Leica X2

Die Leica X2

Das Leica X2 ist eine extrem puristische Kamera. Kompaktprüfung Die Leica X2 ist "Made in Germany" und von sehr hoher Qualität. Leica hat das klassiche Konzept mit geraden Kurven an den Flanken entworfen, auch die Interfaceklappe passt sich dieser Kurve an, ist aber aus Plastik. Laut Leica ist die Batterie ausreichend für 450 Schüsse - ein anständiger, wenn nicht gar luxuriöser Gegenwert.

Das Bedienkonzept des X2 ist sehr stringent. In der puristischen Version gibt es auch keine programmierbaren Tasten oder Speicher- und Abruffunktionen. Schließlich sagt es Ihnen immer, welcher Button was macht. Die Leica braucht keinen Zoom-Schalter, denn sie verfügt über ein Objektiv mit fester Brennweite von 35 Millimetern, das einem kleinen Bild entspricht, und einer Lichtintensität von F2,8, die bei einer festen Brennweite nicht zwangsläufig besonders hell ist, würde F2,0 auf einer solchen Übersichtskamera besser aussehen.

Zum Lösen eines Zubehörgewindes kann ein Dekorring vom Glas abgeschraubt werden. Leica führt jedoch kein passendes Accessoire für dieses Garn an. Die Autofokussierung ist mit 0,6 Sek. ziemlich träge und tendiert dazu, beim Drücken des Auslöseknopfes, besonders in dunkler Umgebung, trotz des zusätzlichen Autofokuslichts, falsch scharfzustellen. Mit den Knöpfen und Rädern des Leica X2 können alle wesentlichen Aufnahmeeinstellungen vorgenommen werden.

Es ist jedoch bedauerlich, dass die A-Position nicht in jedem Fall gesperrt werden kann. Mit seiner Diagonale von 6,9 Zentimetern wird der Schirm selbst recht schmal, da man kaum eine unter 7,5 Zentimetern liegende Videokamera hat. Man sieht gut das Pixelgitter, das der sonst sehr guten Qualität der Kameras nicht entspricht.

Schließlich gibt das Live-Bild eine Vorschau der Belichtung, sobald Sie den Auslöseknopf zur Hälfte drücken und gibt an, wie weit Sie bei kleinen Schwankungen vom Belichtungsmesser der Kamera abweichen. Schließlich kann der Zubehör-Schuh wahlweise mit einem 1,4 Mio. Pixel hochauflösenden elektronischen Bildsucher ausgestattet werden. Wenn Sie einen solchen Bildsucher bevorzugen, können Sie trotzdem den Leica X1 benutzen.

Features Die Leica X2 ist eine ziemlich puristisch anmutende Fotokamera für alle diejenigen, die auf der Suche nach einem Gerät statt einem Spielgerät sind. ISO-Empfindlichkeit, Blendeneinstellung und Belichtungsdauer sind ebenfalls bekannt, so dass der Anwender zu jeder Zeit bestimmen kann, welche Einstellung er wünscht und welche die Digitalkamera anwählt, was sich in den beiden Belichtungsmodi Automatik, Blendenpriorität, Blendenpriorität und Handbelichtung niederschlägt.

Natürlich verfügt der X2 über einen Autofocus, auch wenn er mit einer Gesichterkennung ausgerüstet ist. Für die puristischen Eigenschaften der Leica X2 sind keine speziellen Programme wie HDR oder Panorama erforderlich. Wenn Sie das tun wollen, brauchen Sie eine andere Cam. Schließlich hat der X2 einen integrierten Blitz, der auch den 35 mm breiten Winkel gut erhellt.

Nach dem Ausklappen des Blitzes verfügt er über eine automatische Blitzautomatik zur Verringerung des Rote-Augen-Effekts, eine Aufhellungsfunktion, eine Langzeit-Synchronisation und einen Studio-Modus, in dem kein Blitzgerät ausgegeben wird. Über das Menu können Sie festlegen, ob der Blitzgerät am Beginn oder am Ende der Aufnahme auslöst. Klassischerweise wird die Belichtungszeit durch Mehrfeld-, Integral- oder Punktmessung ermittelt, während die X2 bei einem größeren hellen Bildfeld tendenziell recht eng ist.

Obwohl die X2 keine spielerische Videokamera ist, können Sie trotzdem einige Effekte der Filmsimulation sowie die Kontraste, Farbsättigung und Bildschärfe an Ihre eigenen Wünsche anpass. Trotzdem kann die Aufnahme nicht so rasch blockiert werden. Mit ihrer festen Brennweite, die ohne extreme Lichtintensität auskommt, und dem 16-Megapixel-Bildsensor im APS-C-Format bietet die Leica X2 die besten Vorraussetzungen für eine herausragende Bildaufnahme.

Auch die MTF-Messung bei 50-prozentigen Kontrasten, die in der Praxis die Weizenspreu von der Düppel trennen, überzeugt bei der Leica X2. Die Bildkante ist bei F2,8 mit 30 lp/mm etwas abgeschwächt, befindet sich aber immer noch in einem günstigen Bereich. Die Leica X2 ist extrem ehrlich bei Rausch- und Farbmessungen, was aber auch heißt, dass sie nicht automatisch Höchstwerte bei höherer ISO-Empfindlichkeit erlangt.

Bei jeder ISO-Stufe geht also eine Menge Qualitätsverlust einher, wodurch sich Leica mit der Software 1.1 zumindest für Sensitivitäten bis ISO 1.600 so weit verbessert hat, dass man damit gut auskommt. Sie liegt bei ISO 3200 noch unter 25 dB, so dass das Nutzungssignal nahezu im Störgeräusch versinkt.

Sie verbleibt bis ISO 1.600 in einem günstigen Wertebereich, darüber hinaus steigen sie sehr stark auf elendig. Daß die Leica sehr ungern Lärmbekämpfung betreibt, zeigt sich an ihrer Liebe zum Detail, die bei allen ISO-Sensitivitäten im sehr gutem Ausmass ist. Wenn Sie also ein rauscharmes Bild mit hoher Empfindlichkeit wünschen, können Sie das Rohformat und die damit verbundene Bearbeitung nicht ignorieren.

Der X2 ist besser in der Farbunterscheidung, die im gut - bis sehr gut - bis ISO 800 reicht, dann aber auch schnell abfällt. Die Leica gibt die Farbe fast vollständig wieder, nur die Farbe ist leicht in die Farbe Apfelsine versetzt. Alles in allem kann man sagen, dass das X2 ein ausgezeichnetes Fotoobjektiv hat und die Aufnahmen sehr ehrlich im JPEG-Format wiedergegeben werden.

Schließlich konnten die entstandenen milchigen Aufnahmen mittels Klangwertkorrektur ohne Probleme und ohne optischen Verlust gespeichert werden. Die Leica X2 ist eine extrem puristisch anmutende Aufnahme. Der X2 ermöglicht die Bearbeitung auf höchster Ebene in Verbindung mit der klassischen Arbeitsweise mittels Zeit- und Blenderrad. Das ist vor allem auf die extrem genau gefertigten Objektive zurückzuführen.

Andererseits ist die Leica X2 sehr ehrlich, wenn es um Lärm geht. Es gibt kaum eine Rauschreduzierung, so dass die Kameras nur bis ISO 1.600 eingesetzt werden können.

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