Leica M2

Die Leica M2

Der Leica M2 war schön, gut und für damalige Verhältnisse sehr teuer. Startseite >; Leica >;

; Leica M Kameras >;; M2 verchromtes zweites Modell. Mit der Leica M2 wurde 1957 die erste Leica Messsucherkamera mit 35mm Brennweite vorgestellt. Das M2 Leica ist eine 24 x 36 Telemetriekamera mit 135er-Patronen.

Der Leica M2

Der LEICA M3 war wunderschön, gut und für die damaligen Maßstäbe sehr aufwendig. Neben dem entsprechenden Topmodell hat Leitz traditionsgemäß auch schlankere Varianten auf den Markt gebracht, wie die in den 50er und 60er Jahren angebotene LEICA IIf und Wenn-Modelle, die auf Kundenwunsch auf das Topmodell LEICA IIIf nachgerüstet werden konnten - die Umrüstkosten waren so hoch, dass auch die IIf und IIf, die auf die LEICA IIIf umgerüstet worden waren, nachgerüstet werden konnten.

Wenn es nicht mehr kosten würde, als wenn der Käufer von Anfang an eine LEICA IIIf erworben hätte (die selbe Offerte wurde übrigens bereits in den 1930er Jahren, wenn auch weniger klar, mit den Leica II und Leica Standard Models durchgeführt, die beide, obwohl anscheinend unabhängig, auf Leica III umgestellt werden konnten). Auf der Photokina im Jahre 1958 präsentierte Leitz vier Jahre nach der LEICA M3 eine einfache und preiswerte Variante, die die LEICA M3 als Topmodell mit einem neuen Gerät ausstattete.

Die LEICA M2 verfügt zum einen wie die LEICA 3 über einen integrierten Leuchtrahmensucher mit automatischer Spiegelfeldbegrenzung für Wechsellinsen, einen Bildfeldauswahl, automatische Parallaxenkompensation, Bajonettanschluß für die Linsen, Brennweitenverschluß von 1 - 1/1000 Sek. und Belichtungszeit von 1 - 1000 Sek. und Belichtungszeit sowie die Möglichkeit, den Blitzgerät mit dem Blitzgerät zu verbinden, Schnellwechselhebel, Filmzähler, separate Blitzkontakte, Filmarbeitsplatte, etc....

mit Ausnahme der folgenden Unterschiede: Der größte Vorteil besteht im Sucher: Je nach eingesetztem Objektive oder je nach Position des Schalthebels zur Auswahl des Bildfelds auf der Vorderseite der Kamera werden Lichtrahmen für die Brennweite 35, 50, 90 Millimeter selbstständig wiedergegeben. Um das Kleinbildfeld beim Betrachten des Suchers darzustellen, wurde die Vergrößerung des Suchers der LEICA M2 gegenüber der LEICA M3 reduziert: von 0,91x bei der LEICA M3 auf 0,72x bei der M2, welcher Blickwinkel "besser" oder besser zu bedienen ist, wiegt der Disput seit 1958.

Wer einen Fotoapparat besitzt, schwört auf den Kamerasucher, viele Besitzer eines M2 bevorzugen den Kamerasucher gegenüber dem Fotoapparat selbst. Die Realität sollte in der Bildmitte liegen: Wer gern mit größeren Entfernungen schießt, war und ist mit einem Fotoapparat besser versorgt, da er dort auch die klassischen 135mm mit dem Kamerasucher nutzen kann.

Es hängt von der persönlichen Präferenz und dem Hauptzweck ab, ohne eingreifen zu wollen. Wer eine brandneue LEICA erwerben möchte, hat jetzt die freie Wahl: Die seit Beginn des Jahres 2002 erhältliche LEICA M7 und die seit Frühling 2003 erhältliche LEICA MP gibt es in den Farben black oder light chrom mit 3 Sucher-Vergrößerungen, und zwar 0,82, 0,71 und 0,58. Die letztgenannte Variante hat den großen Vorzug, dass man auch den Sucher-Rahmen für das 28 mm Objektiv leicht übersehen kann.

