Leica cl Review

Wiederholung der Leica cl

Die Leica CL Rezension - von Jonathan Slack Eine Leica CL stand im Auslagefenster - ich war weggeblasen und ging häufiger rein, um sie mir näher anzusehen. Oft dachte ich darüber nach, einen CL zu erwerben, aber als ich mir endlich eine Leica hätte kaufen können, habe ich einen gebrauchten MM6TTL gekauft. Seitdem sind vierzig Jahre vergangen und ich durfte den neuen CL von Leica vier Monaten lang ausprobieren.

Kleines und perfektes Design, mit hervorragenden Kompaktobjektiven, die eigens für die jeweilige Anwendung konzipiert wurden. Erstaunlich, dass Leica so kurz nach der Einführung des neuen Modells LP2 ein weiteres vergleichbares Produkt auf den Markt gebracht hat. Die neue Fotokamera ist zwar nach dem Prinzip "Das Wesentliche" konzipiert, wendet sich aber an ein anderes Fachpublikum, oder wenigstens an ein anderes Empfinden.

Es ist viel mehr eine Fotokamera für den traditionellen Fotografen: eine kleine Schwesterschwester des SL oder eine große derX-Serie. Ich möchte wie immer darauf aufmerksam machen, dass ich als Kameramessgerät für Leica auf verbesserungswürdige Punkte hinweise. Dabei habe ich mich bemüht, die Fotokamera so detailliert wie möglich zu erklären und deshalb oft die passenden Einstellmöglichkeiten festgelegt.

Hoffentlich wird meine Rezension sowohl denen helfen, die noch unentschlossen sind, ob sie die Fotokamera erwerben wollen, als auch denen, die sie geordert oder bereits erworben haben. Bei der von mir getesteten Fotokamera handelte es sich um ein Prototypenmodell, und die Aufnahmen wurden mit unterschiedlichen Beta-Firmware-Versionen gemacht - das sollten Sie im Hinterkopf behalten.

Mich begeistert, wie ähnlich das Konzept der verschiedenen Kameramodelle im Moment ist. Zum Vergleich: Ich habe in den vergangenen sechs Monate umfangreiche Fotos mit der Leica M10, SL, M9, Monochrome, TL2, Olympus OMD DM1 Mark II, Mujifilm X-T2, Sony RX10IV, Mujifilm X-Pro2, Panasonic G7, Niñon D810 und (sehr kurz) mit der Niñon D850 gemacht.

Dabei kann der Anwender die Messkamera beliebig einstellen und Anwenderprofile für unterschiedliche Aufnahme-Situationen abspeichern. Mit dem Leica SL wurde diese Einstellung logischerweise auf die Spitze getrieben: Wie Sony haben auch Fuji-Kameras ein reichhaltiges Angebot, mit dem der Fotograf den Bedienelementen unterschiedliche Einstellungen zuweisen kann. Was macht die Fotokamera, wenn Auto-Fokus und Spot-Messung kombiniert werden?

Die beiden Unternehmen Nikon und Leica gehen davon aus, dass die Vermessung dem Brennpunkt nachfolgt. Bei Leica AF-Kameras geschieht dies durch einfaches Drehen des Fokussierrings. Olympus Pro-Objektive haben einen ausfahrbaren Fokussierring, der auch eine Entfernungsmessung hat. Leicas einzigartiger Lösungsansatz ist es, Bedienelemente und Menüführung auf ein Mindestmaß zu beschränken und dem Photographen die entsprechenden Einstellmöglichkeiten zu überlassen.

Leica hat seine Kameramodelle mit SL und W10 in den vergangenen Jahren weiter entwickelt und verfeinert: Das Menü-System kann über ein selbst konfektionierbares Favoriten-Menü leicht und übersichtlich navigiert werden. Knöpfe und Zifferblätter wurden auf ein Mindestmaß beschränkt, so dass jeder Photograph die Möglichkeit hat, die Fotokamera zu benutzen, ohne das Augenmerk vom Zielsucher zu entfernen.

