1d Mark iv

1. Mark iv.

Mit der EOS-1D Mark IV steht eine vielseitige DSLR zur Verfügung, die für viele professionelle Fotografen äußerst attraktiv ist. Kanone EOS 1D Mark IV Die 1D Mark IV zieht seit Ende 2009 professionelle Fotografen mit mehr Mega-Pixeln, hoher ISO-Werte, einer Video-Funktion und Detail-Verbesserungen an. Hierzu gehören noch mehr Kreuztaster, abspeicherbare AF-Felder und ein hochauflösender Kamera-Monitor. Statt der nominal eher mageren 10,1 Mio. Pixel von Vorgängermodells, verfügt die "Mark IV" über rund 6 Mio.

zusätzliche Photodioden auf dem Sensor und eine wesentlich höhere ISO-Empfindlichkeit.

Der Mark IV-Anwender hingegen ist vergeblich auf der Suche nach neuen Schlüsseln, denn trotz der erweiterten Funktionalitäten - wie z.B. für Videoaufzeichnung - sind Zahl, Lage und Ausführung der Tastern und Bedienelementen gleichgeblieben. Rückseitig wurde der Rahmenfläche des Kameramonitors reduziert und die Gummideckel sind etwas einfacher zu öffnen, andernfalls wird der Photograph hauptsächlich über das aktuelle Model durch die Typenbezeichnung Mark IV informiert äusserlich

Also kommt Canon ohne neue Komponenten aus und verlässt sich auf die bewährte auf die Mark IV, aber nicht mehr auf die Vorgängermodells. Die Durchsicht des Suchers ermöglicht die ebenfalls unter Vorgänger verfügbare 100%-Deckung mit 0,76facher Vergrößerung (entspricht 78% der Suchergröße eines 2-Ds III). Unter zunächst sind die 45 AF-Felder für den Benutzer auf den ersten Blick nicht sichtbar, können aber als einzelne oder in Einzelgruppen unter zunächst eingesehen werden.

Das Vorgänger 1D Mark III verfügt ebenfalls über 45 AF-Felder, aber nur 19 davon sind individuell anwählbar Der Mark IV kann daher noch schärfer auf verschiedene Einzelheiten fokussieren, mindestens solange sich das Objekt innerhalb des mittleren AF-Feldes bewegt (Abdeckung ca. 50%). Die VGA-Auflösung des überarbeitete 3'' Monitors beträgt 640 x 480 Pixel.

Einzelheiten können beim Lesen des Bildschirms - zum Beispiel Menüpunkte - insbesondere auch zum Zwecke der Bildsteuerung daher noch besser erkannt werden als bei Vorgänger mit nur einem Drittel Auflösung. Für Die "Clearview II "-Technologie des Mark IV bietet mehr Klarheit, bei der eine luftgefüllte Zwischenlage durch ein weniger spiegelndes, dehnbares Gewebe ersetzt wird.

Statt Kunststoff für wurde die Monitorhaube härteres aus Kunststoff eingesetzt. Der 1D-Anwender muss nach wie vor auf einen Schnellverstellbildschirm zur Direktanwahl auf Werteänderung - jetzt serienmäßig bei den kleinen Geräten - auch beim Mark IV. Ein verbesserter Servo-Algorithmus (Ai-Servo II) und ein eigener Lichtquellen-Sensor hinter dem Pentaprisma zur Korrektur von Aberrationen des Autofokus-Objektivs bei der Mark IV.

Deshalb waren wir neugierig, ob der Autofocus in der Anwendung unter tatsächlich besser funktioniert als unter Vorgänger Dafür haben wir mit der Canon 70-200mm/2.8L IS USM bei 200mm und kurzen Verschlusszeiten mit dem mittleren AF-Feld im Servo-Modus mit sonst üblichen Einstellungen im Schnellaufnahmemodus gescannt. Bereits bei der ersten Betrachtung der Aufnahmen stellte sich heraus, dass die 1D Mark IV kaum seriöse Unschärfeausreisser aufweist, beim 1D Mark III waren jedoch einige wenige Aufnahmen dazwischen verhältnismäßig verschwommen.

Die Fokussierung für betrug bei der Mark IV 85% und bei der Mark III 80% (je 230 Testaufnahmen). Das verweist auf eine etwas verbesserte Nachführperformance der Mark IV. Alles in allem verfügt die Mark IV 45 wählbare über AF-Sensoren, 26 mehr als die Vorgänger Ausnahmsweise ist das mittlere AF-Feld eine Besonderheit und funktioniert auch bei f5.6 noch als Kreuztaster (Mark III nur bis f4), darüber kann weiterhin als Liniensensor (horizontal detektierend) bis f8 verwendet werden.

