Pentax K1 Astrotracer

Astrotracer Pentax K1

Mit dem Astrotracer hat Pentax eine andere Lösung. Als besonders leistungsstark erwies sich die alte SMC Pentax K 1:1,8/55 aus den 70er Jahren. Ein externes Tracking-Gerät ist dank der Astrotracer-Funktion überflüssig. In diesem Titel las ich einen Artikel über die Pentax K1 bei der Stiftung Warentest. Die ersten Erfahrungen mit dem Astrotracer der Pentax K5 Kamera.

Astrophotographie mit der Pentax K

Die Pentax K-1 ist mit der so genannten Astrotracer-Funktion für das Sternenfotografieren ausgerüste. Er verschiebt den Bildsensor in der Kammer so, dass die Stars auch bei langer Belichtungszeit keine Spuren im Motiv zurücklassen, sondern fast punktuell auftauchen. Sie sollten vor allem die Kameras blindlings meistern und Ihre Geräte zusammenhalten.

Bei der Pentax K-1 sollten Sie daher vorab alle notwendigen Voreinstellungen für einen sicheren Einsatz mit der Autotracerfunktion kennen. Insgesamt hat sich die neue Pentax K-1 in der Astro-Landschaft bestens bewiesen. Das Autotracing-System verfolgt den Fühler zuverlässig und zuverlässig.

Wenigstens bei bis zu drei minütigen Aufnahmezeiten gab es in der Mitte überhaupt keine Sternenspuren und in den Kurven akzeptabel, aber diese hängen von der Richtung des Himmels ab. Bei der Verwendung des Astronauten ist vor allem bei kombinierten Stern- und Landschaften eine Sache zu beachten: Obwohl die Gestirne bei längeren Aufnahmen sehr klar und fast punktuell dargestellt werden, wird die Umgebung durch die Bewegung des Sensors mit steigender Belichtungsdauer immer unschärfer.

Den ausführlichen Test- und Praxisteil zur Autotracer-Funktion der Pentax K-1 mit vielen Beispielbildern finden Sie bei c't Fotografie Online:

Astrophotographie mit der Pentax K-1 | c't Fotografie

Mit der K-1 bietet Pentax nicht nur die erste Spiegelreflex-Kamera mit Vollbildsensor, sondern auch eine besondere Funktion mit der Astrotracer-Funktion, die besonders für Starfotografen interessant sein wird. Ein Neumond, der klare und wolkenlose Sternenhimmel, wir sind an einem der finstersten Plätze Deutschlands - etwa 70 km von Hamburg im Büro Neuhaus an einem abgestorbenen Elbarm.

Wir sind der leidenschaftliche Astro-Landschaftsfotograf Helmut Schnieder und ich. Gemeinsam wollen wir die Pentax K-1 auf ihre Astro-Tauglichkeit prüfen. Um ca. 20.30 Uhr überqueren wir die Elbe bei Dömitz und wandern etwa eine halbstündige Wanderung durch eine abgelegene Umgebung zu einem abgestorbenen Elbarm.

Ungefähr um 22.30 Uhr sind die ersten Gestirne am Horizont zu sehen, einer davon ist Spica im SÃ?den. Für die Pentax K-1 ist die 24-70mm 1:2. 8 erhältlich. Starfotografen bieten die K-1 als besonderes Feature die so genannte Astrotracer Funktion. Er verschiebt den Bildsensor in der Kammer so, dass die Sternen auch bei langer Belichtungszeit keine Sternenlinien im Bildfeld zurückbleiben, sondern fast punktuell auftauchen.

Beim Astrotracer wird zunächst das GPS eingeschaltet, damit die Kameras "wissen", wo sie sich befinden und in welche Richtung sie orientiert sind. Bei Autotraceraufnahmen muss sich die K-1 für lange Belichtungszeiten im B-Modus befinden - der M-Modus (manuell) ist nicht ausreichend. Der Standardbelichtungsmodus ist dann Bulb, aber mit der Grüntaste auf der Geräterückseite steht ein zusätzlicher Langzeit-Timer für Belichtungszeiten von zehn bis fünf min zur Auswahl.

Die Aufnahme beginnt gegen 21:30 Uhr mit geöffneter Blendenöffnung f/2,8, einer Lichtempfindlichkeit von ISO 1600 und einer Belichtungsdauer von 30 s. Das Dämmerlicht hat gerade erst angefangen und wird bis ca. 22.30 Uhr andauern. So lange der Sternenhimmel noch bläulich ist. Je mehr die Finsternis zunimmt, desto mehr erscheinen Stars am Sternenhimmel.

