiner ein Bildfühler ist, umso geringer muss die tatsächliche Objektivbrennweite für einen gewissen Sichtwinkel sein. So können Digitalkameras mit ihren in der Regel kleinen Kameras trotz relativ kleiner Linsen einen großen Tele-Effekt erreichen - also einen schmalen Sichtwinkel.

Das Ergebnis: Während man mit einer großflächigen Spiegelreflexkamera (mit entsprechendem Objektiv oder Blendenwert (siehe unten)) den Bildhintergrund eines Portraitfotos wunderschön verwackeln kann, ist das selbe Motiv - mit einer Kompaktkamera mit einem winzigen Sensor gemacht - auch über große Flächen des Hintergrundes scharf - so will es die Natur.

Wenn Sie ein Objekt in einer Distanz von 2 m mit einer konventionellen 1/2,33-Zoll-Kompaktkamera bei einer Brennweite von 50 cm und f/2,8 aufnehmen, ist alles in einer Distanz von etwa 1,50 bis 3,30 m gestochen scharfe Bilder, so dass die Bildtiefe etwa 1,80 m ist. Wird die gleiche Szenerie unter gleichen Bedingungen mit einem kleinen 2/3-Zoll-Sensor (siehe oben) aufgenommen, verringert sich die Feldtiefe auf ca. 1,10 m, bei einem Sigma compact mit APS-C-Sensor ( "siehe Bild") sind es nur gerade 45 Zentimeter.

Hinweis: Achten Sie darauf, dass das Zoomobjektiv einer Kompaktkamera über den ganzen Bereich der Brennweiten hell ist. Waren früher hochintensive Objektive für Spiegelreflexkameras reserviert, so sind heute viele kompakte Modelle - wie die von Samsung - mindestens halbwegs leistungsstark. Sein 3,3-facher Zoom ermöglicht eine beeindruckende Blendenzahl im Weitwinkel-Bereich bei 24 Millimeter Objektivbrennweite (KB-Äquivalent) und sogar im Tele-Bereich bei 79 Millimeter die geringste Blendenzahl. Ähnliches gilt für die D-Lux 6 von Leica:

Er beginnt bei f/1. 4 und hört im Tele-Bereich bei f/2.8 auf Canons Bild ist etwas schwächer, vergrößert sich aber 10 mal bis zu einer Objektivbrennweite von 140 Millimetern. Von Weitwinkel bis Tele verringert sich ihre Lichtintensität nur um etwa eineinhalb Blendenstufen. Bei anderen Modellen hingegen ist der Weitwinkel-Bereich hell, aber je weiter man in den Tele-Bereich vordringt, z.B. bei Canons neuem Powershot-Modell S110, Nikons Coolpix P310 oder FujifilmsXF1. 1 Tipp: Je grösser die Objektivbrennweite, umso besser muss der Stabilisator funktionieren, um unscharfe Bilder zu verhindern.

Eine starke Internetpräsenz war schon immer ein wichtiges Argument für eine Kompaktkamera. Sein 50-facher optisch (!) Vergrößerungsfaktor sollte eine äquivalente Objektivbrennweite von 24 bis 1200 Millimetern haben. Die Coolpix P510 von Nikon ist eine Kompaktkamera mit 42-fachem Fokus und einer Objektivbrennweite von 24 bis 1000 Millimetern.

Der Zoom-Assistent der Serie bietet dem Anwender die Möglichkeit, sein Objekt auch in diesem extrem großen Tele-Bereich zu zoomen. Zum Beispiel gibt es eine Suchschaltfläche, mit der ein Fotograf aus einer bestimmten Szenerie herauszoomen kann, um das Objekt und die Bildgestaltung besser einschätzen zu können. Wenn Sie diese Schaltfläche loslassen, vergrößert sich die Aufnahme wieder auf das Ziel.

Weitere zoomintensive Neuheiten aus diesem Jahr sind die Sony Cyber-shot HX200V mit einer maximalen Objektivbrennweite von 810 Millimetern oder die Lumix FZ200 von der Firma Pansonic (siehe Bild). Gesichterkennung, Szenenverfolgung, Panoramaaufnahmen - wer wenig Zeit und/oder den Wunsch hat, die "Geheimnisse" der Photographie zu erforschen, aber trotzdem die bestmöglichen Aufnahmen rasch und unproblematisch machen will, kann von den meisten kompakten Kameras durch verschiedene (Halb-)Automatiken unterstützt werden.

Ein Beispiel: Die zu Jahresbeginn eingeführte Canon Ixus 125 HG (siehe Bild) kennt 58 verschiedene Aufnahme-Situationen im so genannten "Smart"-Modus und stellt die Einstellung ein. Für ein schlafendes Kind zum Beispiel sind die Kameraklänge und der Blitzgerät ausgeschaltet, und, und, und, und.... Im Gegensatz zur Automatik gibt es jetzt auch bei kompakten Fotoapparaten viele Fotoapparate, die es dem Photographen ermöglichen, die Führung zu übernehmen.

Fast 50 der mehr als 100 diesjährigen Kompaktvorstellungen ermöglichen es dem Photographen zum Beispiel, den Brennpunkt von Hand zu bestimmen. Weitere Fotoapparate bieten die bei SLR- und Computerkameras übliche Zeit- und Blendenautomatik, bei der Sie die Blende oder Belichtungsdauer einstellen und die andere Grösse anhand der Belichtungssteuerung auswählt.

Sie sind bereits für rund 100 EUR erhältlich, wie z. B. für Rollenis Sportline 99 oder BenQs LM 100 oder Einstiegsmodelle von Markenherstellern wie Olympus TG-320 oder Fujifilm XPC50. Diese haben oft einen kleinen CCD-Sensor und ein relativ schwaches Zoom-Objektiv (ab f/3. 1, in der Regel schlechter). Jeder, der um die 250 EUR oder mehr kostet, bekommt anspruchsvollere Funktionen, hellere Linsen und oft sogar ein besseres Display.

Beispielhaft seien hier der TG-820 (ca. 280 Euro), Nikons AW100 (ca. 280 Euro) oder Pentax' WG-2 (ca. 270 Euro) erwähnt. In der robusten Spitzenklasse ab 400 EUR und mit GPS, Kompass oder Höhenmeter. Ein Beispiel ist der TG-1 (siehe Bild), das Flagschiff der Tough-Serie von Olympic, das mit einem besonders hellen Objektiv ausgestattet ist.

Smart-Handy statt Kompaktkamera? Smart-Phones sind zu einem ernstzunehmenden Konkurrenten für kompakte Telefone geworden. Zum einen, weil nach der Weisheit eines Fotografen die schönste ist, die man immer dabei hat, und zum anderen, weil die Fotoapparate in den Handys immer besser werden. Er fotografiert bis zu 38 Megapixel - was nicht der Auslöser war, warum Nokia diese Hochauflösung einbaut.

In der Standard-Auflösung von 8 Megapixel kombiniert die Digitalkamera mehrere Bildpunkte zu einem; je mehr Sie zoomen, umso weniger erhalten Sie.

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