Canon Eos D20

Kanon Eos D20

Spiegelreflexkamera Canon EOS 20D, Systemkamera Da gibt es diejenigen, für die die Möglichkeit einer einfacheren Kamera nicht ausreicht, diejenigen, die davon Ã?berzeugt sind, dass die Technologie Ihnen helfen wird, bessere Aufnahmen zu machen, und auch diejenigen, die fÃ?r kurze Zeit schlicht das "Beste" oder Modernere haben wollen (bis ein neueres Produkt die laufende Technologie zurÃ?). "Die EOS 21D läßt bei eingelegter Batterie bereits den Skalenzähler auf die 786 Gramm-Marke springen, und - je nach montiertem Glas - wird die 1 Kilo-Grenze kaum noch leicht übertroffen.

Dennoch ist sie kleiner (144 x 106 x 71 mm) und kleiner als ihr Vorgänger, die EOS 10D, und keineswegs eine der schwerste der (!) Klasse der (D)SLR-Kameras. Außerdem liegen die Aufnahmen sehr gut und sicher in der Handfläche. Unter den reinrassigen Profimodellen (1D, 1D II, 1Ds, 1Ds, 1Ds II) hat Canon das in Farben gegliederte Menü "Scroll Down" der EOS aufgesetzt.

Das 1,8" Farbbild mit 118.000 Pixeln, auf dem die Aufnahmen im Wiedergabemodus und im Menue angezeigt werden, ist nicht eines der grössten und höchstauflösendsten seiner Klasse, aber es genügt, die Schärfe des Bildes im Nachhinein mit der Vergrößerungsglasfunktion zu überprüfen und den Überblick über die Funktion und Einstellung zu haben.

Das Ablenken des von der Linse aufgenommenen Bilds zum Okular geschieht daher über ein Glastischprisma - und nicht über eine Spiegelstruktur. Am auffälligsten ist die bessere Bildhelligkeit des Zielsuchers bei hochintensiven Linsen, und wer nur ein relativ lichtarmes Objekt wie das EF-S-Standardzoom 17-85 Millimeter 1:4-5 verwendet. 6 IS USM kann davon nicht einmal profitieren.

Ungeachtet der guten Visierqualität gibt es bei der EOS 21D keine Standards, und in der gleichen Preis-Leistungsklasse gibt es Fotokameras mit ebenso guten, wenn nicht gar besseren Visiern. Alleine mit Canon umfasst das komplette Objektivprogramm einen Fokussierungsbereich von 10 bis 1.200 Millimetern (Nennbrennweite), wodurch bei der EOS der Fokussierungswert auf dem Objektivausschnitt mit 1,6 multipliziert werden muss, um die dem Blickwinkel korrespondierende Fokussierungslänge mit 35mm Verhältnissen zu berechnen.

Für die Canon-Objektive (und teilweise auch für die Fremdobjektive) kommen verschiedene Techniken zum Einsatz. Das Kürzel USM steht für Linsen mit einem schnellen und flüsterleisen Ultraschallmotor, bei dem im Objektivbereich von Canon nur die hochwertigsten Universalobjektive mit den Ring-USM-Motoren bestückt sind, die einen manuellen Eingriff in den Fokussierungsprozess ermöglichen, ohne den AF/MF-Schalter zu drehen.

Die Abkürzung IS auf einigen Canon-Objektiven zeigt an, dass ein visueller Stabilisator integriert ist. Canon bietet auch TS-E-Objektive (TS steht für Tilt-Shift) mit Korrekturmöglichkeit für die Fokusebene und/oder -Perspektive, DO-Objektive (DO steht für Defractive Optics) mit Spezialobjektivtechnologie für kompaktere lichtstärkere Linsen und - nicht zu vergessen die berühmte L-Reihe, die die hochwertigste Klasse der Canon-Objektive ausmacht.

So können sehr kostengünstige Optiken mit sehr kurzer Anfangsbrennweite offeriert werden; bestes Beispiel dafür ist die EF-S 10-22mm F3,5-F4. Hierbei ragt die Objektivhalterung etwas weiter in das Gehäuse hinein (was passend eingebaute Fotoapparate wie die EOS 21D und 300D erfordert), was zu den oben beschriebenen Merkmalen zusätzlich beiträgt und es dem optischen Zentrum erlaubt, sich näher an die Bildebene heranzubewegen (d.h. an den Bildsensor).

Aber auch ein EF-S- oder eines L-Objektivs ist keine Garantie für eine gute Abbildungsqualität, da es innerhalb dieser Linsenfamilien Qualitätschwankungen gibt und die Abbildungsqualität von Digital-SLR-Kameras von Fall zu Fall oder je nach Kamera/Objektiv-Kombination variiert. Beispielsweise kann ein Objektivapparat einer Megapixelkamera wie der EOS 300D noch recht respektable Ergebnisse liefern, während das selbe Objektive einer 16,7-Megapixel-Vollformat-Sensorkamera wie der EOS-1Ds Mark II nur eine mittlere Abbildungsqualität liefert.

