Leica S1

Die Leica S1

Auf der Photokina 1996 wurde die Leica S1 erstmals als Prototyp vorgestellt. War auch ein S1? zu finden, wo Produkte mit speziellen HDR-Kameras der 20000 Euro-Liga, wie die LEICA S1, die Eyelike MF oder die SpheroCam HDR fotografiert werden können.

Presseveröffentlichungen

Bei der legendären Scanner-Kamera, die 1996 zum ersten Mal auf der fotokina der breiten Masse präsentiert wurde, gab es eine dreizeilige Farb-CCD-Zeile mit 5140 x 5140 Pixel. Dank mehrerer Adaptersysteme konnte die Leica S1 an eine Vielzahl von Objektiven angebunden werden, darunter Kleinbild-, Mittel- und Grossformatobjektive.

Der Datentransfer zwischen PC und Fotoapparat erfolgt über ein bis zu 25 Meter langes Glasfaserkabel. Sie wurde in vier Ausführungen als S1, S1 Pro, S1 Alpha und S1 HighSpeed geliefert und in den Bereichen Museumsfotografie, Reproduktionen, Wissenschaftsfotografie und Dokumentationen verwendet. Mit der Leica S1 wird die einmalige Kollektion der Foto- und Filmtechnik im Münchener Museum ergänzt.

Ab 2019 wird die große Fachausstellung Fotografie + Filme einen umfangreichen Einblick von der Entwicklung der Analogtechnik bis zur heutigen, digitalisierten Bild- und Tontechnik geben und in vier Sektionen gegliedert sein: Aufnahme- und Reproduktionstechnik, Fotobearbeitung und Kinematografie. Auf 560 qm Fläche führen rund 600 Ausstellungsstücke in die Fotografie und Filmtechnologie von 1839 bis heute.

Durch die außerordentliche Vielfältigkeit der über 100 Jahre alte Kollektion erhalten Sie einen umfassenden Einblick in den spannenden Weltraum der Foto- und Filmhistorie. Im Zuge der Erneuerung des DHM wird die Schau zurzeit revidiert und modernisiert. Ab Ende 2019 wird die Messe wieder eröffnet - zusammen mit ihrem neuen Juwel, der Leica S1. Die Optik des Traditionshauses legte den Grundstock für den Markenmythos Leica.

Die Leica S1

Der Fotoapparat war vor allem für Fotografen, Prepress-Mitarbeiter, Ärzte (zum digitalen Röntgen) usw. bestimmt. Durch den ovalen Kameraring kann der Anwender die Kameras besser greifen und halten. Es können Leica-M - und Leica-R-Objektive eingesetzt werden und mit einem Shift-and-Tilt-Adapter können auch Hasselblad-Objektive und einige andere eingesetzt werden.

Eingesetzt wurde ein RGB-Zeilenscanner mit einer Bildauflösung von bis zu 5140 x 5140 Pixel. Der Leica S1 ließ sich leicht in vorhandene Aufnahmestudios einbinden und nahm bis zu 76 MB auf. Die mit der Fotokamera aufgenommenen Aufnahmen genügten für einen 43 x 43 cm großen Druck in 300 dpi.

Nur wenn die Digitalkamera über ein optisches Kabel und eine PCI-Karte an einen Computer angeschlossen war, konnte sie funktionieren. Das Produktionsvolumen der Kameras lag bei nur 1.500 Einheiten, der Seriennummern-Block war von 2286001 - 2287500, aber heute ist die Maschine ein wichtiger Schritt in der Bildverarbeitung, aber selbst Leica hat nicht an ihren Siegeszug geglaubt und vermeintlich nur etwa 150 Einheiten abgesetzt.

Unbekannt für die meisten Leute, hat Leica den S1 1998 verbessert und vier unterschiedliche Varianten herausgebracht (wobei der originale S1 und S1 Alpha zu einer S1 Pro Version aufgerüstet werden konnte):

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