Fujifilm S9600

S9600 - Fujifilm

Die Fujifilm FinePix S9600 (EAN 4902520286765) Kamera mit eingebautem Objektiv Datenblatt mit Preisvergleich. Von FujiFilm im Oktober 2006 vorgestellt, hat die FujiFilm FinePix S9600 eine Auflösung von 9,0 Megapixeln. Der Fujifilm S9600, der 540 Euro kostet, muss seiner billigeren kleinen Schwester weichen:

Die Fujifilm FinePix S9600 (Digitalkamera) Testbericht

Das S9600 ist eine gute Megazoom-Kamera mit sehr guter Abbildungsqualität und einem qualitativ hochwertigem Zoomobjektiv, punktet aber im Vergleich zu seinem ebenfalls ausgestatteten und noch verfügbaren Vorgänger S9500 nicht besser. Wir haben diesen Prüfbericht im März 2018 mit den neuesten Bestenlistendaten erneut veröffentlicht: Fujifilm rüstet alle seine Zoom-Modelle mit einem 10,7fach-Zoom-Objektiv aus, das eine Objektivbrennweite von 28 bis 300 Millimetern (entsprechend 35 mm) hat.

Die S9600 und 9000 sind mit manuellem Zoom und Fokussierringen ausgestatte. Der S9600 verfügt wie der Pioneer 9,1 Mio. Bildpunkte, die in einem Wabenmuster angeordnet sind. Die FinePix bietet sowohl das normale JPEG-Format als auch das Profi-RAW-Format; eine spezielle Kamera zur RAW-Konvertierung und -Editierung ist im Lieferumfang enthalten.

Die S9600 ist mit einem minimalen Abstand von einem cm zum Objekt auch für die Makrofotografie geeignet. Auch beim Vorgängermodell Modell G9500 trifft alles zu, nur die Feineinstellung der Bildbearbeitungsalgorithmen und eine geänderte Blitzsteuerung zeichnen das S9600 vom N9500 aus. Beide Modelle sehen gleich aus, aber die S9600 hat einen etwas grösseren Monitor (2 inch Diagonale), der sich trotzdem falten lässt - für Aufnahmen aus ungewohnten Sichten.

Allerdings ermöglicht der Elektronensucher eine etwas verpixelte Ansicht als sein Vorgänger. Dieser Aufbau ist einem Spiegelreflexsucher deutlich überlegen, eignet sich aber auch für anspruchsvolle Fotografen: Neben den manuell bedienbaren Zoom- und Fokussierringen verfügt Fujifilm über ein gerändeltes Rad zur schnellen Auswahl von Blendenöffnung und Belichtungsdauer - wie bei einer digitalen Spiegelreflexkamera.

Der S9600 muss sich in diesen beiden Bereichen gegenüber seinem Vorgänger durchsetzen: Der S9600: Obwohl die Einschaltdauer 0,7 s kürzer als beim Modell D9500 ist, liegt die wichtigste Auslösezeit von 0,67 s um 0,2 s zurück, bei Serienaufnahmen dauert es beinahe eine weitere Minute, bis sich 5 aufeinanderfolgende Bilder in der Dose befinden.

Die S9600 ist keine Momentaufnahme. Der Akku ist für 200 Bilder ausreichend und damit durchaus gut, aber der Vorgänger hat 265 Bilder mit einer einzigen Akkuladung geschafft - 30 Prozentpunkte mehr. Der Fujifilm FinePix S9600 ist ein erfolgreicher Großraum mit SLR-Bildqualität und Steuerkonzept, nur die geringere Aufnahmegeschwindigkeit und der elektronisch gesteuerte Bildsucher erfordern Kompromissbereitschaft des Photographen.

Das S9600 hat jedoch ein Problem: Der Vorgänger S9500, der immer noch erhältlich ist und zu einem vergleichbaren Tarif angeboten wird, verfügt über die gleichen Leistungen und Features, ist aber etwas flotter und rangiert in unserer Top-Liste vor dem S9600.

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