Olympus Pen test 2016

Der Olympus Stift-Test 2016

Der Olympus PEN-F im Test. Die Olympus PEN-F: Retro-Kamera im Praxistest von Sven Schulz. Problem: Nr. 187 (Februar/März 2016) Veröffentlicht: 02/2016 Der PEN-F wurde Anfang 2016 von Olympus angekündigt und stellt ein wesentliches Upgrade der PEN-Serie dar.

Zahlreiche Einstellungsmöglichkeiten

Der System-Kamerahersteller Olympus stellt mit dem Pen-F ein neuartiges Kameramodell vor, das sich geschickt zwischen der bewährten OM-D- und Pen-Serie bewegt. Aber wenn man auf das Jahr 1963 zurückblickt, trifft man auf die erste Halbformat-Kamera Pen F von Olympus, die die Anzahl der Bilder verdoppelt hat - und einen wahren Aufschwung ausgelöst hat. Mit dem Pen-F (mit Bindestrich) präsentiert der Japaner 53 Jahre später den Systemkameraspezialisten, eine Würdigung der Kamera-Legende.

In ihrer Anzeigenkampagne bezeichnet Olympus sie selbst geschickt als "diese Schönheit ist ein Tier". Dadurch ist ein direkter Zugriff auf die Olympus Art Filter sowie Farb- und Schwarzweiß-Effekte möglich. Ungeachtet dieser funktionalen Vielseitigkeit ist der Pen-F extrem einfach zu bedien. Die Aufnahmen können entweder über den gestochen scharf leuchtenden OLED-Sucher (2,36 Millionen Pixel), der auch im OM-D E-M10 Mark II verwendet wird, oder über den drehbaren und schwenkenden Berührungsbildschirm gemacht werden.

Letzteres kann auch umgekehrt werden, so dass der Eindruck der Fotoapparatur noch eindrucksvoller wird. Die Handhabung ist erstaunlich gut - trotz der für Systemkameras typischen kompakten Maße. Kernstück des Pen-F ist der 20 Megapixel Live-MOS-Sensor mit einem Crop-Faktor von 2,0, der bei Olympus erstmalig eingesetzt wird und damit die gleiche Pixelzahl wie die MFT-Systemkamera Lumix GX8 von Panasonic aufweist.

Unterm Strich hat der Pen-F die derzeit höchstmögliche Bildauflösung von Olympus - und das ist eine schwierige Sache. Gegenüber dem E-M10 Markierung II hat der Pen-F trotz zusätzlicher 4 Megapixel Verschiebung mehr Fahrdynamik und einen besseren Signal-Rauschabstand. Olympus hat mit dem Pen-F wirklich ein Meisterwerk geschaffen.

Die Tatsache, dass sie in punkto Bildgüte die derzeitige OM-D-Klasse noch übertrifft, verdeutlicht auf eindrucksvolle Weise, was wir 2016 von Olympus erwartet haben. So steht z. B. ein Upgrade des Flaggschiffmodells OM-D E-M1 noch aus. Jedenfalls hat uns der Pen-F rundum begeistert.

Der Olymp-Stift

Der Pen-F basiert in seinem Aufbau klar auf den Pen-F-Modellen der 60er Jahre. Den kompletten Artikel inklusive Tabelle für die Fotoapparate Olympus OM-D E-M5 Mark II, Olympus Pen-F und Panorasonic Lumix GX8 durchlesen. Der Mediengestalter Andreas Jordan ist seit 1994 als Herausgeber und Verfasser mit den Fachgebieten Multimediadesign, Imaging und Photographie für diverse Fach- und Special Interest Magazine (u.a. Screenshots, Computerfotos, MACup) tätig.

Mehr zum Thema