Sigma Dp2 quattro Review

Die Sigma Dp2 quattro Überprüfung

Das steht außer Frage: Wer die neue Sigma dp2 Quattro in den Händen hält, wird wahrgenommen. Signatur dp2 Quattro Rotationsansicht Das Sigma dp1 Quattro verwendet ein Glas mit 28mm kleinem Bildäquivalent, das dp2 Quattro 45mm und das dipp3 Quattro 75mm. Das neueste Kamera-Modell von Sigma heißt dp2 Quattro: Die Sigma dp2 Quattro (Datenblatt) verfügt über einen direkten Bildsensor vom Typ 23,5 x 15,7 Millimeter mit drei farbempfindlichen Aufnahmedicken.

Der Bildschirm auf der Geräterückseite des Sigma dp2 Quattro hat eine Auflösung von 920.000 Subpixeln und ist 3,0 cm groß. Im Lieferumfang der Messkamera enthaltenes Zubehör: Mit der Sigma dp2 Quattro können keine Videoaufnahmen gemacht werden, daher sind Sie auf Fotos begrenzt. Der Sigma dp2 Quattro (Technologie) wiegt 464g und ist mit Batterie und Memory-Card einsatzbereit.

Im Folgenden finden Sie die Leistungsmerkmale des Sigma dp2 Quattro und das inhaltliche Verzeichnis aller Seiten des Prüfberichts.

Pro&Contra zum Sigma dp2 Quattro

Kernstück der Sigma dp2 Quattro (Datenblatt) ist ein Foveon X3 Direkt-Bildsensor (23,5 x 15,7 mm), der ein anderes Aufzeichnungsprinzip verwendet als die meisten anderen digitalen Kameras auf dem Markt. Bei der Sigma dp2 Quattro handelt es sich um einen direkten Bildsensor. Die Sigma ermöglicht auch eine Bildschirmausgabe mit 39,3 Megapixeln, jedoch nur im JPEG-Format. Im Sigma dp2 Quattro ist ein Foveon X3-Sensor für die Bilderfassung verantwortlich:

Doch auch der Foveon X3-Sensor hat bisher einen Nachteil: Eine Erhöhung der Sensorempfindlichkeit war nur mit erheblichen Kompromissen bei der Bild-Qualität möglich. Unser Vergleich der Abbildungsqualität verdeutlicht, ob Sigma dieses Phänomen mit dem dp2 Quattro mit einem ISO-Bereich von 100 bis 6300 (einstellbar in dritten Schritten) ausgleichen konnte. Die Sigma dp2 Quattro kann selbst feinste Detailfragen klären und garantiert eine hervorragende Abbildungsqualität.

Mit ISO 800 macht sich erstmalig die erhöhte Sensor-Empfindlichkeit deutlich, aber die Detaildarstellung ist noch ausreichend. Allerdings ist dies nicht zwangsläufig auf ein starkes Geräusch zurückzuführen, sondern auf eine wesentlich schlechtere Farbtreue. Höchstens bei ISO 2. 200 Farbtöne werden nur zum Teil richtig dargestellt, viele Teile der Bilder sind s/w.

Ab ISO 1600 können Sensitivitäten kaum noch wiederverwendet werden. Verglichen mit System-Kameras mit APS-C- oder 35 mm-Sensoren hinkt die Sigma dp2 Quattro der ISO 800 und allenfalls der ISO 1.600 sehr stark hinterher. So weisen die digitalen Kameras mit Foveon X3-Sensor noch stärkere Schwachstellen im High-Iso-Bereich auf. Aber der Sigma dp2 Quattro ist definitiv besser als seine Vorgänger.

Das Arbeitstempo des dp2 Quattro ist recht langsam: Die Geschwindigkeit war ein schwacher Punkt der älteren Sigma dp Modelle. Sigma hat hier einige Verbesserungen vorgenommen. Mit 3,7 Einzelbildern pro Sek. nimmt die Fotokamera sieben aufeinanderfolgende Bilder in jedem Aufnahmeformat auf. Das ist angesichts des Verwendungszwecks der digitalen Fotokamera, die in jedem Fall keine Sportaufnahmen ist, inakzeptabel.

