Panasonic Lumix Gh1

Lumix Gh1 von Panasonic

Leere Box NUR, mit Panasonic Lumix GH1 Zubehör. Lumix GH1 von Panasonic im Versuch Das Neue am Micro-Four-Thirds-Format ist, dass die Digitalkamera über einen elektrischen Bildsucher anstelle von SLR-typischen Sucherbausteinen wie Pentaprisma und Rückspiegel verfügt, die wahlweise zur Liveansicht auf dem TFT-Monitor verwendet werden können. Lediglich in der Einstellung 4:3 sind die gewohnten 17,3_x_13 Millimeter, bei 16:9 ist die verwendete Fühlerfläche 18,9_x_10,6 Millimeter. Unter den 14 Megapixeln, die das CMOS des GH1 auf seiner Oberfläche sammelt, verwendet die Digitalkamera 12 Megapixeln im 4:3-Format.

Mit den verfügbaren Bildreserven wird ein unveränderter Bildseitenwinkel von 4:3 (12 Megapixel), 3:2 (11,4 Megapixel) und 16:9 (10,7 Megapixel) gewährleistet. Das Lumix G Vario HD 4-5,8/14-140 Objektiv des Asph-Kits, das im Lieferumfang des GH1 enthalten ist, wurde ebenfalls für Videoaufnahmen optimiert:

Die Autofokusfunktion funktioniert rasch und leise, die Blendeneinstellung ist variabel, der integrierte Stabilisator vermeidet Verwacklungen. Panasonic berechnet für das Gerät rund 1.500 EUR, mehr als das Doppelte des G1 mit dem G Vario 3,5-5,6/14-45Asph - SLR-konform mit neuen DesignakzentenPanasonic hat das klassiche SLR-Design in den Abmessungen für das G1/GH1 verändert.

Sie hat nicht nur einen Griff, sondern auch eine charakteristische Gehäusewulst, in der sich das Pentagon in einer Spiegelreflexkamera befindet. Der Moduswahlschalter für die Aufnahmeprogramme, der aufgrund der kleinen Kameras recht groß ist, ist ein typischer Spiegelreflexkörper. Hochauflösender SucherDer elektrische Bildsucher verfügt über eine hochauflösende Bildauflösung von 480.000 RGB-Pixeln, eine 100%ige Feldabdeckung und eine wirksame Vergrößerung des Suchers von 0,7x.

Auf der anderen Seite kann man mit dem elektrischen Zielsucher auch in dunklen Zimmern noch etwas ausmachen. Praxisgerecht: Mit dem elektrischen Bildsucher können alle für die Aufnahme relevanten Parameter sowie diverse Rasterlinien und ein Live-Histogramm angezeigt werden. Zur Umschaltung zwischen Suchermodus und Monitormodus verwendet die Digitalkamera einen Eyesensor. Das, was Sie im Bildsucher und Bildschirm oder wahlweise einschalten können, wirkt etwas anders, ist aber hinsichtlich der Datendichte gleich.

Gesichtsidentifikation mit RegistrierfunktionIn der Autofokussierung funktioniert der GH1 nur mit Kontrastmessungen am Sensor mit einer akzeptablen Geschwindigkeit: 0,45/0,52 s bei 3000/30 Lux. Wahlweise kann der dynamische Autofocus (AF-Tracking) oder die Gesichtsdetektion gewählt werden. Außerdem verfügt die Digitalkamera über drei Speicherplätze für eigene Einstellungen. Die Anzeige der Aufzeichnungsdaten kann auf unterschiedliche Art und Weisen erfolgen.

Menü " neben dem Auslöser können die dargestellten Funktionsfelder mit dem 4-Wege-Schalter oder Stellrad angewählt, aber nicht verändert werden. Gleiches trifft auf die Dynamiken zu, die bei ISO 1600 noch 8 Blendenstufen betragen, während die E-450 mit 6,5 Blendenstufen zufrieden sein muss. Auffällig ist, dass das dynamische Maximum von 9 Blende bei ISO 400/800 und nicht bei ISO 100 (8,5 Blende) liegt.

Bei ISO 100 läuft die E-450 etwas schneller (was nicht auffällt), bei ISO 800 und 1600 aber deutlich weniger. Der GH1 hat mit dem Video-Modus einen klaren Zusatznutzen gegenüber dem Schwestermodell G1, den der Produzent vernünftig auszahlen kann. Bei einer Bildrate von 25 fps, basierend auf der Bildschirmausgabe, werden maximal 1920 x 1080 Bildpunkte (Full-HD) aufgenommen - 50 Felder pro Sek.

Bei der Aufnahme im Full HD-Modus wird der AVCHD-Standard (Advanced Videocodec High Definition) mit dem H.264/MPEG-4 AVC-Codec eingesetzt. Der GH1 verfügt auch über die Möglichkeit, das Format JPEG als Videodatei mit dem Standard Quick Time Player abzuspielen. AVCHD-Videos können auch mit der kostenlosen Software VLC Media Player für Windows und Windows wiedergegeben werden, die auf verschiedenen Internetseiten verfügbar ist.

Für die Aufnahme sind der drehbare Bildschirm des GH1 und das Lumix G Vario 4-5,8/14-140er Set-Objektiv von Bedeutung. Der AF-Motor läuft fast lautlos und passt die Bildschärfe stufenlos an. Die Brennweite liegt bei 28 bis 280 Millimetern; ein kleiner Rahmen mit optischem Stabilisator sorgt für minimale Verwacklungen. Der Benutzer kann mit der Blendeneinstellung arbeiten, z.B. durch Umschaltung auf automatische Blendensteuerung mit Vorwahl.

Mit der selektiven Bildschärfe (große Blende) können Objekte von ihrer Umgebung isoliert werden. Für die Belichtungseinstellung im Videobetrieb hat die Lumix G Vario 4-5,8/14-140 Millimeter eine stufenlose Blendeneinstellung. Im Programm- oder Blendenprioritätsmodus verändert die Digitalkamera die Verschlusszeit zwischen 1/30 und 1/4000 Sekunden. Beim manuellen Einstellen von Belichtungszeit und Blendenwert gibt es jedoch keine ISO-Automatik.

In Amsterdam konnten wir ein Vorseriengerät der neuen Panasonic Lumix LH4 testen. Der Panasonic Lumix LH4 spielt seine Stärke für Videografen im Versuch aus. Der Panasonic Lumix DMC-GM5 ist kaum grösser als eine Dose.

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