Portrait Objektiv Nikon

Hochformat-Objektiv Nikon

Viele Fotografen finden es schwierig, sich für ein Portraitobjektiv zu entscheiden. Die idealen Portrait-Objektive....

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Dennoch möchte ich die Vor- und Nachteile der einzelnen Linsentypen aufzeigen. Zunächst einmal ist da die Fragestellung, welche Porträts gemacht werden sollen. Bei szenischen und Reportageporträts mit viel Umgebung verwende ich auch gern einen leichten weiten Winkel. Um so verschwommener wird der Untergrund, bei der Wahl eines passenden Portraitobjektivs spielt natürlich der Faktor des Budgets und der verfügbaren Kapazität eine große Rolle. 2.

Meiner Meinung nach kann ich nur die Antwort auf die Fragen geben, ob ein Objektiv mit fester Brennweite besser geeignet ist: Ein kleines Porträtobjektiv ist natürlich nicht so abschreckend wie ein fetter Teleskops. Egal ob Sie ein Autofokus-Objektiv oder ein gutes Handbuch bevorzugen, jeder muss selbst mitentscheiden. Bei langsamen und entspannten Porträtsessions ist ein Handbuch eine kostengünstige und hochqualitative Variante.

Übrigens finde ich die Diskussion, ob das eine oder andere Objektiv das schönste "Bokeh" hat, völlig überzogen. Obige Punkte haben eine viel stärkere Wirkung als der Linsentyp. Als Beispiel möchte ich einige Linsen mit ihren entsprechenden Vor- und Nachteilen aufzählen.

Nominale Brennweiten von 50mm korrespondieren mit dem Augenabdruck, wie der Titel schon sagt, sehen die Blickwinkel natürlich aus. Bei reinen Kopfbildern müssen geringfügige Verzeichnungen in Kauf genommen werden, die aber auch recht "intim" ausfallen. Mit dem DX-Chip der kleinen Nikon wird die 50-er Jahre durch den Crop-Faktor zu einem netten Kurzportrait-Objektiv.

Aber jetzt der Klassiker: eine 85 ist die universalste Portrait-Brennweite, sehr klein und vergleichsweise günstigs. Die sagenumwobene Nikkor-H 85/1.8 war für viele Photographen der Anlass, in den 60er Jahren zu Nikon zu wechseln. Bei Nikonclassics ist er auch heute noch vereinzelt verfügbar und leistet auf dem D800 noch sehr gute Dienste.

Der viel später erscheinende AF-Nikkor 85/1.8 ist zwar äußerlich vergleichbar, hat aber die besondere Eigenschaft einer raschen Rückwärtsfokussierung. Der 85/1.8 AF-S ist ruhiger im Brennpunkt, aber größer und aufwendiger. Etwas schwächer im Licht ist das sehr kleine Handbuch 85/2.0 aus den Jahren 1977-1995, das sich (zu Recht) immer noch großer Popularität erfreut. 2.

Die Bedienungsanleitung für die Kamera war für viele amerikanische Photographen auf der Nikon 105/2.5 bereits Standard.

Bis 2005 wurde die AIS-Version mit integrierter verlängerbarer Visierblende und die leistungsstärkere Version mit einer Apertur von 1,8 gefertigt. Aber auch hier ist es notwendig, sehr präzise zu fokussieren, da die Tiefenschärfe bei Vollblende sehr klein ist. Die 105 micro-Nikkor sind auch für Porträts geeignet, aber noch mehr der AF-D Nikkor 105/2,0 DC.

Aber auch bei vollem Öffnen zieht er mit knackiger Schärfe. Der Blickwinkel kann auch etwas widernatürlich erscheinen. Was auch immer Sie für eine Brenndauer wünschen, bei Nikonclassics werden Sie es vorfinden!

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