Nikon D5600 test

Test Nikon D5600

Dabei überzeugte sie im Test durch ihre einfache Bedienung und die hohe Bildqualität. Rezension: Nikon D5600 Fortgeschrittene DSLR Die 465 g schwere Leuchte Nikon D5600 ist aus gut bearbeitetem Plastik (660 g mit der Vorsatzlinse AF-P 18-55 VR) gefertigt. Das Rändelrad ist sehr einfach zu handhaben, aber Nikon kommt bedauerlicherweise ohne ein zweites Rädchen aus. Wenn Sie sich den Spiegelreflexsucher anschauen, werden Sie feststellen, dass es sich um einen recht guten Sucher mit vielen nützlichen Funktionen wie dem Einblenden des Gitters handelt, aber er ist mit einer Vergrösserung von 0,55x nicht sonderlich gross, was einem kleinen Bild entspricht.

Leider, denn der Bildsucher ist eines der Hauptargumente für eine Spiegelreflexkamera. Doch der D5600 mit seinem 8,1 cm großen, dreh- und schwenkbarem Sieb versteht es, zu begeistern. Nach dem Ziehen am handlichen Live-View-Hebel erscheint ein deutliches, farbiges und kontrastreiches Erscheinungsbild, das ohne Live-View als aussagekräftige Statusinformation fungiert. Mit dem im Test eingesetzten AF-P 18-55 FR ist der 39-Punkte-Autofokus extrem lichtstark und kann ungeachtet der eingestellten Fokussierlänge innerhalb von 0,17 s fokussieren und triggern.

Das trifft natürlich nur beim Durchblick durch den Spektiv zu, denn bei Live View muss die D5600 auf den Kontrast-Autofokus verzichten, weil der Schnellautofokus-Sensor, aus dem sich eine DSLR neben dem Spektiv und dem Wechselobjektiv-Bajonett zusammensetzt, im Live View durch den umgedrehten Spiegelbereich "blind" ist. Aber dank der Nikonschen Neuerungen und des für den Kontrast-Autofokus optimierten Objektives, auch in der Live -View, gehen "nur" 0,7 bis 0,8 Millisekunden, bevor das Motiv in der Box ist, einschließlich der Fokussierung.

Das macht die D5600 im Vergleich zu älteren Spiegelreflexkameras in Live View sehr schnell, aber immer noch keine wirkliche Lebensfreude. Die Live View ist nach wie vor nicht für Aktionsmotive geeignet, verfügt aber durch die verschiebbare Leinwand über mehr Bewegungsfreiheit. Die Anzeige ist ein Berührungsbildschirm, dessen Berührungssensibilität auch beim Durchblick durch den Bildsucher aktiviert ist.

Beim Durchblick durch den Zielsucher kann der Berührungsbildschirm als einfache Riesenfunktionstaste oder als ausgeklügeltes Autofokus-Touchpad verwendet werden, so dass Sie den Brennpunkt mit dem Finger beim Durchblick durch den Zielsucher auf dem Display bewegen können. Wenn Ihnen der Monitor auf Ihrer DSLR nicht besonders gut gefällt, können Sie ihn mit dem D5600 auch auf den Kopf stellen, was den Monitor auch vor Verkratzungen bewahrt.

Zusätzlich besitzt das D5600 eine Reihe weiterer dedizierter Steuerungen wie die Lupentasten, eine Videoaufzeichnungstaste, die bedeutende Taste AE-L/AF-L und drei zusätzliche Taster auf der Seite des Bajonetts. Allerdings vermisst man auf jeden Fall eine Eintauchtaste und ist in der Grundeinrichtung einer DSLR enthalten; eine solche kann auch nicht auf der Funktionstaste programmiert werden.

Das D5600 ist zudem mit einer Vielzahl von Interfaces ausgerüstet. Die Live -View und die drahtlosen Funktionen bleiben jedoch unberücksichtigt; beide sind keineswegs an Stromfressern zu niesen, während sich das Handy dank der Energiesparfunktion immer noch gut zurückhaltend verhält. Das Nikon D5600 besitzt ein Programmwahlschalterrad mit acht Stellungen. Davon sind drei für Einsteiger-Automatikfunktionen wie die vollautomatische, die 16 Motivauswahlprogramme und die Effekteprogramme reserviert.

