Leica Kamera test

Test der Leica-Kamera

Die Zusammenarbeit mit Leica zahlt sich aus, da Huawei in Bezug auf die Qualität seiner Smartphone-Kameras immer weiter aufholt. Die Leica CL Leica ergänzt mit der CL sein Sortiment an spiegelfreien APS-C-Systemkameras mit einem elektronischen Suchermodell - und macht im Gegensatz zum spiegelfreien Schwestermodell TL2 deutliche Verbesserungen. Du kannst bis zu drei Fotokameras miteinander kombinieren, eine andere auswählen und eine aus dem Abgleich ausklammern. Der Mediengestalter Andreas Jordan ist seit 1994 als Herausgeber und Verfasser mit den Fachgebieten Multimediadesign, Imaging und Photographie für diverse Fach- und Special Interest Magazine (u.a.

Screenshots, Computerfotos, MACup) tätig.

Die Huawei 3fach-Kamera ist wirklich so gut, wie die Leica sie ist.

Die Huawei hat mit dem Modell S20 Pro und der Leica Triple Camera ein wahres Aushängeschild auf dem Smartphone-Markt geschaffen. Ein Mobiltelefon mit einer Dreifach-Kamera auf der Geräterückseite und einer Bildauflösung von bis zu 40 MP wird von keinem anderen Anbieter angeboten. Aber sind die vom Huawei V20 Pro produzierten Bilder und Filme wirklich so gut, wie sie es uns gerne zeigen würden?

Möglicherweise hat das Handy mit dem Samsung Galaxy S9 Plus oder dem iPhone X große Schwachstellen, die Sie von der Masse nicht kennen? Das ist exakt das, was wir in unserem Kameratest der Leica Dreifachkamera im Huawei Modell B20 Pro aussprechen.

Die Leica CL Luxury Class APS-C spiegelfreie Systemkamera

Somit ist die Touch-Funktionalität im Prinzip auf die Steuerung der Gesten im Wiedergabemodus und einen wahlweise einschaltbaren Touch-Autofokus begrenzt, während die Speisekarten keine Touchscreen-Bedienung erlauben. Die Tatsache, dass der Screen feststehend installiert ist, verwundert dagegen nicht mit dem Purismus des Designs. Gegenüber dem TL besitzt der Carl Zeiss AG einen integrierten elektrischen Bildsucher, der bei einer kleinen Bildäquivalenzvergrößerung von 0,74x ein erfreulich großes und mit 2,36 Mio. Pixel ein hinreichend schönes Bildsucherbild bereitstellt.

Bei Brillen kann der Zielsucher nicht ganz übersehen werden, aber die dioptrische Korrektur ermöglicht einen großen Verstellbereich von +/- 4 dpt. Auf dem Monitor und im Bildsucher können ein Balkendiagramm, Rasterlinien und ein Kunsthorizont dargestellt werden. Ebenfalls hilfreich ist das oberes Info-Display, das mindestens während der Justierung den voreingestellten Aufnahme-Modus und die eingestellte Belichtungs-Parameter sowie die ISO-Empfindlichkeit und die Belichtungs-Korrektur zeigt.

Mit dem CL dagegen erfüllt Leica die Bedürfnisse klassischer Photographen, die eine Schlüsselbedienung vorziehen. Auf den Zifferblättern sind ebenfalls zwei Knöpfe "versteckt". Im halbautomatischen Modus stellen die Stellräder selbst die Blenden- oder Belichtungszeit und die Belichtungssteuerung ein, im Programmautomatikmodus die Programmverschiebung und die Belichtungssteuerung und im Handbetrieb die Zeiteinstellung.

Wenn Sie also mehr als die wichtigen Expositionsparameter setzen wollen, sind Sie rasch im Menu oder gar im Hauptmenu, was vielleicht nicht jedem puristischen Menschen gefällt. Die Hauptmenüs sind, wie die ganze Kamera, reduzierend gestaltet. Sie können hier nur die wesentlichen Dinge festlegen, während einige davon in einer sinnvollen Weise aufbereitet sind. Die Tatsache, dass der KL so selbstverständlich ist, ist ein echtes Kompliment für Leica.

Außerdem unterstüzt der KL sowohl die Verwendung von SCHC und SDXC als auch vermeintlich UHS-II. Dies ist uns im Test nicht aufgefallen. Laut CIPA-Messmethode sind nur 220 Schüsse möglich - auch wenn der KL nicht einmal über einen energieverschlingenden On-Board-Flash verfügt. Die Kamera erweist sich in der Realität als mehr als nur eine warme Hand bei längerer Betriebsdauer, sie erweist sich als eine echte Heizvorrichtung.

