Omd Em10 Mark ii test

Test Omd Em10 Mark ii Test

Schätzung Retro-Design, Metallgehäuse, geringe Abmessungen - der OM-D E-M10 Mark II entspricht weiterhin den charakteristischen Eigenschaften der OM-D Serie. In der spiegelfreien Systemkamera verwendet die Firma Olympic weiterhin einen 16,1-Megapixel-Sensor. Aber auch der Stabilisator wurde weiterentwickelt: Der im Micro Four Thirds-Format ausgeführte Signalgeber besitzt nun ein fünffaches Ausrichtungssystem, das bei Foto- und Videoaufzeichnungen effektiv ist - und zwar objektivunabhängig.

Das Kontrast-Fokusfeld der Messkamera hat 81 NF-Punkte. Im Videobereich nimmt der OM-D E-M10 Mark II Full-HD mit max. 60 Frames pro Sek. auf - und mit dem neuen Zeitraffer-Modus sind auch Kurzfilme in 4K-Auflösung möglich. Die Ausrüstung wird durch einen eingebauten Blitzgerät, ein Ultraschall-Reinigungssystem für die Sensorik und Wi-Fi-Funktionen vervollständigt.

In der OM-D E-M10 Mark II ermöglicht die Firma Olimpus eine sorgfältige Pflege und kleine Detaillösungen für das Einsteigermodell der OM-D Serie. Die Bildstabilisierung sorgt für zuverlässige Ergebnisse, die Stellräder sind ausgeprägter und der stufenlose Auto-Fokus wurde verbessert. Insgesamt ist die E-M10 Mark II eine vollwertige Fachkamera, die jetzt in ein recht umfassendes und flexibles Gesamtsystem integriert ist.

Im Test: Olympus OM-D E-M10 Mark II: Kompaktes DSLM im Retro-Design

Wie ihr Vorgänger ist die OM-D E-M10 Mark 2 eine exzellent prozessierte Systemkamera (DSLM) für Anfänger und anspruchsvolle Sportfotografen. Ob sich der Wechsel oder eine Neuerwerbung rechnet, erfahren Sie in unserem detaillierten Prüfbericht. Dabei sind die individuellen Bedientasten, von denen drei auf der Vorderseite und die beiden hinteren Teil etwas kleiner sind - was aber die Funktionsfähigkeit der Messkamera nicht beeinträchtigt.

Es ist jedoch zu beachten, dass sich Olympus mit dem OM-D E-M10 Mark II an Benutzer mit kleinen Handgrößen wendet. Allerdings hat sich dieser Gesichtspunkt im Vergleich zum unmittelbaren Vorgänger-Modell deutlich erholt. Die Unterbringung dieser Einstellmöglichkeiten erfolgt wie bei Olympus üblich in einem äußerst komplexen Kamera-Menü, das eine umfangreiche Einarbeitungsphase vor allem für unerfahrene Anwender voraussetzt.

Wenn Sie mehr Helligkeit benötigen, können Sie die Messkamera mit einem externem Blitzgerät mit einem Blitzschuh ausstatten. Mit einem integrierten WLAN-Modul können Sie die Messkamera auch über ein Smartphone oder einen Tablet-PC fernbedienen oder Fotos auf Ihre Endgeräte überspielen. Sie können die Aufnahmen auch mit Geotagginginformationen ausstatten. Zusätzlich zum SD-Speicherkartensteckplatz besitzt die Digitalkamera einen Mikro-HDMI- und einen USB 2.0-Anschluss.

Die E-M10 Mark II verwendet wie die gesamte OM-D Kameraserie, darunter die Top-Modelle E-M1 und E-M5 Mark II, auch einen 16 Megapixel Bildsensor im Mikro-Vier-Dritte-Format. Als Mindestverschlusszeit gelten 1/4.000 Sekunden für einen automatischen und 1/16.000 Sekunden für einen leisen elektrischen Verschlus. Im Live Bulb-Modus können Sie sich die resultierende Aufzeichnung auf dem Bildschirm ansehen.