Es ist nicht wirklich schnell, aber man kann mit 3,7 Frames pro Sekunde auskommen. Auch die Slow Image Series ist sehr verlangsamt. 0,3 Images pro Sek. sind praktisch kaum mehr verwendbar. Die Tatsache, dass die Fotos der Sigma dp2 Quattro mit 50 bis 60 MB im RAW-Format und 10 bis 15 MB im JPEG-Format riesengroß sind, kann als kleine Ausrede hingenommen werden.

Die Autofokusfunktion gewährleistet auch ein gemischtes Gefühl. Der Sigma dp2 Quattro fokussiert in der Praxis in der Praxis genau, aber relativ entspannt. 0,49 Sek. benötigt die Scharfstellung der Messkamera, 0,04 Sek. ist die Auslösungsverzögerung lang. Der Sigma dp2 Quattro ist daher nur in sehr geringem Umfang für Schnappschüsse geeignet. Es gibt keine Probleme mit den Farbabweichungen, aber auch die dp2 Quattro-Töne sind nicht wirklich gut.

Sigma verwendet für die Optiken eine feste 30mm Brennweite mit einer Lichtintensität von F2,8: Da die dp-Quattro Kameras eine feste, nicht veränderbare Brennweite haben, ist das Objekt ein besonderer Hingucker. Mit dem Sigma dp2 Quattro können diese Bedenken jedoch rasch ausgeräumt werden, die Bildqualität des Objektives ist einwandfrei.

Selbst bei offener Blende ist die Bildschärfe in den Ecken des Bildes sehr hoch und Verzerrungen sind in der Realität nicht erkennbar. Farbfehler sind zu jeder Zeit kein Thema. In der Realität können viele Sujets angemessen aufgenommen werden, aber die digitale Kamera ist natürlich nicht für Weitwinkelaufnahmen aufbereitet. Das Sigma dp2 Quattro (Technique) bietet beste Werte, ist aber auch teils enttäuschend.

Um so beeindruckender ist dagegen die Handhabung des Sigma dp2 Quattro. Unzufrieden liegend liegen die Digitalkameras in der Handfläche und können kaum mit einer Person bedient werden. Nur wenn der Sekundenzeiger ins Spiel kommt, können Sie mit dem dp2 Quattro richtig zusammenarbeiten, d.h. Fotos machen. Sigma hat ein wenig an der Zahl der Kontrollen eingespart, aber nach dem reinrassigen Designansatz ist das nicht überraschend.

An dieser Stelle übernimmt der Sigma dp2 Quattro (Sample Shots) trotz seines "nur" CMOS-Sensors im APS-C-Format die Führung bei der detailgetreuen Wiedergabe mit den 36 Megapixel 35mm Modellen von Nikon und Sony. Die Leistung des Bildwandler-Optik-Duos des Sigma dp2 Quattro ist ohne Zweifel umwerfend. Dp2 Quattro mit seinem außergewöhnlichen Gehäusedesign: Neben der hervorragenden Abbildungsqualität bei tiefen ISO-Werten hat die Sigma dp2 Quattro bedauerlicherweise nur wenige weitere Höhepunkte zu bieten. Die Sigma dp2 Quattro ist ein Highlight.

Mit dem dp2 Quattro wird weiterhin gezeigt, dass bei Fotoapparaten mit Foveon X3-Sensoren eine erhöhte Sensorempfindlichkeit zu vermeiden ist. Die ISO 800 ist die Obergrenze für zulässige Aufnahmen, bei deren Überschreitung die Farbwiedergabe oft fehlerhaft oder gar nicht erfolgt. Das Arbeitstempo ist nicht schlecht, aber auch das Sigma dp2 Quattro (Geschwindigkeit) ist nicht schnell.

3,7 Einzelbilder pro Sek. für sieben aufeinanderfolgende Einzelbilder sind "ok", der Auto-Fokus ist mit nur 0,5 Sek. Fokussierzeit allenfalls mäßig. Allerdings kann man sich über die lange Speicherdauer der Aufnahmen in der Fotokamera Gedanken machen. Der Sigma dp2 Quattro (Praxis) ist - wie seine Vorgängermodelle - eine digitale Fotokamera für bewegte Momente.

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