Leica M 9

Die Leica M 9

Die Leica M9: kein Prüfbericht einer Greisin Als ich mich entschloss, nicht mehr zu photographieren und von da an Fotos machen zu wollen, suchte ich nach einer geeigneten Fotokamera, die meinem damals vorhandenen Geldbeutel entsprach und dem Rat eines Freundes und Photographen folgte. An einem gewissen Punkt wusste ich die Funktion der Kameras, habe mir Linsen, Blitzgeräte, Radioauslöser und andere "nützliche" Dinge wie von meinen eigenen Augen gekauft.

An einem gewissen Punkt war die Digitalkamera nicht mehr zufriedenstellend und ich benötigte eine neue. Ich war auch verlegen, mit einer so kleinen Fotokamera mit so schönen Fotos herumzulaufen und benötigte unbedingt Megapixel, Bildschärfe usw. - das ganze Bild. Was bleibt, ist ein Einblick, den ich durch diese Aufnahmen hatte: Die meisten meiner Lieblingsfotografen benutzen eine kleine, recht unauffällige Fotokamera, die Leica M genannt wurde.

Nach vielen weiteren Testberichten, die mich mehr und mehr beunruhigten, welche der beiden Kameras diesmal meine werden würde, erschienen immer wieder vergleichende Tests von Nikon und Canons Top-Hunden gegen die jüngst veröffentlichte kleine Leica-Klasse. Ein Fotoapparat ohne Autofocus, ohne echte Zoom-Objektive und nur automatisch:

Mit solchen Fotoapparaten machten sie aber die Fotos, die mich noch heute einfangen und die durch aufwändige Bildverarbeitung keine glutamatähnliche Gewürze zeigten. Nach einem Grinsen sagte meine Ehefrau, dass es jetzt zwei Wege gäbe: Entweder wird das ganze Gel so schnell wie möglich veräußert, dass es nur etwas fallen lässt oder ich mache es jetzt richtig mit dem Aufnehmen.

Nun, alles außer dem Körper des Modells mit 18 - 55 Millimeter, f/3.5 - 5.6 ohne Stabilizer und fing an, für die Leica mit diesen ersten beiden Unikaten zu speichern. Plötzlich ging es ohne beengte Überlegungen zur Technologie wieder mit der Fotografie. Sie werden sich an dieser Stelle vielleicht wundern, warum ich eine so verdorbene Einführung verfasse und wann ich Ihnen endlich von meinen Erlebnissen mit dem neuen Modell berichten werde.

Die E-Mails mit Anfragen zu Fotokameras, die mir nahezu jeden Tag zugehen, belegen dies. Und zwar, dass eine solche Weiterentwicklung auch heute noch eine wirklich gute Digitalkamera ist und dazu beitragen kann, die eigenen Anforderungen und die geeignete Digitalkamera zu ermitteln. Mittlerweile war der M9P aufgetaucht, die etwas teuere, aber weniger auffällige Version mit weniger Leica-Branding und unzerbrechlichem Kristall.

Ein Fotoapparat, der keinen Live-Blick, keinen blitzschnellem Autofocus hatte und so aussah, als ob er seit dem Zweiten Weltkrieg im Besitz von jemandem gewesen wäre. Zuerst habe ich die Maschine mit einem geborgten 50 mmummicron kennengelernt und viel experimentiert. Ich habe die Funktionalität der DSLR unterwegs sowieso nicht voll ausgeschöpft und da die Leica nicht viel mehr als die grundlegenden Bedürfnisse der Fotografie erfüllt, war ich ziemlich froh, mich im übersichtlichen Menu zurechtfinden zu können und mir nicht so viele Sorgen machen zu müssen.

Eine der angenehmsten Sachen, die ich bemerkte, war eine deutliche Verlangsamung in der Fotografie. Dies passiert nur, wenn man keine Ahnung hat, was man fotografiert und jedes potentielle große Bild verfolgt, das ohnehin nicht zu einem wird. Das war sehr zufriedenstellend, denn ich hatte jetzt das Gefuehl, dass ich fotografiere, also wirklich fotografiere.

Der Fotoapparat lässt Sie buchstäblich eine Lage besser vorhersehen. Nach einem Fototag waren plötzlich nicht mehr 500 Fotos auf der Karte, sondern nur noch 100, von denen viel mehr als je zuvor gesessen" wurde. Es enthielt eine Selbstverständlichkeit, die ich von der Digitalkamera und anderen Digitalkameras, die ich inzwischen im Unternehmen eingesetzt habe, nicht kenn.

Es gibt jetzt zwar Fotokameras, die nicht mehr Lärm machen und noch weniger auffallen als die Leica, aber ich benötige den Ton des Verschlusses, um zu erkennen, dass ich das Foto gemacht habe und es jedes Mal geniesse, wenn ich diese rustikale Technik bemerke.

Mit der Leica habe ich es lange Zeit vermieden, ein Konzert zu photographieren. Ja, natürlich, deshalb liebe ich mit der Leica M die Monochromie, weil ich sowieso nur in Schwarz-Weiß aufnehme. Macht sie gute Fotos? Wenn ich JPGs photographiere, entstehen Aufnahmen der Umwelt, die meiner visuellen Wahrnehmung entspricht und eine Portion leicaesken Charme enthält, den man hier und da hört.

So bin ich es gewöhnt, von verschiedenen Fotoapparaten Aufnahmen zu haben. Das RAW der Leica ist bis auf die Einzelpixel "sauber" und bietet mir sensible Spielräume für diskrete und große Einstellungen, bei denen ich manchmal Probleme mit dem RAW von Canon und Nikon im selben Preisbereich habe. Gehen Sie zu einer Fotoausstellung eines Magnum-Fotografen und machen Sie faszinierende Fotos wie die Mädchen und Jungen, deren Fotos Sie dort mit Ihren 1000-Gigapixel-ISO 5000000-Schnappschüssen sehen.

Wenn Sie sich für eine neue Fotokamera entscheiden, sollten Sie sich immer zuerst die Frage stellen, was Sie fotografieren möchten. Um es auszuprobieren oder mich in der Fotografie zurechtzufinden, ist der Kauf teurer Ausrüstung in der Regel Nonsens. Doch auch dann führt der Glauben an Megapixel und dergleichen zu Trägheit und man überlässt die eigentlichen Arbeiten am Foto rasch der Fotokamera.

Der Leica M9 ist das, für das er konzipiert und konstruiert wurde: Für die kommenden 50 Jahre braucht es vielleicht nicht mehr als ein wenig mehr Lichtsensitivität und eine etwas raschere innere Bearbeitung, da dies bedauerlicherweise immer noch auf dem Niveau von 2009 liegt Ich werde dem Ganzen die Treue halten, es vielleicht einmal mit dem monochromen Bild ausweiten, denn ich bin sehr froh und befriedigt damit.

Auch hier kommt mir der Gedanke: Eine Fotokamera, die keinen Autofocus hat, für die es keine Zoom-Objektive gibt und die nur eine automatische?

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