Nikon D810e

Zigarettenanzünder Nikon D810e

Testbericht Nikon D800E Das Nikon-Spezialmodell D800E verfügt über die bestmögliche Bild-Qualität aller Spiegelreflexkameras. Nikon schafft dies, indem er die Filter vor dem 36 Megapixel Bildsensor wechselt. Der Zuschlag für die D800E rechnet sich jedoch nur in einigen Ausnahmefällen und nicht für jeden Photographen. Wir haben im Monat April 2018 diesen Prüfbericht mit den aktuellsten Bestenlistendaten veröffentlicht: Nikon steht im Wettbewerb mit sich selbst.

Mit der Sonderausführung D800E soll der 36 Megapixel große Vollformat-Sensor des D800 den letzten Funken der Bildschärfe erhalten. Die Vorgehensweise ist, wie das folgende Beispiel verdeutlicht, ganz einfach: Nikon verändert die beiden Tiefpass-Filter vor dem Signalgeber so, dass sich ihre Effekte aufheben. Darüber hinaus zählt die Postprocessing-Software Scapture NX 2 zum weiteren Leistungsumfang der D800E, die bei Einzelanschaffung ca. 150 EUR beträgt.

Der Kern der Sensoränderung: Die guten Charakteristika der Tiefpaßfilter - die Vermeidung von Moiré- und Anti-Aliasing-Effekten - entfallen ebenso. Mit diesem für Spiegelreflexkameras ungewöhnlichen Arbeitsschritt ist die D 800E heute die wohl am meisten diskutierte Digitalkamera unter den professionellen Fotografen. Bei der D800 flucht das eine Camp aus Furcht vor häufigen Moiré-Effekten, während die andere Partei dieses Phänomen nur als Randphänomen betrachtet und sich auf die Bildschärfe des DS800E verlässt.

Ausrüstung, Betrieb und Drehzahl entspricht dem A800. Die Auflage erzeugt dann Moiré, d.h. wenn die Gitterstrukturen aneinandergereiht werden. Beim D800E arbeitet der erste Tiefpass vertikal, während der zweite diesen Umstand aufhebt. Was ist also mit der Moiré-Empfindlichkeit des D800E? Mit diesem aus feinsten Strichen bestehenden Ring wird die Schärfe der Messkamera unter Laborkonditionen bestimmt.

Resultat: kein Moiré. Unsere erste Schlussfolgerung: Unter normalen Laborkonditionen ist auf der D800E kein Moiré zu erkennen. Als einziges Motive konnten wir Moiré beweisen, dass es sich um eine Detailaufnahme der Hosen der Test-Editorin handelte. Diese Wirkung ist jedoch nur in der komprimierten Darstellung zu erkennen und verschwand bei Vollbildgröße - ganz zu schweigen davon, dass das D800 auch in diesem Bildmotiv einen erkennbaren Moiré-Effekt hatte.

Die D 800E soll in Bezug auf die Schärfe des Bildes vorteilhaft sein. In der Tat wies die Messkamera im Prüflabor eine vielfach verbesserte Schärfe leistung auf, rund zehn Prozentpunkte höher als die A800. Unter ISO 100 weisen die Auswertungen eine Lösung von 313 Zeilenpaaren pro Abbildungshöhe (D800: 24. 150 Zeilenpaare) auf, unter ISO I. 600 - die höchste Stufe ohne sichtbare Störungen auf dem Monitor - finden wir zwei. 013 Zeilenpaare (D800: I. 879 Zeilenpaare).

In der 100-prozentigen Ansicht auf dem Testbild ist jedoch kein Nutzen des D800E gegenüber dem Standard-Modell D800 zu sehen. Ebenfalls im Atelier weisen beide Kameramodelle eine ebenso gute Schärfe auf. Auffallend ist der verbesserte Dynamikbereich des D800E bei ISO 100 mit 12,67 Blenden ("D800": 10 Blendenstufen) allein. Mit dem D800E wird ein neuer Standard in der Bild-Qualität gesetzt.

Die Schärfeeigenschaften im Prüflabor sind signifikant höher als beim Schwestermodell D800, das bereits eine ausgezeichnete Auflösung aufweist. Ebenso ist eine starke Tendenz zu Moiré nicht zu deuten. Es bleibt Ihnen überlassen, ob der Schärfungsvorteil theoretisch wirklich 350 EUR ausmacht. In den seltensten Fällen ist die Variante so offensichtlich wie beim D800E.

Die Schwestermaschine D800 verfügt über die gleichen visuellen Eigenschaften, die gleichen Funktionalitäten und die gleichen Geschwindigkeiten. Der D 800 ist für nur 2.900 EUR erhältlich, so dass Sie 350 EUR einsparen.

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