Bereits bei der ersten Aufnahme auf dem Display der Kamera können wir erkennen, dass der Astrotracer einwandfrei funktioniert. Der Sternenhimmel ist fast spitz zulaufend. Allmählich erweitern wir die Belichtungsdauer auf 60 Sek. und zuletzt um ca. 22.15 Uhr auf 90 Sek. Schon die ersten Aufzeichnungen sind aussichtsreich. Koma-Effekte, die sich als Deformation der Gestirne äußern würden, sind in den Kurven kaum zu finden.

Mittlerweile hat sich jedoch eine leicht grüne Himmelfärbung (Airglow) entwickelt, die die Bildqualität für die Astrofotografie ziemlich schlecht gemacht hat. Deshalb ändern wir unseren Blickwinkel und orientieren die Kameras nach Süd-Osten, wo sich der Marsch allmählich vom Himmel abhebt. Der Licht-Smog von dem etwa 25 km entfernt liegenden Unternehmen verhindert jedoch immer noch zu viel, um ein klares, transparentes Bild zu erhalten.

Nur wenn wir später alle Bilder durchsehen, merken wir, dass wir bei den ersten Testaufnahmen auch einen Shootingstar gefangen haben, um die Kameras aufzustellen - wenn das kein Erfolg ist. Das ist für Astronomen ein imposantes Spektakel, das selbst an entlegenen Plätzen nur schwer in dieser Schärfe zu erblicken ist. Gegen zwei Uhr nachts schalten wir den Astrotracer aus und machen die letzte Aufnahme bei ISO 6400 und 30 sek.

Nun nimmt das Geräusch zu und auch die Stars sind nicht mehr ganz spitz zulaufend, aber insgesamt schneidet die K-1 auch in dieser Betriebsweise relativ gut ab. Für grössere A2-Drucke ist die Bildqualität noch ausreichend. Insgesamt hat sich die neue Pentax K-1 für diese Form der Astronomie bestens bewiesen.

Das Autotracing-System verfolgt den Fühler zuverlässig und zuverlässig. Dies entspricht in etwa der bei 30 Sek. Bestrahlungszeit ohne Auto-Tracer. Obwohl das Objektiv für die Astro-Landschaftsfotografie nicht optimal ist, hat sich das Objektiv PE Pentax-D FA 24-70mm F.2. 8 SDM WR in der Anwendung im Gegensatz zu vergleichbaren Optiken bewährt.

Anders als die für die EOS 6D adaptierte AF-S Nikkor 14-24mm 1:2.8G ED beschlagen die Frontlinsen der Pentax Objektive während unserer Aufnahmen über mehrere Stunden bei hohen Luftfeuchtigkeiten und kalten Temperaturen nicht. Wenn Sie die Pentax K-1 für die Astrofotografie verwenden möchten, sollten Sie sich mit allen Presets bekannt machen und das Kalibrierungsverfahren mehrfach durchspielen.

Bei der Verwendung des Astronauten ist vor allem bei kombinierten Stern- und Landschaften eines zu beachten: Bei der Langzeitbelichtung folgt der Fühler den Sternen sehr gut, so dass sie fast punktuell sind. Die Lösung wäre eine Sandwich-Aufnahme von zwei Aufnahmen - eines mit Autotracker für den Luftraum und eines ohne Vordergund, das anschließend in der Bildverarbeitung aufeinandergesetzt wird.

So haben wir beispielsweise zwei Bilder - eine der K-1 mit Autotracer und eine mit der EOS 6D - übereinander montiert. Das Vignettieren ( "in der Aufnahme korrigieren ") ist in einem vernünftigen Bereich. In Photoshop CS ist das Bildrauschen bei ISO 1600 und ISO 3200 nur gering Bei ISO 6400 entspricht das Bildrauschen in etwa dem der EOS 6D, die aufgrund ihres niedrigen Geräuschpegels von vielen Astrofotografen verwendet wird.

Ebenso können thermische Störungen, die durch höhere Temperaturen des Sensors bei längeren Belichtungszeiten entstehen können, nicht erkannt werden. Die Pentax K-1 hat sich für unsere Astro-Landschaftsaufnahmen bestens bewiesen. Es hat das nötige Rüstzeug, um die EOS 6D zu übertreffen, die zurzeit von Astronomen bevorzugt wird.

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