Gehen wir zur Leica CL. Das neue Kameramodell wurde klar als kleine Bruder von SL und MM10 gestaltet. Er verfügt über einen integrierten elektrischen Zielsucher und ein ausgezeichnetes Touchscreen-Display - alles in einer noch kleineren als der Leica X. Beim Vario-Elmar 1:3,5-5,6/18-56 ASPH entspricht die Abmessung exakt der des populären Leica X-Vario mit dem 1:3,5-6,4/18-46, der CL ist jedoch etwas schwergewichtiger, was auf die solide Ausführung zurückzuführen ist.

Der CL ist mit einem L-Bajonett ausgestattet, so dass er ohne Adapter mit allen gängigen TL- und SL-Objektiven ausgestattet werden kann. Über einen Adapter können Sie auch Leica R- und M-Objektive verwenden. Ähnlich wie bei der C10 ist der EVF auf der rechten Kameraseite angeordnet und hat einen Dioptrienschalter. Der Ein-/Ausschalter und der Auslösetaster befinden sich auf der Oberseite des Geräts.

Ähnlich wie beim Modell B10 müssen Sie nun in das entsprechende Menu gehen, um die Optionen für Antrieb und Selbstauslöser zu ändern. Unten ist ein Batterie- und SD-Kartenfach - die BP-DC12 Batterie wird bereits für die V-Lux und die Q eingesetzt. Anders als beim Leica TL2 gibt es keinen integrierten Arbeitsspeicher oder eine andere Schnittstelle:

Es gibt folgende Videomodi der Kamera: Leica wird meiner Meinung nach einen zusätzlichen Handgriff liefern. Die mechanischen Verschlüsse reichen von 30 Sekunden bis 1/8.000, die elektronischen von 1/25.000 Sekunden, der Leica CL ist nicht wetter- oder staubgeschützt. Das Verhalten der Fotoapparatur war perfekt, auch wenn der Messfühler trotz mehrerer Linsenwechsel sauber war.

Wäre es meine eigene Fotokamera gewesen, hätte ich das Model sorgfältiger aufbereitet. Ich muss aber feststellen, dass der Leica CL wirklich stabil ist. Der Kamerarückteil hat drei Knöpfe: PLAY / FN / MENU. Im Playback-Modus zeigt der Berührungsbildschirm seine Stärke richtig an, er kann nicht zur Menüführung genutzt werden.

Der Gestenablauf ähnelt dem des Leica TL2, mit dem einzigen Vorteil, dass Sie nicht durch Abwischen von oben nach unten in den Wiedergabemodus umschalten. Ein nützliches Feature, das es Ihnen ermöglicht, Einzelheiten in unterschiedlichen Aufnahmen zu überprüfen, ohne jedes Mal vergrößern zu müssen. Indem Sie das Rad bewegen, können Sie durch die Einstellungen navigieren und durch Betätigen der Schaltfläche die Einstellung aufheben.

Die Menüführung ist mit der des Leica S10 und des Leica SL gleich. Es gibt im Grundmenü fünf parallele Webseiten mit je acht Pünktchen - eine ganze Palette mehr als beim Modell B10, da der CL über ein Videobild und eine Autofokusfunktion verfügt. Der CL ist mit einem Videobild ausgestattet. Die letzte Bildschirmseite bietet die Möglichkeit, die SD-Karte, Tag und Nacht, Spracheninformationen und das Rücksetzen der Fotoapparate zu digitalisieren.

Der Leica CL verfügt über den selben Prozessoren und Fühler wie der Leica TL2. Leica gibt, wie bei allen Fotoapparaten, keine Informationen über den jeweiligen Sensorhersteller an. Aber es scheint eine angepasste Variante des Sony-Sensors zu sein, der in vielen gängigen 24MP APS-C-Kameras zum Einsatz kommt. Mit Lightroom Classic habe ich DNG-Dateien mit dem Embedded-Profil verarbeitet.

Es wird derselbe Prozessorkern wie beim Modell LP2 eingesetzt, so dass die beiden Kameramodelle im Allgemeinen eine ähnliche Leistung aufweisen. Sie können die Fotos bereits ansehen, während die Fotokamera sie auf die Speicherkarte aufzeichnet. Bei der Fokussierung auf einen Brennpunkt ist er ebenso flink wie die Leica Modellreihe LP2, aber es gibt viel weniger "Jagd", besonders bei großen Fixbrennweiten wie der 35mm Summilux und dem 60er Macro.

