Pentax K70 vs K3ii

Die Pentax K70 vs. K3ii

Die K-3 II vs. K-70: Vergleich von Sucher und Suchervergrößerung. In der Kameraklasse schneidet die Pentax K-3 II besser ab als die Pentax K-70, um herauszufinden, warum! Vor 4 Monaten habe ich mich für die K-70 entschieden (nicht nur wegen der Preisdifferenz) und es nicht bereut. Viel ist dort sehr individuell, Schulter-Display vs.

Top-Modell in dieser Serie bleibt die Pentax K-3 II, obwohl die K-70 in einigen Punkten zu ihr schließt.

Die Pentax K-70 im Test: Die Variante zur Kilo?

Möglicherweise versteckt sie es gut hinter dem schlichten schwarzem SLR-Outfit, das gegenüber dem alten Schwestermodell K-S2 fast unveränderlich übernommen wurde - aber das K-70 ist der neue Reformierer im Pentax-System und vermischt seine Mittelschicht APS-C ziemlich stark. Mit dem neuen Signalgeber erhöht er die nominale Auflösung von 20 (K-S2) auf 24 Mio. Pixel und holt damit zu Top-Kameras wie der semi-professionellen K-3 II auf.

Darüber hinaus erhält es höhere vom K-322 gewohnte Funktionalitäten wie "Pixel-Shift-Auflösung" und stellt bei Pentax einen hybriden Autofokus vor, der die Basis für die Verfolgung der Bildschärfe während des Drehvorgangs ist. Die K-70 wird heute wie die K-S2 für fast 700 EUR auf den Markt kommen, mit dem Kit-Objektiv DA 18-135 mm/ 3,5-5,6 EL AL[IF] DC WR werden es rund 1000 EUR kosten.

Das ist der Unterschied zwischen der K-S2, die jetzt rund 100 EUR billiger und besser ist als die hochwertigere Einstiegskamera, und der K-3II, die 200 EUR teurer ist. Der neue APS-C Sensor des K-70 verfügt wie der K-3 II über keinen Tiefpass -Filter, um einen Verlust der Auflösung zu verhindern. Darüber hinaus hat Pentax den Rechner weiterentwickelt und auf eine noch wirksamere Rauschunterdrückung optimiert - mit großem Ergebnis, wie unsere Testergebnisse belegen.

Wie seine große Bruder kann der K-70 auch 14-Bit-Rohdaten im PEF- und DNG-Format speichern, was beispielsweise die Voraussetzung für gute Zeichnungen in Schattenzonen ist. Der K-S2 hingegen muss sich mit der Farbintensität eines 12-Bit-Bildwandlers begnügen. Die K-70 führt laut Herstellermagazin 100 potentielle Schwächen an, so dass Nässe, Schmutz und Dreck nicht so leicht in das Innere der Messkamera eindringen und sich auf dem Messkopf ablagern können; die Messkamera sollte bis zu -10 C unbeschädigt durchhalten - ein außergewöhnlicher Komfort, auf den in dieser Preiskategorie leidenschaftliche Gartenfotografen nur zögern.

Vielreisende werden auch das praktische, kompakten und mit 682 Gramm 100 Gramm leichtere Gerät K-70 zu schätz en. Im Gegensatz zu seiner großen Schwester ist der K-70 jedoch nicht ganz aus Magnesit gefertigt, sondern hat nur einen Aluminiumdruckguss-Kern, eine Kunststoff-Außenseite und ein Gefühl, wie es ist: eine Spiegelreflexkamera der mittleren Klasse.

Mit einer Richtwerte von 9 ist der ausklappbare Blitz im Durchschnitt stark, kann aber nicht als Vorlage zur Ansteuerung kabelloser externer Blitzlichter verwendet werden. Laut Pentax genügt eine Batterieladung für etwa 480 Aufnahmen oder 270 Abspiellängen. Es wäre noch mehr möglich. Das massive Pentaprismensujet liefert ein scharfes Motiv mit einer effektiven 0,63-fachen Vergrösserung und bedeckt das gesamte Messfeld.

Er kann um 180° ausgeklappt, um 270 um die eigene Drehachse gedreht und in zwei Stufen mit der Funktion "View settings outside" an eine helles Umfeld angepasst werden. Die neue Pentax verfügt noch über 77 Messbereiche für die Belichtungsmessung. In der neuen Pentax sind noch 77 Messbereiche verfügbar. Neben den herkömmlichen (teilweise) manuellen Betriebsarten bietet das Mode-Rad direkten Zugriff auf einen vollautomatischen Modus, Motivauswahlen und drei frei definierbare Profillinien - so ist die K-70 sowohl für ambitionierte Hobby-Fotografen als auch für unerfahrene Einsteiger geeignet.

