Nikon Df Preis

Nike Df Preis

Der Nikon Df ist das Retro-Modell in unserem Sortiment. Das Nikon Df haben wir intensiv getestet. Prüfbericht: Nikon Df SLR-Kamera, Systemkamera Man könnte auf den ersten Blick meinen, dass Nikon die Technologie des Spitzenmodells D4 in das Kameragehäuse der ehemaligen Profi-Kamera F3 eingebaut hat. Aber der Anschein trügt: Während die blanke F3 keine 700 g wog, ist die Df 765 g schwer, einsatzbereit ohne Linse, etwas mehr, ausgestattet mit der Einstelllinse AF-S Nikkor 50mm F1.8G SE, wog sie gut 950 g.

Nikon will mit dem winkelförmigen Entwurf und den analog-ähnlichen Verstellrädern die Filmkamerawelt mit der Digitalwelt verschmelzen - das kleine "f" in der Typbezeichnung steht für "fusion". Der Rücken ist fast wie beim Profi-Modell D800/D800E. Auch der Durchblick durch den Bildsucher wirkt sehr zeitgemäß: Der Df hat keinen Schnittbild-Entfernungsmesser, verblasst aber auf Tastendruck Gitterlinien in den üppig leuchtenden Sichtfenster.

Bei Brillenträgern hätte Nikon die Austrittspupille etwas absenken können. Mit einer Diagonale von 3,2 Inch ( "etwa 8 Zentimeter") ist er sehr luxuriös bemessen, kann aber weder gefaltet noch geschwenkt werden. So werden Sie meistens klassische Fotos mit der Df machen und durch den Viewfinder schauen.

Zuerst mag es sinnvoll scheinen, dass die Aufnahmezeit im M- oder S-Modus mit einem großen Drehregler eingestellt werden kann. Die Nikon hat sie mit einem stabilen Schloss ausgestattet, wie die anderen Verstellräder. Das Lenkrad kann nur gedreht werden, wenn die Arretierung fest angedrückt wird. Obwohl diese Verriegelungen eine unbeabsichtigte Bewegung des Objekts ausschließen, machen sie es auch fast unmöglich, eine Neukonfiguration der Messkamera beim Durchblick durch den Bildsucher vorzunehmen.

Deshalb ist es richtig, dass Nikon den Df auch mit einem Verstellrad für den Daumen und Mittelfinger hat. Die Frontfelge sitzt klassizistisch auf der Vorderseite des Gehäuses - und macht auf eindrucksvolle Weise deutlich, warum sich nicht nur Nikon längst von diesem Entwurf verabschieden hat: Eine aus dem Gehäuseinneren ragende Scheibe ist viel leichter zu justieren als bei dieser traditionellen Konstruktion, bei der die Scheibe lediglich auf die Vorderfläche gelegt wird.

Dies trifft auch auf den nur leicht angezeigten Griff zu - er ist einfach zu schmal für eine mit den Abmessungen und der Gewicht eines Df und hat nicht genügend Griff. In Sachen Digitalität ist das Df wieder auf dem neuesten Stand: Die Speisekarten sind typisch Nikon-konform, aber etwas kompliziert und nestet.

In der Df sind bis zu vier verschiedene Einstellungen gespeichert, so dass die Messkamera im Handumdrehen an die jeweilige Anforderung angepasst werden kann. Ausrüstung Die Df hat (fast) alle Funktionalitäten, die professionelle und anspruchsvolle Laien von einer Fotokamera in ihrer Preiskategorie verlangen. Aber mit dieser Fotokamera konzentrierte sich Nikon anscheinend nicht auf gelegentliche Schnappschüsse - Motivauswahlen oder gar einen vollautomatischen Modus, der Df verleugnet sich selbst im Sinn der "reinen Fotografie" völlig.

Wenn man jedoch in die Tiefe der Speisekarten eintaucht, ist das Df recht zeitgemäß. Nikon gab ihm die D-Lighting-Funktion für die Schattenbeleuchtung sowie eine automatische HDR-Funktion, die zwei verschieden belichtete Bilder zu einem einzigen Gesamtbild mit optimal abgestimmten Klangwerten kombiniert. Wie Sie es von Nikon gewohnt sind, kann die hauseigene Bildverarbeitung des Df sehr weitestgehend an Ihre eigenen oder die Anforderungen des Probanden angepasst werden.

Das Df kann jedoch kein integrierter Blitz sein. In den ISO-Schuh gesteckt, öffnen sich die nahezu unbegrenzten Einsatzmöglichkeiten des "Creative Lighting System", wie Nikon sein (drahtloses) Lichtsystem nannte. Außerdem: Der Shutter des Df ermöglicht eine recht schnelle Blitzsynchronisationszeit von 1/250 s - das hebt die Messkamera auch klar von ihrem analogen Gegenstück, der F3, ab.

Nicole lehnte ihr einfach die Gelegenheit ab, einen Film zu drehen - im Sinn von "reiner Fotografie". Auf der anderen Seite will Df nicht auf die Möglichkeiten der Live-View-Aufzeichnung missen. Aber dann wird die Photographie zu einem kleinen Rätsel: Zuerst braucht es eine Weile, bis die Photokamera auf Live View Modus eingestellt ist, dann warten Sie, bis der Autofocus sein gewünschtes Motiv erreicht hat.

Die Live-View hat in der Regel auch den Nachteil, dass Nikon das Panel fest mit der Rückseite der Rückwand der Digitalkamera verbunden hat. Linse In diesem Land wird das Nikon Df exklusiv als Satz mit dem Linse AF-S Nikkor 50mm F1.8G SE verkauft. Ihr Aufbau ist dem Retro-Look der Fotokamera angepaßt, optisch mit dem 50/1.8G identisch.