Bei der automatischen Fokuspunktwahl werden bei der Mark IV in der Regel nur 19 AF-Felder mit Kreuzsensorik anstelle der 39 eingesetzt. Die 1D Mark IV verfügt wie die EOS 6D über die neue Möglichkeit, je nach Format (horizontal oder vertikal) auf ein hinterlegtes AF-Feld umzuschalten. So ist beispielsweise ein Zwei-Personen-Portrait im Landscape-Format vorstellbar, bei dem die Digitalkamera beim Umstieg auf das Portraitformat für ein einzelnes Portrait über einen Drehrichtungssensor auf ein anderes AF-Feld steuern kann.

Bei der 1D Mark III sind bereits verriegelbare AF-Felder enthalten, jedoch ohne automatischer Steuerung durch Formatumstellung. Auch beim 1D Mark IV ist die Möglichkeit der automatischen Fokussierung von während in der Liveansicht. Dafür wird eine kontrastbasierte Methode eingesetzt, die bereits für die kleinen Modelle außerhalb der 1D-Klasse verfügbar ist.

Glücklicherweise nutzt lässt die Funktionen mittels halber durchgedrücktem Releases, während einige Canon DSLR dafür ausschließlich die weniger komfortable AF-On-Taste haben. So lässt sich auch mittels Fernauslösung der aber nicht besonders schnell - Live-AF am Mark IV Kopf. In einem ersten Versuch (alle 3 Sek. von Infinity bis 1.40m auf der Canon 70-200mm/2.8L IS USM) konnten wir keine Geschwindigkeitsdifferenzen gegenüber der Version 3D Mark II feststellen.

Etwa zweieinhalb Jahre Entwicklungszeit hat Canon in den neuen Mark IV CMOS-Sensor für das 1D III-Sensor-Design investiert. Mit 16 Megapixeln erreicht der Mark IV nun fast 6 mehr als auf Vorgänger (10,1 Megapixel). Ungeachtet der Design-Verbesserungen brüllt es erwartungsgemäss an der Mark IV etwas stärker aber die Auflösung erhöht fängt den Schaden mehr als an (siehe auch das Beispiel hier).

Der Lärmpegel ist im Durchschnitt um 25% gestiegen, aber auch die Auflösung ist um 24% gestiegen. Weil das ISO-Korn aber auch in höheren Bereichen von ISO 3200 und 6400 noch so klein ist, herrscht die höhere Auflösung der Marke IV vor.

Hierfür erhält der Nutzer z.B. eine Qualitätsstufe gegenüber die Vorgänger. In unserem Versuchsbild auf der 1D Mark IV mit ISO 1.600 bei 180 Sek. sind lange Belichtungen verhältnismäßig kräftig mit Hot-Pixeln durchzogen. Wir konnten auch eine ähnliches Phänomen auf einer 4D Mark II sehen - in weicher Ausprägung. Die Ausprägungsgrad der Hotpixels unterliegen natürlich einer bestimmten Variation, wie wir hier mit dem Mark II vorführen.

Das obere Limit, mit dem noch ein Topqualität in Vollauflösung lässt erreicht, sieht man bei der Marke IV bei ISO 3.200. Die höheren Sensitivitäten sind bei ISO25. 600 noch brauchbar, darüber müssen klare Abstriche werden akzeptiert, sind aber auch bei ISO 51. 200 noch denkbar.

Bei der Canon DSLR ist die Auflösung maximal 412 (f4) und im Durchschnitt maximal 087 Zeilen (f4-f22) im Oberfeld, zuerst Beugungsunschärfen beginnen bei der F11, die aber erst bei dieser Einstellung optisch allmählich bemerkt werden. Hinsichtlich des Bildrauschens ist der 1D Mark IV auf einem der Pixelgröße entsprechenden Pegel; der vergleichsweise geringe Ausgangspegel mit einem ziemlich geradlinigen Gradienten ist angenehm.

Der Mark IV steht im hohen ISO-Rauschbereich von 3.200 bis 12.800 an der Spitze von Plätzen und ist mit 58kb etwas kleiner als die EOS 6D (61kb), kommt aber nicht an die des 5D Mark II (54kb) heran. Seit dem Mark III ist die Liveansicht mit der 1D-Klasse und im Boden- oder Überkopfbereich zusätzlich erhältlich, für voll gezoomt in Livebild-Steuerung nützlich nützlich.

Unglücklicherweise ist auch beim Mark IV ein fehlendes elektronisches Verschlusssystem zu erkennen. Durch den mechanischen Verschluß wird die Live-Ansicht sofort gestoppt, um die Belichtungsdauer zu verkürzen. Canon DSLR mit Livemodus unterhalb der 1D-Klasse bietet jedoch einen ersten elektrischen Behang, so dass diese Fehler hier nicht auftreten: regelmässig Dies bedeutet in der Praxis für die 1D-Klasse: die Livemeldung muss in dem Zeitfenster zunächst abgeblasen werden, um dann bei Aktivierung der Spiegelvorauslösung eine Maximalaufzeichnung (des Stativs) zu realiern.