Mehr ist oft weniger, denn mit zunehmender Bildauflösung und/oder Sensorik nehmen auch die Anforderungen an das Brillenglas zu. Immerhin sind die Anzahl der Messfelder und deren diamantförmige Ausrichtung von neuem; alle anderen Digital-SLR-Kameras von Canon nutzen AF-Sensoren, die bereits in der gleichen oder leicht modifizierten Ausprägung in 35 mm SLR-Kameras der Serie EOS analog eingesetzt wurden.

Wenn Sie die Auswahl der AF-Felder nicht dem "Künstliche Intelligenz" oder AiAF-System der Fachkamera überlassen wollen, können Sie die Felder auch durch Drehen des Rades oder der Navigation "Knubbel" aussuchen. Als Alternative zum KI-Servomodus gibt es auch den One-Shot-Modus (Single-Fokussierung) und den AI-Fokus-Modus, bei dem die Fachkamera automatisch zwischen AI-Servo und One-Shot-Betrieb wechselt. Reicht das Helligkeitslicht oder der Kontrast des Motivs nicht aus, muss der Blitzgerät hochgeklappt werden, was genügend Helligkeit für die Fokussierung mit einer Blitzlichtsalve bietet - dies ist weder praktikabel noch unauffällig.

Zumindest die EOS 21D stützt den roten Lichtstrahl von externen Blitzen (z.B. Speedlite-EX-Systemblitze von Canon), was weitaus weniger störend ist. Blitzgerät Die Tatsache, dass ein integrierter Blitzgerät auch bei einer fortschrittlichen Fachkamera sinnvoll ist, zeigt, dass es bei der EOS 21D einen solchen gibt. Sinnvollerweise sollte man den kleinen "Spotlight" (Lampe zwischen Linse und Griff), der als Rote-Augen-Reduktionsgerät fungiert, im Menu ausschalten und nur bei akutem Bedarf einschalten, da er aufgrund mangelnder Unauffälligkeit jeden spontanen Momentaufnahmeversuch zerstört.

Im Allgemeinen weist der eingebaute Flash keine Schwachstellen auf: Auch bei normaler E-TTL-Technologie verwendet die Fachkamera ein und dieselbe Meßzelle zur Erfassung von Fremdlicht und Blinklicht. Zu diesem Zweck emittiert die Fachkamera einen ultra-kurzen (für das menschliche Augenlicht unsichtbaren) Messblitz direkt vor dem Laser. Das Messgerät, das tatsächlich der Umgebungslichtmessung dient und gerade das Umfeldlicht erfasst hat, mißt dann den vom Objekt reflektierten Blitzgerät, bestimmt die korrekte Blitzbelastung und passt sie an die Umgebungslichtbelastung an - und zwar noch vor Beginn der eigentlichen Ausleuchtung.

Dies erfordert natürlich eine einwandfreie Synchronisation von Fotoapparat und Blitzgerät sowie einen leistungsfähigen Rechner, der in der Regel alle Daten im Millisekundenbereich vor der Aufnahme auswerten kann.

Unglücklicherweise benötigt der drahtlose Blitzgerät immer noch ein Mastergerät (550EX, 550EX, 680EX, ST-E2 Sender ) zum Steuern der anderen Blitzlichtgeräte oder -gruppen; der integrierte Blitzgerät der EOS 21D hat keine Steuerungsfunktion. Obwohl es im DSLR-Bereich Kameras mit der gleichen oder höheren Auflösungsrate gibt, sind dies entweder sinfonisch kostspielige Vollblut-Profimodelle oder "Exoten" mit speziellen Pixelberechnungen (Fujifilm FinePix S3 Pro, Sigma SD9/10).

Insbesondere in puncto Detailauflösung oder Bildschärfe, denn nur das Endergebnis ist sichtbar und das menschliche Augenmerk ist nicht in der Lage, einzelne Einflussparameter ( "Auflösung des Objektivs", "Auflösung des Bildwandlers", "Schärfen" und andere Verarbeitungsschritte in der Elektronik) zu unterscheiden. In unserer Versuchskonfiguration (EOS 20D + EF-S 17-85 Millimeter 1:4-5.6 IS USM) gab es beispielsweise einen brennweitenabhängigen Kantenabfall in der Auflösungsstufe ( "von sehr niedrig auf mittel"), der eindeutig auf die Bildgebungsleistung des Objektives zurückzuführen ist.

Dass die Lösung mehr oder weniger stark von der Laufrichtung bestimmter Motivaufbauten abhängt, spricht dagegen für eine gute Bildverarbeitung. Sie finden die Auflösungen der EOS 25D schlichtweg gut bis sehr gut - und das Ergebnis ist das, was für die meisten Menschen am Ende gilt.

Canon hat die Moiré-Formation etwas weniger gut unter Kontrolle. Komprimierungsartefakte sind auch auf den Aufnahmen nicht sichtbar, trotz der starken Komprimierungsfaktoren, die die EOS 21D im Gegensatz zu anderen Kameramodellen ihrer Kategorie verwendet. Vorbildlich ist die sehr nüchterne und gut unterschiedene Farbreproduktion der Fachkamera; was die Kontrastabdeckungsfähigkeit der EOS 21D betrifft, kann der CMOS-Sensor eine Kontrastdifferenz von ca. 8,9 Blende verkraften und ist auch durchaus in der Lage, diese in den Bebildern zu vermitteln.

