Videokamera und Fotoapparat in einem

Eine Videokamera und eine Kamera in Einem

Viele gute Foto-Camcorder, aber welche sind die besten? Guide: Können Kameras besser als Videokameras aufnehmen? Diejenigen, die eine Videokamera kaufen wollten, diejenigen, die Bilder machen wollten, eine Kamera und diejenigen, die besonders gute Bilder brauchten, kauften eine Spiegelreflex-Kamera. Kompakte Kameras haben natürlich eine Video-Funktion, mit neuen Kameras können Sie auch in hochauflösendem HDTV-Format aufzeichnen. Was vor Jahren noch als undenkbar galt: Mit SLR-Kameras kann man Filmaufnahmen machen.

Die Tatsache, dass man mit Videokameras Bilder machen kann, ist dagegen beinahe ein Alte. Daher fragen sich viele Foto- und Videografen: Was soll ich einkaufen? Eine Videokamera mit Foto-Funktion? Die" Auflösung" bezieht sich auf die Zahl der Pixel, aus denen sich jedes Einzelbild einer Filmaufzeichnung ergibt. Preiswerte, sehr einfach zu bedienende digitale Kameras zeichnen Filme mit einer maximalen Größe von 320 x 240 Pixeln auf.

Genug für das lnternet, wie YouTube. Bei einem konventionellen Röhrenfernseher wirken die Filme verschwommen und ausgewaschen, auf einem Flachbildschirm wirken sie schrecklich. Verbesserte digitale Kameras nehmen mit 640 x 480 Pixeln auf. Dies entspricht annähernd der so genannten PAL-Auflösung von 768 x 576 Pixeln konventioneller Röhrenfernseher. Die 640 x 480 Pixel werden bei der Bildwiedergabe extrapoliert, was jedoch zu einem Verlust an Qualität und Unschärfe des Bildes führen kann.

Sogar einfachere Videokameras machen es besser, weil sie in PAL-Auflösung aufzeichnen. Die modernen Flatscreens haben eine viermal so hohe Bildauflösung mit 1920 x 1080 Pixeln. Jedoch nur, wenn die Aufzeichnung die richtige Auflösungen hat. Lediglich wenige Digital- und SLR-Kameras nehmen mit dieser Auflösungen auf. Modernste Videokameras - getestet in Heft 6/2009 - Film in hochauflösender HDTV-Qualität.

Für Video werden die einzelnen Aufnahmen in kurzer Zeit hintereinander aufgezeichnet. Schon ab etwa 15 Frames pro Sek. erkennt das menschliche Auge eine ununterbrochene und nicht mehr abgeschnittene Bewegungsmuster. Mit zunehmender Anzahl der Einzelbilder pro Sek. werden die Bewegungsabläufe im Filmbild weicher. Videokameras zeichnen mind. 25 Einzelbilder pro Sek. auf, einige HDV-Geräte können auch mit 30 Einzelbildern pro Sek. aufzeichnen.

Diesen kann man nur mit teuren Fotoapparaten loswerden (siehe Tests ab S. 70). Einfaches Fotografieren mit 15 Bilder pro Sek., was zu sichtbarer Ruckelbildung während der Kamerafahrten führt. Während der Dreharbeiten werden große Mengen an Daten erzeugt. Mit 25 Bilder pro Sek. würde eine Karte mit einem GB nur für sieben Filmsekunden reichen.

Im besten Falle kann eine 1-Gigabyte-Speicherkarte sieben Min. lang gute Filmqualität aufnehmen. Kameras verdichten die Dateien in der Regel weniger als Videokameras. Zudem sind die Berechnungsverfahren oft nicht so ausgefeilt, dass die Bildqualität nicht der von Videokameras entspricht. Die Digitalkameras nehmen Fotos und Videos auf Speicherkarte auf. Wer viel auf Reisen oder im Ausland drehen will, sollte im Voraus kalkulieren, wie viel Speicherplatz er benötigt und weitere Karten einkaufen.

Manche Videokameras haben einen etwas grösseren, integrierten Arbeitsspeicher - in der Regel eine HD. Dadurch ist Raum für viele stundenlange, hochwertige Filme - ein großer Pluspunkt auf langen Fahrten. Ist die Handhabung von Videokameras schwieriger als die von Kameras? Der Betrieb von Videokameras ist für das Fotografieren optimiert. Mit Hilfe einer Schleife liegt das Gerät gut in der Hand und lässt sich sehr gut anordnen.