Bei Serienaufnahmen beträgt die Geschwindigkeit ca. 8,5 Bilder pro Sek. Im E-M10 Mark II ist nun der fünfachsig wirkende automatische Bildausgleich erprobt. Das Bauteil hat sich im Nachfolgermodell nur über drei Dimensionen stabilisiert. Olympic versprechen vier Blende. In unserem Test konnten wir die entsprechenden Ergebnisse nachweisen. In der Praxis bedeutet dies die Fähigkeit, auch bei ungünstigen Lichtbedingungen Objekte stark zu erfassen, ohne die Stativkamera auf ein Dreibein aufschrauben zu müssen oder die lichtempfindliche Empfindlichkeit (ISO-Wert) unnütz erhöhen zu müssen.

Wie schon sein Vordruck hat der Autofocus des E-M10 81 Messfelder. Für den Auto-Fokus gibt es 81 Messbereiche. Dabei konnte die Kamera in den unterschiedlichsten Aufnahmesituationen schnell und sicher fokussieren, sowohl über den Bildsucher als auch über das Sichtfenster. In den seltensten Fällen nahm der Auto-Fokus eine Pumppause ein. Wahlweise können bis zu 999 Bilder mit bis zu 11 Einzelbildern pro Minute auf die Karte gespeichert werden, wobei der elektronische und leise Verschluss mit der neuen Fokussierklammer verwendet wird.

Mit der Aktualisierungsrate hat der Videograf nun die Wahl zwischen 24, 25-, 30-, 50-, 50- und 60-Bildern pro Sekunde. Bei der Aktualisierungsrate hat er die Wahl. Mit dem E-M10 waren nur 30 Einzelbilder pro Sek. möglich. Im neuen Hochgeschwindigkeitsmodus können Sie mit 120 Einzelbildern pro Minute aufnehmen - allerdings nur in VGA-Qualität. Darüber hinaus können Sie über das Displaymenü einige Effekt- und Digitalzoomfunktionen nutzen.

Mit 2,36 statt 1,44 Mio. Pixel im Vergleich zum Einsteigermodell verschwindet nun der Elektronensucher des E-M10 Mark II. Darüber hinaus vertraut Olympus nun auf die OLED-Technologie. Die Sucherfunktion bedeckt 100 prozentig das Bildfeld und verfügt über komfortable Funktionen wie eine Libelle, ein Live-Histogramm und ein Raster. Die Umschaltung zwischen Zielsucher und Anzeige geschieht dabei vollautomatisch über einen geeigneten Näherungssensor - es ist aber auch möglich, zwischen den beiden Betriebsarten per Hand über eine Schaltfläche am Zielsucher hin und her zu schalten.

Auf dem klappbaren, aber nicht schwenkbaren Bildschirm können Sie den Brennpunkt einstellen oder per Fingertipp gezielt anstoßen. Sie können durch den Bildsucher schauen und gleichzeitig mit dem Bildschirm scharfstellen. Der OM-D E-M10 Mark 2 bietet bis zu einem ISO-Wert von 1.600 gute bis sehr gute Ergebnis.

In Bezug auf Dynamik und Farbgenauigkeit steht der relativ kleine Miniatursensor des E-M10 Mark 2 außer Frage. In der Regel passte die Fachkamera den Weissabgleich sehr genau an. Die Nachbearbeitung der Aufnahmen sollte daher in den meisten FÃ?llen begrenzt sein. Das Bild könnte etwas scharfer sein - aber man sollte erwähnen, dass im Test das Kit-Objektiv 14-42 mm verwendet wurde.

Bei weiteren Optiken aus dem Bereich olympischer und Panasonic sind hier sicherlich noch mehr überzeugende Resultate zu erhoffen. Wenn Sie die Fotokamera nur zum Aufnehmen von Bildern verwenden, befinden sich zwischen 400 und 500 Bilder in ihr. Als Karosserievariante, d.h. ohne zusätzliche Linse, kostete der OM-D E-M10 Mark 2 von der Firma Olympic 600 EUR. Ausgestattet mit der OM-D E-M10 Mark 2 von der Firma Olympic erhalten Sie eine exzellent bearbeitete Systemkamera mit guter Abbildungsqualität.

Die Bildstabilisierung, der elektrische Bildsucher und der Auto-Fokus bieten eine überzeugende Leistung. Bei Besitzern des OM-D E-M10 ist der Wechsel nur eingeschränkt sinnvoll. Olympus hat für den Prüfungszeitraum eine Testkopie zur Verfügun....

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