Übrigens, wenn ich von und dergleichen spreche, dann benutze ich die von der Firma Leica oder heute Leica benutzte Nomenklatur: denn natürlich ist das Bild des Suchers tatsächlich mehr oder weniger groß, je nach < Vergrößerung> 0,58x, 0,72x oder 0,85x in modernen Uhren. Natürlich gibt es bei der LEICA M2 gegenüber der M3 Einsparungen: Der automatische Bildzähler der M3 wurde durch eine externe Bildzählerscheibe abgelöst, die Sie nach dem Filmeinlegen von Hand auf Null zurücksetzen müssen.

Je nach Lebensalter der Kameras kann sie anders bedient werden: Zunächst musste sie während des Rückspulens festgehalten werden, später reichte ein Tastendruck und die Taste war in der gedrückten Position verriegelt. Nachdem der M4 mit seiner leicht zu handhabenden (die den Titel verdient) eingeführt wurde, wurden ab 1968 auch die Photokina-Modelle M3, M2, M1 und MD mit dem entsprechenden Abstandshalter als Zubehör verkauft.

Letztere kann vom Eigentümer selbst an der unteren Abdeckung der Fotokamera befestigt werden und richtet den fertigen Videofilm bei geschlossener Fotokamera in die richtige Position aus. Der LEICA M2 hat sich als sehr erfolgreich und beliebt erwiesen. Die LEICA M2 erreicht damit jedoch nicht den wirtschaftlichen Durchbruch des M3, von dem über 200.000 Einheiten produziert wurden.

Einige Leute denken, dass die LEICA M2 in Wirklichkeit die gelungene Variante der (alten) LEICA MP ist, weil damals jeder M2 des Leicavit-Schnellaufzugs (und jeder M1) verwendet werden konnte. Vor allem in den USA (und heute bei Auktionen im Internet) gibt es auch Namen für die LEICA M2, die etwas unübersichtlich sind.

Amerikanische und kanadische Bürger sprechen und berichten von einer LEICA M2S und meinen damit eine 1966 für die US Army produzierte Baureihe, die standardmäßig mit der Aufnahmespule des M4 samt dazugehöriger Grundplatte ausgerüstet war. Andererseits hat die LEICA M1R des gleichen Typs eine entsprechende Referenz auf dem Gerät, d.h. nach dem Schema: "M2 R xxxxxxxxxxxxx".

Die 1966 in einer Auflage von nur 276 Stück produzierte Variante ist standardmäßig mit dem Leica-Motor ausgestattet und verfügt über im Bildsucher gespiegelte Bilderrahmen für 35/50/90mm Brennweite. Wenn alle, auch ich selbst, behaupten, dass die Herstellung bis 1968 dauerte, muss man in diesem Zusammenhang auch auf eine einfache Sache hinweisen: 1968 ist eigentlich das Jahr, in dem die letzten M2 produziert wurden, aber es war nur eine einzelne Fotokamera.

Das Gleiche trifft auf andere Geräte zu: So wurde beispielsweise die Fertigung des Leica-Standards 1950 mit der Fertigung von 57 Geräten beendet, nachdem 1948 und 1949 noch kein einziges Exemplar produziert worden war. Wenn man die Position der LEICA M2 im System zusammenfassen wollte, könnte man sagen: Leitz hat die M2 als kleine Variante der M3 mit dem Anspruch auf ein günstigeres Modell hervorgebracht, also auch die Benennung und den externen und nicht selbsttätig zurücksetzenden Bildzähler.

Tatsächlich war die M2 aber weit mehr als ihre kleine Schwester: Dank des optionalen Spiegelsucherrahmens für 35 Millimeter Objektivbrennweite konnten die für solche Weitwinkel-Objektive auf der M3 noch benötigten sperrigen Sucherbrillen eingespart werden - und das zu einer Zeit, als die aktuelle Lage bereits angekündigt war: die standardmäßige Nutzung von Weitwinkelobjektiven statt der tatsächlichen "Standardobjektive" mit 50 Millimeter Fokus.

Weitwinkelobjektive werden heute oft als Standardaufnahmen wahrgenommen und bei Anlagen mit Zoom-Objektiven hat die Objektivbrennweite von 50mm ihre frühere Aussagekraft als weitgehend einbüßt.

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