Olympus E 5

E5 von Olympus

Mit der Olympus E-5 stellt Olympus eine professionelle DSLR von Olympus vor, die im Herbst 2010 vorgestellt wurde. Das Nachfolgemodell der E-5 soll der OM-D Systemkamera ähnlich sein. spannen id="Besondere_Merkmale.5 B4. 5D">Special_features[4]>/span

Mit der Olympus E-5 hat Olympus im Jahr 2010 eine neue Spiegelreflexkamera auf den Markt gebracht. Auch die E-5 ist wie alle anderen Modelle des Olympus E-Systems auf dem Four-Thirds-System aufgebaut. Hochsprung Olympus E-5 Datenblatt. Digitalkamera, Zugriff per Internet am 6. Juli 2017. Olympus verbindet E-M5 und E-5 zu einem OM-D E-M1 Flaggschiff ILC.

ÜBERPRÜFUNG - Digitale FOTOGRAFIE, Stand: 12. Juli 2013, Zugriff: Hochsprung Olympus E-5, Datenblatt. Digitalkamera, Zugriff am: 6. Juli 2017, Hochsprung Stefan Meißner: Prüfbericht Olympus E-5, Digitalkamera, Stand am: 7. Juli 2017.

Testrezension

Der Olympus E-5 hat das charakteristische Antlitz einer Spiegelreflex-Kamera. Lediglich die Lasche, hinter der sich die Speicherkarte befindet, ist nicht mehr durch einen Bolzen befestigt und macht einen recht günstigen Eindruck, da Olympus zwar eine Standard-Lösung eingebaut hat, aber zumindest mit Siegeln. Am auffälligsten ist die Innovation auf der Rückwand, da der Bildschirm nun fast die ganze Gehäusehöhe abdeckt.

Im LiveView-Modus können Sie das Motiv aus fast allen Richtungen und Winkeln betrachten. Die Griffleiste auf der rechten Gehäuseseite ist optimal in der Handfläche, auf der Rückenlehne ruht der Daumendruck in einer ebenfalls ergonomischen Form, die einen extrem sicheren Halt gibt. Natürlich ist der Indexfinger am Auslöseknopf entspannend, während der Finger komfortabel die wichtigen Aufnahme-Parameter wie z. B. Blendenöffnung oder Verschlusszeit am rückwärtigen Kordelrad justiert.

Exkursionen in das reichhaltige Angebot sind kaum erforderlich, z.B. wenn die Kameras komplett individuell gestaltet werden sollen. Das Sucherbild ist so übersichtlich und lichtstark, dass auch ein über einen Adapterstecker verbundenes Analogobjektiv ganz einfach von hand scharfgestellt werden kann. Raffiniert vervollständigt wird der Optiksucher durch den Live View, den Olympus das Manual "Picture View" nannte.

Olympus' Speisekarten wurden oft als verwirrend beschrieben, und das ist bei der E-5 nicht viel anders. Natürlich ist das auch darauf zurückzuführen, dass fast jede einzelne Funktionsweise, jedes Rad und jede einzelne Schaltfläche mit der E-5 individuell gestaltet werden kann. Unglücklicherweise benutzt das Menu manchmal rätselhafte Namen und Kürzel, die nicht immer selbstverständlich sind.

Warum hat Olympus hier keine kleine Hilfe-Funktion integriert, wie es z.B. bei Nikon der Fall ist? Das Olympus E-5 hat alles, was ein passionierter Photograph benötigt und vieles mehr. Dies ist bei einer solchen Preislage natürlich mit einer solchen zu rechnen und daher hier mehr Interesse, wie die entsprechenden Funktionalitäten ablaufen.

Unabhängig davon, was der Photograph anpasst, die Belichtungssteuerung der E-5 ist extrem verlässlich und Sie erhalten in fast jeder Aufnahmesituation ein richtig beleuchtetes Foto. Bei der Live-Ansicht können über eingebaute Kreiselsensoren unterschiedliche Raster, das Balkendiagramm, Über- und Unterbelichtungswarnungen oder die waagerechte Position und Schrägstellung der Kameras angezeigt werden.

Kurz nach der Fokussierung wird eine Libelle im Bildsucher angezeigt, mit der die Kameras auch genau waagerecht auf das menschliche Auge gerichtet werden können. Der Olympus ermöglicht eine vergleichende Betrachtung des Objekts, bei der Korrekturen der Belichtung und unterschiedliche Farben nachgestellt werden. Auch ist jede einzelne der Einstellungen in Bezug auf Bildschärfe, Helligkeit, Kontrast, Farbsättigung und Gradation einzeln einstellbar.

Die Olympus E-5 ist eine längst überfällige Neuheit und verfügt nun auch über einen Videosystem. Während viele Fotoapparate bereits in Full HD (1080p) drehen, kann sie nur mit 1.280 x 720 Pixeln und 30 Frames pro Sek. aufgenommen werden. Für die Aufnahme von Videoaufnahmen muss die Liveansicht zunächst aktiviert werden. Die Scharfeinstellung erfolgt mit dem Auslöseknopf, jedoch sehr langsamer und mit klarem Knarren, so dass die Bildschärfe mit der Hand besser eingestellt werden kann.