Wenn Sie selbst entscheiden wollen, wie die Fachkamera ihre JPEG-Aufnahmen anpasst, können Sie dies unter "Custom Image" beeinflussen: ungefähr durch Vorgaben wie "Portrait" und "Landscape", präzise durch Bedienelemente für Farbsättigung, Farbton, Hi/Low-Taste, Kontrast, Bildschärfe, Lichter und Schatteneinstellung. Die K-70 ist im Suchermodus mit einer simplen Phasen-Autofokuslösung zufrieden, deren 11 AF-Felder (9 Kreuzsensoren) einen verhältnismäßig großen Bildraum unbeachtet bleiben lässt.

Bei zunehmender Autofokus-Geschwindigkeit im Suchermodus und je nach Lichtverhältnissen verzögerter Aufzeichnung um 0,44 bis 0,48 s statt 0,62/0,61(K-3II) oder 0,54/0,63 s (K-S2) je nach Lichtverhältnissen ist die Aufnahmegeschwindigkeit im Live-View-Modus trotz des neuen Hybrid-Autofokus fast gleichbleibend und enttäuschend: Mit einer Auslösungsverzögerung von 0,89/1,14 s ist die Aufzeichnung von sich bewegenden Objekten schwierig.

Die K-70 fotografiert Bilderserien mit einer regelmäßigen Häufigkeit von 5 fps für die Mittelschicht. Der K-70 mangelt es im Gegensatz zur K-3 II an der oberen Info-Anzeige zur Darstellung der wesentlichen Aufnahmedaten. Dennoch kann die K-70 effektiv und weitgehend selbsterklärend bedient werden. Öffnen Sie das Quick-Menü mit der Info-Taste und wählen Sie mit den Tasten Belichtungskorrektur, OK und Richtung den jeweils für die Menuposition geeigneten Wert.

Mit den beiden Multifunktions-Einstellrädern können Sie im Handbetrieb die Blendenöffnung und die Verschlussgeschwindigkeit ändern, und mit der Pentax-typischen grünen Taste kehren Sie zu den von der Digitalkamera empfohlenen Einstellungen zurück. Bei aktivierter Funktion "Menüposition speichern" wechselt das K-70 beim Aufruf des Menüpunktes selbstständig zum letzten verwendeten Eintrags. Der K-70 funktioniert mit der gleichen Nominalauflösung wie seine große Bruder und auch ohne Tiefpass-Filter.

Das Messergebnis gibt eine eindeutige Antwort: Bei ISO 100 und 400 erreicht das K-70 die gleiche Punktzahl wie das K-3 II. Ab ISO 800 kann die Pentax K-70 mit ihrem schwachen Geräusch (z.B. 1,2 statt 1,7 Volt bei ISO 800) und ihrer hohen Messdynamik (z.B. 10 statt 9 Blendenstufen bei ISO 800) punkten.

Darüber hinaus erscheinen die mit hohen ISO-Zahlen erzeugten Aufnahmen der K-70 etwas kontrastreicher und detaillierter als die der K-3 II. Mit der K-70 kommen jedoch mit ihren dünnen Linien mehr Objekte ins Spiel. Immer noch eine großartige Performance im Verhältnis zum S2. Nach der K-S2 ist die K-70 eine der preiswertesten wasserdichten SLR-Kameras auf dem Weltmarkt und kann problemlos so manch eine Top-APS-C-Kamera im Messraum mitnehmen.

Das Kunststoffgehäuse unterscheidet sich optisch vom Körper des K-3 II, und der Hybrid-Autofokus bietet gegenüber dem Kontrast-Autofokus der alten K-3 II und der K-S2 kaum Vorzüge. Dennoch bekommt die Pentax K-70 das Kautipp Preis-Leistungs-Verhältnis hochverdient. Der Pentax K-3 ersetzt die K-5 II und K-5 II als Flagschiff der Pentax K-Serie.

Die Pentax Mittelformatkamera übertrifft mit einer Bildauflösung von 50 Megapixeln alle Spiegelreflexkameras. Der Pentax K-S1 weist im Testbetrieb ein spezielles, markantes Erscheinungsbild auf, baut aber auf einer bewährten SLR-Konstruktion auf.

Mehr zum Thema