Im Analogbetrieb wurden Zoomobjektive mit fester Brennweite als wesentlich schlechter eingestuft, so dass ein 50-Millimeter-Objektiv der normale zusätzliche Eingang für die Aufnahme war. Heute bietet Nikon qualitativ hochstehende Standardzoombilder an, die mehr Effizienz bei der Bilderstellung mitbringen. Es ist bedauerlich, dass Nikon die Fotokamera nicht separat anbieten kann, zumal sie eine einzigartige Funktionalität bietet:

Das Df ist Nikons erste digitale Spiegelreflexkamera, die fast jedes F-Mount Objektiv verwendet, das seit der Markteinführung des Bayonetts im Jahr 1959 produziert wurde. "Retro " mit der Df ist daher nicht auf das Aussehen und den Wegfall einiger weniger Funktionalitäten begrenzt, die Rückfahrkamera erschließt sogar neue (alte) Einsatzmöglichkeiten.

Die Techniker von Nikon mussten darüber gründlich nachgedacht werden. Bevor Nikon 1986 die elektrische Verbindung zwischen Fotoapparat und Optiken mit den ersten AF-Objektiven vorstellte, wurde seit 1979 der aktuelle Blendenwert in Abhängigkeit von der Objektivgeschwindigkeit über eine Cam mit so genannten KI-Objektiven an die automatische Belichtungssteuerung der Fotoapparate übertragen.

Mit dieser sogenannten "Nikon-Gabel" wird vermieden, dass ein Fremdobjektiv überhaupt an einem heutigen Nikon befestigt wird. Es werden jedoch keine Angaben über den momentanen Öffnungswert des Objektives an die Messkamera übermittelt. Zur korrekten Aufnahme muss daher die am Objekt eingestellte Arbeitsöffnung mit dem Vorderrad am Df erneut eingestellt werden.

Die Fokussierlupe, die im Live-View-Modus eingeschaltet werden kann, ist leichter (aber keinesfalls schneller) zu bedienen. Wenn das Df mit einem gängigen Objektiven wie dem 50 aus dem Satz ausgestattet ist, wird es wieder recht modern aussehen. Nikon hat der Df nur das Multi-Cam 4800FX Autofokus-Modul zur Verfügung gestellt, das auch bei den wesentlich preiswerteren D610 und D7100 funktioniert.

Dies trifft jedoch nur bei optimaler Lichtverhältnisse zu. In Anbetracht dieses Mangels ist es unbegreiflich, dass Nikon dem Df eine AF-Hilfsleuchte verweigert hat. Nikon hat einen Filmstabilisator nur, wenn er in das Objekt eingebaut ist - das Df ist da keine Ausnahmen. Bild-Qualität Nikon, die Df hat den Bildkonverter vom Topmodell D4.

Wie erwartet, erweist sich der Nikon Df mit dem 50 Millimeter großen AF-S 1:1,8 G SE nicht gerade als ein Wunder werk der Aufklärung. Auffällig ist jedoch, dass das eingestellte Objektiv in der Auflösungsstufe kaum einen Kantenverlust aufweist. Der Nikon AF-S 70-200 Millimeter 1:4 G ED VP, den wir auch am Df geprüft haben, hat eine noch gleichmäßigere Auflösungsqualität.

Doch auch dieses Glas überschreitet knapp die 40 lp/mm-Marke. Die Nikon D800E hat eindeutig mehr zu bieten, wenn es um die höchste Auflösungsrate geht, zeigt aber auf der anderen Seite auch unbarmherzig jede Bildungsschwäche des Objektives. Die Kennlinie sinkt fast linear zur Erhöhung der ISO-Empfindlichkeit. Jedoch neigt die Fotoapparatur dazu, bei Objekten mit geringem Kontrast eine ausreichende Exposition zu gewährleisten.

Oben kann die eine oder andere Fotokamera noch größere Motivaufnahmen machen, aber im Großen und Ganzen ist die Eingabedynamik der Df mehr als fein. Hierzu trug sicher auch die sehr gute Genauigkeit des Weißabgleichs der Messkamera bei. Übrigens, Nikon geht mit dem automatisierten Weissabgleich bei künstlichem Licht einen entscheidenden Winkels.

Den bei fast allen Fotokameras gebräuchlichen gelblichen Farbton erstickte er und beschränkte sich auf eine leicht erwärmte Notiz. Abgesehen von der etwas begrenzten Auflösung bietet das Df eine hervorragende Abbildungsqualität. Einmalig ist sicher die Tatsache, dass fast jedes Nikon-Objektiv, das seit 1959 produziert wird, auf der Df verwendet werden kann. Der im Nikon-Stil gehaltene Zielsucher macht das manuellen Fokussieren mit alter Optik jedoch schwieriger als die professionellen Modelle aus den 70ern und 80ern.

Die Live View Betriebsart lindert das Programmproblem nur geringfügig, die Möglichkeiten der Fokussierung fehlen, die feste Anzeige schränkt die praktische Eignung der Live View unnötigerweise ein. Sie ist bei weitem nicht so komfortabel und griffsicher wie die aktuellen Nikon DSLRs, vor allem der schwache Griff und das schlecht zugängliche Vorderrad sind in der Anwendung störend.

Auch die speziellen Zifferblätter bieten keine Vorzüge, da sie beim Durchblick durch den Zielsucher kaum mit einer Hand zu betätigen sind. Angesichts der Anforderungen der Fotokamera ist das völlig in Ordnung. Aber nicht, dass Nikon dem Df kein passendes AF-Modul zur Verfügung gestellt hätte. Allerdings kompensiert die Abbildungsqualität der Fotoapparatur viele Mängel, mit denen man mit der Df auskommt.

Die Df ist im Allgemeinen eine Liebhaberkamera zum Preis des Liebhabers.

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