Auch wenn die Kamera auf dem Dreibeinstativ für einige wenige Augenblicke in Gebrauch ist und etwas mehr als lauwarm wird, spürt man, dass die Stromerzeugung hier nicht wirtschaftlich genutzt wird. Wir sind es von anderen Fotoapparaten hergewöhnt, effektiver Energieeinsparungsfunktionen bis hin zu einer vollständigen Selbstabschaltung. Auf den ersten Blick vielleicht nicht zu fassen, aber der Leica CL ist mit einem vollautomatischen Modus und Motivprogramm ausgestattet.

So können Sie sich auf Wunsch mit dieser kostbaren Kamera mit ihrem noblen rotem Fleck verzieren und auch ohne Fotografenkenntnisse noch ordentlich fotografieren. Auch ein Panoramamodus ist möglich, allerdings funktioniert dieser mit einer verhältnismäßig niedrigen Bildauflösung von 8.176 x 1.920 Pixel, obwohl er den Continuous-Avance-Modus verwendet, d.h. möglicherweise die Vollauflösung von 4000 Pixel im Senkrechten.

Diejenigen, die sich für Image-Effekte interessieren, finden zumindest einen Miniatur-Effekt in den Motivausstattungen, während Schwarz-Weiß-Fotos dagegen in allen Aufnahmesendungen über einen separaten Menüeintrag gemacht werden können. Die Leica CL ist jedoch als Kamera für Fotoliebhaber konzipiert, die die Blendenöffnung und/oder Verschlusszeit selbst bestimmen wollen. Leica hat sich auch mit der Funktion der Belichtungskorrektur beschäftigt.

Auf diese Weise können Sie bei der automatischen Auswahl der Lichtempfindlichkeit die Blendenöffnung, die Belichtungskompensation und den Belichtungswert steuern. Es kann sowohl die höchstmögliche zu steuernde Sensibilität als auch die maximal mögliche Expositionszeit eingestellt werden. Letztere wirkt nicht nur als Festwert, sondern auch brennweitenabhängig, wodurch sich auch ein bestimmter Koeffizient bestimmen läßt, so dass der Schwellenwert auch kleiner als der reziproke Koeffizient der Objektivbrennweite eingestellt werden kann.

Die Bracketing-Funktion ist auch deshalb sehr hilfreich, weil sie HDR-Fotografen einen großen Verstellbereich anspricht. Drei oder fünf Schüsse können in einem Entfernung von einem, zwei oder drei EVs gemacht werden, so dass die maximale Reichweite +/- sechs EVs beträgt. Die ganze Sache kann mit der Belichterkorrektur von +/- drei LW kombiniert werden, um den Aufnahmebereich je nach Objekt zu verändern.

Auch die Serienbildaufnahme zeigt sich als extrem leistungsstark. Er ist mit knapp zehn Einzelbildern pro Sek. extrem flink. Im JPEG kann man die Karte quasi vollständig abfotografieren, die notwendigen mehr als 80 MB pro Sek. werden ohne Probleme abgeschrieben. Bei Raw dagegen ist die hohe Geschwindigkeit der Serie nach 34 Schüssen vorbei.

Danach ist der Speicher gefüllt und der CL wackelt zusammen mit sehr ungewöhnlichen Schüssen mit durchschnittlich 1,3 Einzelbildern pro Sekunde. Der CL wackelt. Auch nach dem Ende einer solchen Reihe vergehen 30 Sek. bis die gesammelten Informationen auf die Memory-Card übertragen werden. Das Speicherverhalten liegt nun bei nur noch rund 55 MB pro Sek., was auf den Prozessoren als Engpass hinweist.

Es ist möglich, dass es bei der Komprimierung von DNAs nicht nachlässt, obwohl die Verwendung dieses universellen Dateiformats empfehlenswert ist. Der Leica CL verfügt über einen schnellen Fokus, setzt aber keine Aufnahmen. Die Autofokusfunktion basiert auf reinem Kontrast. Darüber hinaus verfügt der AF über unterschiedliche Betriebsarten von einem Mehrfeld- über einen Spot-Autofocus bis hin zu einem Tracking-AF und einem Touch-AF, der nur bei Auswahl der entsprechenden Einstellung ausreicht.

Manuelles Fokussieren ist kein Hindernis, hier hilft der KL dem Photographen nicht nur mit einer Vergrößerungslupe, sondern auch mit einer praxisgerechten Peak-Funktion, die scharf kontrastierende Kanten im Objekt betont.

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