Unglücklicherweise ist der Stabilisator im Video-Modus nicht aktiviert, aber das Video-Bild wird leicht vergrössert und mit den erzielten Rücklagen geschüttelt. Der Ton ist bis auf die Fokussierungsgeräusche in Ordnung, wodurch die Aufnahme nur mono erfolgt. Der E-5 verfügt über eine 3,5-mm-Klinkenbuchse. Bei unserem praktischen Test konnten wir mit dieser Technik das mechanische Rauschen der Kameras vom Mikrophon abkoppeln.

Olympus empfehlt zum Speichern des Videostroms eine Speicherkarte mit einer Datenübertragungsrate von mind. 6 MByte/s, wobei der Videostream etwas höher als 4MByte/s sein sollte. Der E-5 verfügt über zwei Steckplätze, einen für CF- (CompactFlash) und einen für SDS-Karten. Längst war es für Olympus fällig, sich von den langsameren und teureren XD-Karten zu trennen.

Das Olympus Flaggschiff erreicht im RAW-Modus zwar nahezu die zugesagten 5 Frames pro Sek., doch nach 16 Shots ist der innere Arbeitsspeicher gefüllt und die Geschwindikeit fällt auf 3.6 Wenn Sie den SD-Kartensteckplatz wählen, wird der Olympus abgebremst. Bei einer Bildrate von 4,9 Frames pro Minute nimmt die Digitalkamera nur noch 10 Rohdaten auf, dann fällt die Bildrate auf etwa 1,5 fps.

Man vermutet daher, dass Olympus hier einen etwas langsameren Antrieb installiert hat. Sie müssen zwischen den beiden Antrieben manuell umschalten, wodurch das Kopieren in beide Himmelsrichtungen möglich ist. Vor allem das kleine Ende ermöglicht einen weitaus größeren Winkel als viele andere Standard-Zooms. Auch wenn das Fotografenauge Probleme hat, die Bildschärfe zu erkennen, hat die E-5 bereits scharf gestellt.

Objektive mit mechanischer Fokussierung, die das bewährte 12-60 Millimeter große Varioobjektiv verwenden, können zu jeder Zeit in den Schärfebereich eingreifen. Von der Bildstabilisierung ist auch in der Liveansicht nichts zu fühlen, so dass man gelegentlich bezweifelt, ob die Funktionalität überhaupt aktiv ist. Die Bilder zeigen jedoch die Effektivität des Olympus-Systems: In der Regel sollte das Varioobjektiv bei einer Brennweite von 60 Millimetern nicht mehr als 1/125 s belichten.

Im Gegensatz zu Olympus' Behauptung, fünf Blende mehr zu exponieren, führt dies zu "nur" drei, aber "Zittern" ist eine sehr persönlich und schwierig zu messende Sache. Bei beiden Objektiven erzielt das neue Flagschiff enorme Leistungen: Die Bildmittelauflösung ist nahe an der 100%-Marke und erzielt einen Bildwirkungsgrad von 90%.

Damit kann die E-5 fast jedes Bildpunkt auf dem Bildsensor in eine Bildschirmauflösung umwandeln. Selbst bei geöffneter Blendenöffnung erscheinen die Bilder äußerst scharfsinnig, was sich beim Ausblenden nur geringfügig änder. Das E-5 kann in dieser Verbindung ohne Bedenken bei geöffneter Öffnung eingesetzt werden. Sie bieten Auflösungen, die auch Konkurrenten mit einer höheren Pixelanzahl nicht haben.

Dies wirkt sich allerdings auch ungünstig aus. Dennoch kann die E-5 mit diesen Linsen bereits bei geöffneter Apertur eine deutliche, herausragende Bildschärfe bescheinigt werden. Während andere Fotoapparate das Bildrauschen - und bedauerlicherweise auch die Einzelheiten - abflachen, erreicht die Olympus ein mäßiges Helligkeitsgeräusch, das erst ab ISO 800 nervig wird.

Bis zu zwei Drittel der Höhe des Bildes ist die Abschattung bei weit geöffneter Apertur nicht sichtbar und wächst dann bis zum Bildrand über eine Apertur hinaus. Der Belichtungsvorgang ist sehr genau und verwendet fast den ganzen Tonwertbereich. Wer jedoch das Olympus-Flaggschiff in die Hände und Fotos mitnimmt, wird auf Anhieb spüren, dass diese Eigenschaft so leicht wieder in die Hände zu bekommen ist.

Die äußerst robusten und optimal verarbeiteten Kameragehäuse, die große Handlichkeit und die großartige Bedienbarkeit werden kaum in einer einzigen Maschine zu vereinen sein. Auch bei ungünstigen Lichtbedingungen ist es absolut zuverlässig, den genauen Fokus und die exakte Belichtungszeit zu errechnen.

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