Dies ist bei Kameras nicht der Fall, da die Steuerung sowohl für das Photographieren als auch für das Drehen ausgelegt sein muss. Bei guten Aufzeichnungen gelten jedoch für Videokameras die gleichen Regeln wie für Kameras: Film von einem Dreibeinstativ. Video-Köpfe erlauben ein sanftes und sanftes Schwenken. Dies ist mit einem Kamerastativkopf nicht möglich.

Mit einem schwenkbaren Bildschirm, der bei einem Camcorder Standard ist, ist es einfach, das Objekt während des Filmens im Auge zu haben. Ein paar Digital- und SLR-Kameras haben einen faltbaren und schwenkbaren Bildschirm - achten Sie beim Ankauf. Übrigens, der optische Bildsucher, über den alle Digitalkameras verfügen, kann beim Fotografieren nicht verwendet werden:

Bei sparsamem Gebrauch ist der Digitalzoom ein interessanter Gestaltungsfaktor beim Aufnehmen. Neben den sehr erschwinglichen Kamerarecordern haben sie alle wenigstens einen 10-fachen Vergrößerungsfaktor, besser noch einen 20-fachen Vergrößerungsfaktor oder mehr. Mit Kompaktkameras ist es oft nicht einmal möglich, während einer Filmaufzeichnung zu vergrößern. Darüber hinaus bietet nur eine kostspielige Kamera ab 400 EUR, zum Beispiel die Canon "Powershot SX1 IS", mehr als einen fünffach em Zoomspektrum.

So können Sie beim Drehen und Photographieren immer das für die jeweilige Situation geeignete Motiv haben. Anders als bei Kamerarecordern und digitalen Kameras wird der Fokus einer Spiegelreflex-Kamera nicht über eine Schwinge elektrisch geändert, sondern muss von Hand am Linsenring umgeschaltet werden. Kamerarecorder sind im Auto-Fokus voraus. Digital-Kameras und SLR-Kameras sind viel schwieriger zu bedienen.

Ist die Klangqualität der Kameras richtig? Die meisten Kameras haben nur ein verhältnismäßig defektes Monomikrofon integriert. Ein Anschluß für ein Außenmikrofon, mit dem eine höhere Klangqualität möglich ist, wird bei Kameras vergebens gesucht. Stereoton ist für Camcorder eine Selbstverständlichkeit. Einige HDTV Camcorder haben mehrere eingebaute Mikrophone und zeichnen für großartige Surround-Effekte gar 5.0-Sound auf.

Wer vorwiegend fotografiert und nur einen Video-Clip für Internet-Plattformen wie YouTube zwischendurch aufnehmen möchte, dem genügt eine gute Kompakt-Kamera. Wenn Sie einen langen Spielfilm aufnehmen wollen, um ihn auf Ihrem Flachbildschirm zu sehen, sollten Sie eine kompakte Kamera mit HDTV-Aufzeichnung aussuchen.

Diese semi-professionellen Ansprüche können nur von Camcordern erfüllt werden. In puncto Bedienung und Praxistauglichkeit sind Videokameras immer noch weit voraus. Diese sind rauschärmer, fokussieren rascher und genauer, bieten ein Standard-Videoformat mit dem AV CHD-Aufnahmeformat und sind beim Drehen leicht zu halten. Wer in höchster Bildqualität photographieren und sich intensiver mit dem Themenbereich Film auseinandersetzen möchte, sollte über den Erwerb einer Spiegelreflex-Kamera mit integrierter Videoüberwachung nachgedacht haben.

In puncto Klangqualität erreichen Sie jedoch bei korrekter Handhabung aufsehenerregende Erlebnisse. Einen besonderen Stellenwert hat derzeit die "Panasonic Lumix DMC-GH1", eine für Videoaufnahmen optimierte Systemkamera. Wenn Sie wirklich ehrgeizig drehen wollen, sollten Sie sich nicht auf eine einzelne Geräteklasse beschränken, sondern die beste Lösung in jeder Lage verwenden.

Näheres zu diesem Themenkomplex ist in der neuen Nummer "AudioVideoFoto Bild ", Heft 07/09, zu lesen.

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