Telekonverter

Teleconverter

Ausf. C3.BChrungen">Ausführungen[Bearbeiten Quellcode bearbeiten]> Teleconverter (aus dem Altgriechischen t?le, deutsche'fern' und lateinische Konverter'transform' - zum Beispiel "Fernwandler") sind Zusatzeinrichtungen für Kameraobjektive, die die Objektivbrennweite des bereits existierenden Objektivs erhöhen. Teleconverter werden in der Regel zwischen dem Wechseloptik und der Digitalkamera installiert.

Je nach Version können die Daten für Autofocus, Blendenregelung usw. elektronisch und/oder maschinell aus dem Wandler zwischen Linse und Fotoapparat übernommen werden.

Sie sind auch als Vorsatzwandler für Film- und digitale Kameras mit festen Linsen erhältlich. Die Telekonverter sind in der Ausführung 1,4x bis 3x erhältlich. Dieser Wert gibt das Brennweitenverhältnis des verwendeten Objektivs an, ein doppelter Telekonverter verdreifacht die Objektivbrennweite. Kanon nennt Converter einen Extension.

Bei einem 50 mm-Objektiv vergrößert ein dualer Telekonverter die Objektivbrennweite auf 100 Millimeter und bei einem Zoom-Objektiv mit einem Objektivbrennweitenbereich von 24 bis 85 Millimeter auf 48 bis 170 Millimeter. Durch die unveränderte Nahgrenze des Basisobjektivs kann mit einem Telekonverter eine dementsprechend größere maximale Vergrößerung erlangt werden. Teleconverter sind daher oft eine kostengünstige, gewichts- und raumsparende Variante zu einem zusätzlichen Objektiv.

Universell einsetzbare Telekonverter eignen sich für Objektive für Kleinbild-Kameras mit 50 bis 300 Millimetern Fokus. Objektive mit größerer Brennweite, Weitwinkelobjektive und so genannte Superzoom-Objektive leiden sehr unter der Abbildungsqualität solcher Konverter. Deshalb gibt es auch Telekonverter, die für ein spezielles Objekt, eine bestimmte Linsenfamilie oder einen bestimmten Bereich der Objektivbrennweite optimal sind.

Derartige Einzelkonverter beeinträchtigen die erreichbare Abbildungsqualität in geringem Maße. Der Qualitätsverlust, der z.B. durch einen Telekonverter verursacht wird, ist darauf zurückzuführen: Bei der Basislinse werden die Bildfehler ebenfalls durch den Wandler vergrößert. Der Wandler erzeugt sogar Bildfehler, die im ungünstigsten Falle die Bildfehler des Objektives erhöhen. Durch Zentrierungsfehler kann die Abbildungsqualität reduziert werden, wenn die Lichtachsen von Grundlinse und Wandler nicht übereinstimmen.

Wird der Wandler für ein gewisses Basisobjektiv berechnet, kann erreicht werden, dass sich die Abbildungsfehler von Wandler und Objektivausführung wenigstens teilkompensieren. Grundsätzlich kann die Verbindung noch besser sein als das Glas allein. Aber auch Produktionsabweichungen der Basislinse beeinflussen die Güte. Daher ist die Verbindung von Wandler und Linse auch in diesem Falle in der Regel schlimmer als die Basislinse.

Klassisch ist der Doppelkonverter mit einem leistungsstarken 2,8/300er Teleobjektiv, wodurch ein 5,6/600er "Supertele" entsteht, der dennoch einfach zu bedienen ist. Es ist möglich, mehrere Telekonverter gleichzeitig zu verwenden, aber die Bildqualität und die Lichtintensität werden dadurch herabgesetzt. Reine Optikkonverter ohne Elektronik können keine Informationen zwischen Kamera und Optik übertragen, so dass die entsprechenden Informationen nicht verfügbar sind.

Beispielsweise wird ein am Objektivausschnitt oder der Zustand des Bildstabilisierers nicht auf das Kamera-Gehäuse übermittelt, und der Autofokus-Motor des Objektives kann nicht gesteuert werden, um eine Entfernungsanpassung vorzusehen.

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