Test Digitalkamera Klein

Test-Digitalkamera klein

Er ist klein, leicht, preiswert und dennoch in der Lage, ansprechende Fotos zu liefern. Design, klein, größer, größter. Test-Digitalkamera: Nikon D1 Die D1 ist eine Spiegelreflexkamera, die in die Fußstapfen von legendären professionellen Fotoapparaten wie der Digitalkamera und ihrer Nachfolger im neuen Millennium tritt. Der ständig steigende Strom von Digitalkameras setzt sich hauptsächlich aus All-in-one Fotoapparaten zusammen. Unglücklicherweise sind alle diese Digitalkameras auch zu träge und es ist kaum möglich, schnell zu fotografieren oder mit ihnen zu fotografieren.

Von den herkömmlichen Nikon-Topmodellen - der Fujitsu Siemens Computers Serie F 100 und F 5 - unterscheiden sich die Modelle in Aussehen, Bedienung und fototechnischer Funktionalität kaum - nur das 2-Zoll Farb-LCD auf der Rückseite kündigt an, dass statt 35mm-Filmen ein CCD-Chip verwendet wird. Die D1 ermöglicht als professionelle Kamera den Anschluß von Wechsellinsen an das F-Bajonett von Nicon, von denen allein Nicon über 80 unterschiedliche Objektive hat.

Es können alle neuen Optiken der vergangenen 20 Jahre verwendet werden, jedoch werden Autofokus-Objektive (AF-D) eingesetzt, die den Austausch von Daten mit der Digitalkamera und damit auch die Mehrfeldmessung unter Berücksichtigung der vorgegebenen Entfernung erlauben. Der CCD-Chip (23,7 x 15,6 mm) ist kleiner als ein 35-mm-Negativ (24 x 36 mm), daher wird der CCD in einem schmaleren Bildwinkel aufgedeckt.

Als ob ein kleiner Teil des 35mm Fotos ausgenutzt wurde. Aus einem 50-Millimeter-Objektiv, das bei einem herkömmlichen Objektiv von Nihon als Standard betrachtet wird, wird bei der D1 ein virtuelles Teleobjektiv mit 75 Millimeter. Deshalb wird das D1 im Bausatz mit dem neuen 8/17-35 Millimeter großen Objektiv als "Normalobjektiv" geliefert. Zusätzlich zum kompletten Funktionsspektrum und der Erweiterbarkeit einer herkömmlichen professionellen Spiegelreflexkamera ist es auch die Geschwindigkeit, die die D1 ausmacht.

Es gibt keine Wartezeit für die Inbetriebnahme. Die D1 erzeugt hier 4,5 Einzelbilder pro Sek. mit bis zu 21 Einzelbildern in einer Reihe. Es ist jedoch ärgerlich, dass im Einzelbildmodus noch ein paar Minuten vergehen müssen (siehe Tabelle), bevor die Aufnahme für die nächste Aufnahme freigeschaltet wird. Das RAW-Format, das die 36-Bit-Rohdaten beinhaltet, ermöglicht die höchste Bildqualität bzw. den größten Optimierungsbedarf.

Enthalten sind ein Bildbrowser (Nikon View DX) und ein Verarbeitungsprogramm (Nikon Capture), mit dem die Bilddaten optimiert und in gängige Dateiformate konvertiert werden können. Wenn man die Digitalkamera in der Hand hält, wird sie von ihr umhüllt. Sie verfügt über eine 400Mps schnelle, hot-plugfähige IEEE1394 Schnittstelle, auch FireWire oder i. Link oder FireWire oder i. Link genannte.

Die handliche und stabile Fotokamera ist in der Regel sehr gut in der Hand. Auch die einfache Handhabung der Kameras ist kaum von der einer herkömmlichen zu unterscheiden, was den Arbeitsablauf bei wechselndem Einsatz von analog und digital begünstigt. Aber da die Qualität des Bildes auch über die Tastatur ausgewählt wird und man im Dialogfenster mit den LCD-Menüs auch als Eingabetaste fungiert, sind die Tastaturkürzel zu klein geworden und nicht mehr komfortabel platziert.

Alle Wettbewerbsmodelle beruhen auf veränderten 35 mm oder sogar APS-Kameras. Jedoch ist die neue D1 eine völlig neue Entwicklung, die das Know-how von Nicon im Bereich des Kamerabaus und die Erfahrung der viel gepriesenen Coolpix 900 und 950 Snapshot-Kameras vereint. Das Preis-/Leistungsverhältnis der robusten und vielseitigen Actionkamera ist sehr gut.

Wer mit der Photographie sein tägliches Geld verdient, dem ist der Zeitpunkt für den Eintritt in die digitale Profifotografie gegeben, und zwar längstens mit der D-1. Obwohl sich die Weiterentwicklung von Bildauflösung und -qualität in den nächsten Jahren fortsetzen wird, sind es vor allem die Integration des Systems und die Schnelligkeit, die den Einsatz von Digitalkameras auszeichnen.

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