AIM-System ( "Artificial Intelligence Metering") der EOS-Kameras, bei dem die Mehrfeldmessung ( "Multi-Field Exposure Metering", 35 Halbbilder der EOS 20D) auch die Lage des Hauptpersonals im durch den Auto-Fokus bestimmten Bildfeld mit einbezieht. Canon hat sich im Lauf der Jahre kontinuierlich entwickelt und verbessert, so dass der Produzent sich in diesem Bereich nicht mehr durchsetzen muss.

Aus der starken bis sehr starken Verzerrung über den ganzen Brennweitenbereich sowie der Abschattung von nahezu 1,5 kW in der Kurzbrennweite geht hervor, dass die für Reflexobjektive typisch sind. Obwohl es dadurch möglich ist, sehr kostengünstige Optiken mit sehr kurzer Anfangsbrennweite anzubieten, wie bereits in diesem Versuch erklärt, und die Short-Back-Fokussierung bis zu einem gewissen Grad zur Reduzierung von Eckabschattungseffekten beiträgt, gibt es deutliche Grenzen bei der Verzerrung und Kantendunkelung.

Andere / besondere Merkmale Die digitalen SLR-Kameras erfordern ein gewisses Maß an Ernsthaftigkeit, und die EOS 25D bildet da keine Seltenheit. Sie werden keine spielerischen Funktionalitäten finden, und das Auffinden von Motivprogrammen und ein vollautomatisches System auf der EOS 6D ist keineswegs ein Irrtum, aber es steht in einem kleinen Gegensatz zur semiprofessionellen Orientierung der Fotokamera.

Aufgrund ihrer Architektur hat die EOS 21D keine Video-Funktion, aber es gibt einen Videoausgang zur Reproduktion der aufgezeichneten Aufnahmen auf einem TV. Die Verbindung zum Drucker wird über die Hochgeschwindigkeitsschnittstelle USB 2. 0 der Fachkamera hergestellt, die ansonsten für die Datenübermittlung an den Rechner verwendet wird. Natürlich verfügt die EOS mit der EOS 21D über einen Serienaufnahmemodus (siehe Messwerttabelle); bei geringer Bildauflösung bearbeitet die Fachkamera die Bilder so rasch, dass im - großzügig und effektiv gemanagten - Zwischenspeicher für neue Aufnahmen immer genügend Speicherplatz zur Verfügung steht und man somit praktisch von einem "Endlos-Serienbildmodus" sprechen kann.

Besonders hilfreich sind die speziellen Funktionen zur Einstellung bzw. Auswahl der Bild-Parameter (Bildkontrast, Schärfe, Farbsättigung, Farbton, Farbraum), zur Erzeugung eines JPEG-Bildes bei Aufnahmen im RAW/CR2-Format, zur Individualisierung der Messkamera über die 18 Einzelfunktionen sowie zur Kopplung der Spot-Messung mit dem AF-Feld und zum Zuschalten der Störunterdrückung. Der fast stufenlose Wiedergabe-Zoom erlaubt eine genauere Ansicht ausgewählter Bildbereiche; die erfassten Einzelbilder können auch gedreht (auf Anfrage automatisch), gelöscht, geschützt, als Diashow angezeigt und gedruckt oder zum Ausdrucken vorgewählt werden.

Wenn Sie Ihre Fotos in Schwarz-Weiß aufnehmen möchten, können Sie sich auf eine passende Zusatzfunktion im Kameralistenmenü mitnehmen. Auch eine Möglichkeit zur Vorbereitung der Messkamera auf die manuelle Sensorreinigung entfällt nicht; bei entsprechendem Aufwand können Firmware-Updates importiert werden. Die EOS 21D hat trotz der traditionellen Funktions- und Einstellbereichsreserve der Digital-SLR-Kameras viel zu bieten und ist weniger reserviert als die EOS 10D - und vor allem die EOS 300D mit ihrer schlechten Funktionalität.

Die Canon EOS 25D erweist sich als das, was sie zu sein behauptet: eine DSLR im mittleren Preissegment für anspruchsvolle Anwender oder die höchsten Amateuransprüche. Auch wenn die Lackieranlage für die Lackieranlage und die EOS 6 Megapixel hat, die Konica Minolta Dynax 6D "nur" 6 Megapixel hat, die neue Opernanlage trotz der gleichen Auflösungsstufe in einer anderen "Liga" läuft, die FUJIFILMS FinePix S3 Pro verhältnismäßig günstig ist und auch keine unmittelbare Konkurrenz für die Lackieranlage gibt.

Weil auch diese Fotokameras ihre Vorteile haben und die EOS 25D ihnen nicht in allen Belangen übertrifft. Es muss nur noch das passende Objekt gefunden werden, das auch zur Abbildungsleistung der Fotokamera paßt, und alle Voraussetzungen sind gegeben, um mindestens bis zur nächsten DSLR-Evolutionsstufe zufrieden zu sein.

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