Hier verhielt sich der D5600 recht irritierend. Wenn Sie also ISO 100 einstellen und die automatische Steuerung ISO 400 steuern möchte, erhält die automatische Steuerung den Zuschlag. Wenn Sie ISO 800 eingestellt haben und das Automatiksystem auf ISO 400 eingestellt werden soll, gilt die vorherige automatische Regelung. Unter ISO 100 befindet sich die Stellung für die automatische ISO-Einstellung, so dass Sie mit der auf ISO eingestellten Funktionstaste komfortabel zwischen automatischer und manueller Stellung hin- und herschalten können und nicht Poker mit welcher Stellung " gewinnen " müssen.

Das D5600 zeichnet Belichtungsserien mit max. drei Aufnahmen auf, wodurch die Gradationen zwischen 1/3 und 2 LW präzise wählbar sind. Die Stärke des HDR-Effekts kann voreingestellt oder der automatischen Steuerung übergeben werden. Die Aktiv-D-Licht technik, die die Schattierungen in einstellbaren Ebenen oder auch durch automatische Steuerung beleuchtet und so mehr Einzelheiten sichtbar macht, offeriert keinen wirklichen HDR-Effekt, sondern eine Bildoptimierung mit starken Gegensätzen.

Der Serienvorschub funktioniert mit einer Geschwindigkeit von nur fünf Einzelbildern pro Sektion. Das D5600 hat nur einen kleinen Speicher, der nur 9 Raw- oder 21 JPEG-Bilder enthält. Allerdings ist es spaetestens nach 100 Aufnahmen vorbei, warum Nikon dieses Limit eingeplant hat. Natürlich sollte bei einer heutigen Spiegelreflexkamera eine Video-Funktion nicht zu kurz kommen.

Diese ist trotz der 24-Megapixel-Auflösung des Sensors jedoch auf die Full-HD-Auflösung begrenzt, zumindest aber mit glatten 60 Einzelbildern pro Sektion. Die integrierten Mikrofone zeichnen in Stereoform auf und der Pegelwert wird ebenfalls auf dem Bildschirm dargestellt. Kontinuierlicher Auto-Fokus (AF-F in der Live-View) funktioniert bei der Videoaufzeichnung jedoch nur mäßig gut. Bei Videoaufzeichnungen hat die Blende übrigens keinen Einfluss, aber das eingebaute Mikrophon erfasst Betriebsgeräusche nur allzu deutlich.

Darüber hinaus bietet die D5600 unterschiedliche Blitzbetriebsarten, wie beispielsweise Langzeit-Synchronisation oder Blitz am Ende statt am Beginn der Belichtungszeit. Mit dem Blitzschuh des TTL-Systems kann auch das ausgereifte System-Blitzprogramm von Nikon genutzt werden. Die Snapbridge-Funktion von Nikon ist eine der wichtigsten Innovationen des D5600. Der Bluetooth-Anschluss mit oder ohne NFC arbeitete mit dem D5600 reibungslos zusammen.

Wir konnten keinen Sony Xperia XZ mit Android 6.0 bekommen, um uns über WLAN mit dem Nikon zu verknüpfen, um Bilder in hoher Auflösung zu übermitteln oder die Fotokamera aus der Ferne zu steuern. Allerdings hinkt die Fernwirkfunktion mit Live-View und nur einem aktivierbarem Selftimer der Funktion sfähigkeit vergleichbarer Anwendungen anderer Anbieter, die eine umfassende Konfigurierung der Aufzeichnungsparameter ermöglichen, noch weiter hinterher.

Dies ist für die wichtigsten Missions-Action-Cams von Nikon reserviert, für die Nikon eine kleine Bluetooth-Fernbedienung zur Verfügung stellt.

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