Der CL kann auch viel rascher von Unendlichkeit auf minimale Fokussierweite umschalten. Ich fotografiere mit der ML2 eher nur mit Zoom-Objektiven, weil sie so viel rascher scharfstellen. Bei der CL konnte ich viel mehr Linsen einsetzen, weil Leica mit dem AF ein kleines Weltwunder vollbrachte. Als wir auf Kreta wanderten, benutzte ich den Frujifilm X-T2 (mit dem 1:2,8/16-55 und dem 1:2/50mm) neben dem CL.

Der Leica CL hat keinen Phasen-AF. Außerdem habe ich einige SL-Objektive mit gutem Ergebnis mit dem CL benutzt - nicht ganz so flott wie auf dem SL selbst, aber trotzdem flink und präzise. Bei Verwendung der Adapterkombination R-M und M-L müssen Sie die Profillinien der R-Objektive von Hand aus einer Auswahlliste aussuchen.

Bei Verwendung des Direktadapters R-L werden die Linsen R mit ROM und ROM in der Regel selbstständig erfasst. Wenn Sie mit R- und M-Objektiven aufnehmen, können Sie die Fokussierung mit der Fokussierung oder die Fokussierlupe mit dem Moduswahlschalter vornehmen. Bei Verwendung des M-Adapter-Kits mit kodierten Objektiven M erkennt das Gerät die angeschlossenen Linsen selbstständig. Nicht kodierte Linsen müssen auch aus einer Reihe von M-Objektiven ausgewählt werden.

Es wurden einige Detailvergleiche zwischen dem Fuji X-T2, Leica X-T10, SL und CL mit der neuen Variante des 28mm Summicron-M ASPH und des 50mm Summilux-M ASPH angestellt. Dabei ist die QualitÃ?t mit der des Leica SL Ã?hnlich und nahezu so gut wie die des Leica S10. Offenbar hat Leica intensiv daran mitgewirkt, die Fotokamera auch für M-Objektive zu verbessern.

Im Laufe der Jahre haben sich viele von uns in das Leica X System verknallt. Es ähnelt auch einer Leica X und wirkt wie eine solche. Dabei habe ich einige Punkte erwähnt, bei denen der Leica CL durch ein Firmware-Update optimiert werden kann. Darüber hinaus fehlt es an einigen Funktionalitäten, die von Kameramodellen anderer Anbieter angeboten werden.

Aber man kann keine Kompaktkamera bauen und sich auf das Wichtigste beschränken, ohne etwas auszulassen. Bei diesem Test habe ich viel mit anderen Prüfern geredet und alle waren sich einig: Sie machen gerne Fotos mit der Fotokamera. Es gibt jetzt eine gute Wahl an TL-Objektiven und die Leica CL hat meine Sorgen über die AF-Leistung ausgelöscht.

Wenn Sie die Leica SL-Objektive hinzufügen, haben Sie die Wahl zwischen 11 und 280 Millimetern (entspricht 17 und 420 Millimetern von 35 Millimetern). Wenn Ihnen das nicht ausreicht, können Sie immer noch auf die große Anzahl der manuellen Leica R- und M-Optiken zugreifen. Mit der Zeit ist die Menünavigation in diversen Leica-Kameras immer einheitlicher geworden.

So können Sie beispielsweise zwischen einem Leica SL, einem Leica SL, einem Leica SL, einem Leica SL, einem Leica M10 und einem Leica CL umschalten und die Aufnahme fortsetzen. Leica's Folge, nur die Funktionalitäten zur Aufnahme des eigenen Bildes zu bieten, hat dazu beigetragen, dass die Speisekarten schlicht und übersichtlich sind. Der Leica CL ist kompakt genug, um immer dabei zu sein - und leistungsstark genug, um als Ersatz für einen Leica SL oder eine Leica ML oder eine Leica ML 10 zu diente.

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