Nikon 90d

Nihon 90d

Interessante Zusatzfunktion - aber wozu dient die neue Nikon als Kamera? Bei der Nikon D90 handelt es sich um eine digitale Spiegelreflexkamera des japanischen Herstellers Nikon. Gratis Online-Handbuch für die Nikon D90: Inhaltsverzeichnis aller Einstellungen am Kameragehäuse und in allen Menüs.

Nihon D90 ( "DSLR bis 1.000 Euro") Prüfung

Als erste DSLR mit Videomodus kann die Digitalkamera auch HD-Video verarbeiten. Ein interessanter Zusatz - aber wozu dient die neue Nikon als Kamerahalter? Das haben wir im Testfall ausprobiert. Aber die Tatsache, dass Nikon der Digitalkamera einen HD-Videomodus hinzugefügt hat, ist eine weitere Attraktion und eine wirkliche Neuerung. Canon hat jetzt die EOS 500D auf den Markt gebracht, die auch HD-Filme aufnimmt (sogar in voller HD-Auflösung mit 20 Bildern pro Sekunde), aber bisher waren nur kompakte Kameras mit Videomodus ausgerüstet, die Spiegelreflexkameras nicht wegen ihres techn.

Im AVI-Format legt die Digitalkamera 24 Bilder pro Sek. mit einer maximalen Auflösung von 1.280 x 720 Pixeln ab. Außerdem verfügt die Digitalkamera über einen HDMI-Ausgang. Für das Drehen ruft man Live-View auf und drückt dann die zentrale OK-Taste am Vierwegeregler - dies ist zwar simpel und verständlich, aber diese Bewegungen werden die ersten Augenblicke des Films rasch erschüttern (es sei denn, man benutzt ein Stativ).

Das gleiche gilt beim Scharfstellen und Vergrößern, da der Auto-Fokus während des Videobildes deaktiviert ist und Sie ihn von Hand neu einstellen müssen. Der Versuch zeigte auch, dass bei künstlichem Licht (Leuchtstoffröhre) ein verstörendes Flimmern auftritt - hier scheint die Häufigkeit der Strahler die Aufnahme zu beeinträchtigen. Außerdem sind die Filme sehr gut in der Qualität und wirken sich auch auf den HD-Fernseher aus.

Angenehm auch: Der Video-Modus arbeitet objektivunabhängig und alle Einstellmöglichkeiten (ISO, Apertur, etc.) können ohne Einschränkungen genutzt werden. Aufnahmedauer pro HD-Film 5 min und die Aufnahme in Monoqualität. Der CMOS-Sensor im APS-C Format mit 12,3 Megapixeln und einem Pixelraster von 5,5 Mikrometern.

Dadurch erreicht der Nikon eine sehr gute und gleichbleibende Bildauflösung (maximal 1.330 Zeilenpaare bei ISO 400). Auch das Geräuschverhalten ist sehr gut und ab ISO 400 noch besser als das des Mitbewerbers Canon EOS 60D - allerdings kann die Digitalkamera nicht mit der hervorragenden und wesentlich teureren Digitalkamera D 300 aus unserem Haus mithalten.

In der Gesamtwertung erreicht die Digitalkamera eine sehr gute Abbildungsqualität und die beste Bewertung von 100 Punkte in dieser Sportart. Beeindruckend ist auch der Funktionsumfang: Das Gerät verfügt über unterschiedliche Bildformate, Feinabstimmung aller wesentlichen Bildparameter und kann eigene Einstellungen speichern und der Taste AE-L/AE-F zuweisen. Außerdem kann die Digitalkamera RAW in JPEG konvertieren sowie Bilder begradigen und getrennt speichern.

Ein kleiner Nachteil für RAW-Fetischisten: RAW Bilddaten werden von der Digitalkamera mit 12Bit Farbtiefe gespeichert und nicht mit 14Bit wie bei der E300. Die Batterielebensdauer ist sehr gut und erlaubt 1.250 Aufnahmen pro Ladevorgang auch unter Volllast im Versuch (300 mit Live View). Auch wenn die Qualität der Fotos nicht stimmen sollte, hat Nikon das Wichtigste bei einer Spiegelreflexkamera nicht aus den Augen gelassen: Die Digitalkamera besticht durch sehr gute Bildwiedergabe und Ausstattungsmerkmale.

Die Canon EOS 500D ist eine unmittelbare Variante in der 1.000-Euro-Klasse, die auch Videos in High Definition aufzeichnet. Der Canon verfügt zudem über eine sehr gute Abbildungsqualität - auch wenn er etwas hinter der D 90 liegt - und ist etwas flotter. Die EOS 500D ist noch etwas günstiger als die Nikon.

Erhältlich ab 560 EUR (ohne Objektiv).

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