Dieses Einschränkung hat uns einige Zeit in den Testshots und auch das Mark IV einige Pluspunkte in der Gerätebewertung gekostet. Neuere DSLRs verfügen jetzt standardmäßig über eine Video-Funktion - im Grunde genommen muss die Liveansicht nur noch fortlaufend aufzeichnen. Der Mark IV verfügt somit über eine ausgereifte Video-Funktion mit Full HD (1080p) und auch kleinere Formate (720p und 480p) im Filmformat (h264, MPEG4) mit wählbarer Bilderraten.

Gegenüber des 1D Mark II lässt verwenden auch den ISO-Endwert im Videomodus, in diesem Zusammenhang das Video-Lowlight-Qualitäten des 1D Mark IV überlegen. Das Maximum von Aufzeichnungslänge is 29 min 59 sec or a 4GB file. Im Videomodus ist eine AV- oder TV-Funktion allerdings zur Zeit nicht unterstützt, wie beim Modell Mark II seit Firmware-Update 2.04. Beispielsweise simuliert lässt zwar die AV-Funktion während der aktuellen Videoaufnahme über Einstellungen auf AUTO-ISO im Format M, Motive, die im Mittel vom durchschnittlichen Grauwert abweichen, bleiben jedoch unberücksichtigt (AUTO-ISO in M ohne Anpassung des durchschnittlichen Belichtungswertes).

Die Videobearbeitung ist in einfacher Weise auf dem Mark IV für die kamerainterne Darstellung oder mit der mitgelieferten Software "Zoom Browser" möglich. Die Möglichkeit, das Videobild per Fernauslöser zu aktivieren oder zu deaktivieren, ist nicht vorhanden. Canon hat auf der kleinen DSLR mit Bildfunktion über eine integrierte Infrarotempfänger implementiert, die die Pre-Delay-Funktion eines Handheld-Senders auswertet.

Insofern hat der Mark IV einen kleinen Leistungsvorteil (Details hier). Die 1D-Klasse verfügt im Unterschied zu den kleinen Canon DSLRs über eine Belichtungsreihen-Funktion von bis zu 7 Aufnahmen, die auch sehr kontraststarke Objekte erfasst (Belichtungsreihen unterhalb der 1D-Klasse = 3 Bilder). Die 1D IV verfügt zudem über die sehr guten ISO-Werte und ist somit die zurzeit günstigste Canon DSLR für HDR-Aufgaben auch ohne Stativ.

Canon hat den 1D Mark IV-Lieferumfang im Hinblick auf die ansonsten enthaltene Netzgerätes, die nun als Option gekauften werden muss, gesichert. Drahtlose Datenübertragung ist mit dem WFT-E2 möglich, die Übertragungsrate ist jedoch vor allem bei Verwendung des Rohdatenformates auf einer ziemlich gemütlichen Ebene (802. 11g, 54MBit) - man kann auch bei guter Anbindung durchaus über 20 Sek. abwarten, bis die RAW-Datei auf dem Computer ist übertragen

Die beigefügte Batterie LP-E4 ermöglicht eine Kapazität für ca. 1.500 Tonaufzeichnungen oder im Liveschauto 270 oder 2 stündig 40 Minuten - Kapazität die Videoaufnahme bei 23 Graden (!) Umgebungs-temperatur (Tipp: eine Ersatzbatterie mit noch höherem Akkubetrieb mit Kapazität kann hier gefunden werden). Das Mark IV hat Canon klar aufgebohrt: die hohen ISO-Werte für Geringes Licht und die Belichtungsserie aus der Hand ermöglichen praxisgerechte Vorteile.

Durch die höhere Auflösung ergibt sich auch unter dem Strich eine Wertsteigerung von gegenüber bis Vorgänger trotz leicht erhöhtem Bildrauschen. Wem die Video-Funktion gefällt, der kann bei der Mark IV eine herausragende Qualität verwirklichen und auch bei sehr schlechten Zulassungsbedingungen noch mitfilmen. Noch mehr Bequemlichkeit finden Sie hier auf der Seite des neuen Modells Mark II. Leider kann die Liveansicht wegen des Fehlens eines elektrischen Auslösers nur eingeschränkt im Tele- oder Makrobereich eingesetzt werden.

Insgesamt ist der 1D Mark IV immer noch eine ausgezeichnete Gesamtleistung und erhält unser Einkaufstipp. Michael'); //-->: Hat der 1er Mark IV nicht das APS-H statt des C verwendet? Mit dem RAW-Format können JPEG-Aufnahmen zwei entscheidende Pluspunkte erzielt werden: Es ermöglicht feinere Auflösungsdetails und ermöglicht die Rekonstruktion von ausgebrannten Lichtern oder zu dunklen Bildteilen im RAW-Konvertierungsprogramm wesentlich besser als im JPEG-Format.

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