Polaroidkamera

Die Polaroidkamera

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Edwin Herbert Landt entwickelt Polarisationsfilme, für die er 1933 ein eigenes Patentschutzrecht erhält. Den Polarisationsfiltern lag eine gestreckte Polymerfolie (Polyvinylalkohol) mit diffusem Diod vor. 2] Mit ihnen gründet er 1937 in Boston eine eigene Gesellschaft, die er dem Werk entsprechend Polaroid nennt.

Anlässlich des Treffens der Optischen Gesellschaft Amerikas präsentierte die Firma land am 22. Januar 1947 einen neuen Kameratyp, eine "Landkamera" im Design einer Balgkamera, von der kurz nach der Fotoaufnahme ein fertig positives Bild aufgenommen werden konnte. Doch die wirkliche Revolution liegt weniger in der Fotokamera als im zugehörigen Film: Zum ersten Mal wurde ein schneller Entwicklungsprozess eingesetzt, der das exponierte Bild vor Ort ins Positive überführte.

Der erste Fotoapparat (Typ 95) verkauft die Firma Marsh in Boston am 27. Dezember 1948. Zunächst ging es nur um schwarz-weiße, in den ersten Jahren streng gesehen sepiafarbige (also alte, gebräunte Fotografien ähnliche) Aufnahmen, 1963 tauchte die Farbfilme beneidenswert auf. Bereits 1957 führte Polaroid einen Diapositivfilm ein, mit dem innerhalb von zwei Minuten projizierbare Dias hergestellt werden konnten.

Im Jahr 1959 kam mit dem Type 3000 ein hochsensibler Streifen auf den Markt, so dass man auf ein Blitzlicht für Aufnahmen im Innenbereich verzichtet. Im Jahr 1964/65 kam ein infrarot-empfindlicher Röntgenfilm des Typs 413 und eine Röntgenbeugungskassette für die Kristallographie mit dem XR 7 zur Marktreife. Der firmeninterne Codename SX-70 wurde bereits in den 40er Jahren für die Weiterentwicklung des Instant Image Prozesses verwendet.

Sie tauchte zum Jahreswechsel 1972/73 auf dem USamerikanischen und 1974 auf dem Europamarkt auf. Zum Jahreswechsel 1981/82 kam der dem SX-70 sehr ähnliche, aber lichtempfindlichere und für Einsteigerkameras verwendete Kinofilm Type 600 als Nachfolgefilm auf den Markt. 2. Die etwas grössere Filmtype 1200, auch Bild oder Spectra getauft, kam kurz darauf auf den Fachmann.

Mit neuen Produktlinien wie Captiva und iPhone versucht die Firma in den 90er Jahren die jungen Fotografen und die jüngere Produktgeneration zu begeistern. Auf der Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas wurde im Jänner 2010 die Saengerin Lady Gaga als Kreativdirektorin von Solaroid inszeniert. 6] Im Jänner 2011 präsentieren die beiden das "Grey Label" auf der CES in Las Vegas.

Der Fotoapparat und der Fotodrucker nutzen das bereits in der Praxis eingesetzte Thermo-Druckverfahren. Polaroids erster 3-dimensionaler Farbdrucker, der ModellSmart 250, wird ab Jahresmitte 2016 in 15 verschiedenen Teilen Europas erhältlich sein, darunter Deutschland, Großbritannien, Frankreich und Skandinavien. Auch für die bisherigen Polaroid-Split-Image-Kameras der Serie 100 bis 400 werden nun wieder Verpackungsfolien unter dem Etikett New55 produziert.

Deshalb wurden die Farbfilmkameras mit einer entsprechenden Einrichtung an der Rückseite oder im Drehdeckel ausgestattet, der aus zwei einseitig mit Klebestreifen verklebten Leichtmetall-Platten besteht.

Das nach der Belichtung aus der Kammer genommene Bildgerät wurde dann zwischen die vorgeheizten Druckplatten gesteckt, um die Entwicklungszeiten zu reduzieren oder - je nach Aussentemperatur - überhaupt erst möglich zu machen. Mit einem Klemmschloss wird die Kamerarückwand verschlossen. Indem die Bildgebungseinheit kontinuierlich aus der Kammer gezogen wird, startet zugleich der Entwicklungsvorgang.

In den ersten Polaroid-Kameras wurde eine Form von Rollfilmen verwendet, aber 1963 wurde die Polaroid Automatic 100 zum Verpacken von Filmen verwendet. Noch heute werden Verpackungsfolien (8,2 cm 10,8 cm und 8,2 cm 8,6 cm), die in besonderen Polaroidrückteilen für verschiedene Mittelformat-Kameras verwendet werden, und die etwas weniger weitläufigen Flachfolien (10,2 cm 12,7 cm und 20,3 cm 25,4 cm), die nur in der Großformat-Fotografie verwendet werden (es gibt keine speziell auf dieses Bildformat abgestimmten Polaroidkameras).

Bei den 1973 eingeführten Fotoapparaten für das SX-70-System wurde das gerade fotografierte Foto immer sofort nach der Einstellung herausgeschoben; dann konnte man sehen, wie sich das Foto in den folgenden Momenten entwickelt hat. Die SX-70 wurde mit einer klappbaren SLR-Kamera präsentiert, für die Einsteigermodelle blieb man zunächst noch bei der Split-Screen-Methode, erst 1977 wechselte man komplett auf das neue Gerät mit der Polare 1000, für die der Darsteller Hansjörg Felmy in einer großflächigen Werbekampagne in Deutschland wirbt.

Infolgedessen musste sie sehr präzise beleuchtet werden und erforderte daher auch mit der günstigsten Digitalkamera eine Belichtungskontrolle. Um 1981/82 erschien der neue Type 600 als Nachfolgefilm, der mit ISO 640/29° statt ISO 160/23° lichtsensitiver war, aber einen eigenen Fototyp benötigte, und dann den Imagefilm mit einem 7,9 cm 9,1 cm großen Bildformat und einem anderen Fotomodell.

Für die Version 95 kam ein kleines Bildformat (7,3 cm 5,5 cm) hinzu, bei dem die dazugehörigen Fotoapparate eine eingebaute Bilderbox für alle zehn Aufnahmen des Filmes hatten. Je nach Folie sind acht, später zehn Aufnahmen und die kaschierte Zink-Kohle-Batterie "Polapulse" enthalten. Beim Einlegen des Magazins in das offene Folienfach der Digitalkamera biegt sich ein 2 Millimeter breiter Kunststoffstreifen nach vorn und gibt den Ausstoß aus.

Nach dem Schliessen des Filmfachs wirft die Digitalkamera das obere Magazinblatt, d.h. das Titelblatt für einen neuen Titel, aus. In der Folgezeit wurden der 600er Streifen mit erhöhter Sensitivität und der großformatige "Image"-Film als Nachfolgefilm eingeführt. Die Polaroidkameras vergrößerten keine Drucke, sondern übertrugen das positive Bild vom negativen Bild auf chemischem Wege unmittelbar, so dass es sich um Mittelformat-Kameras handelt.

Ein besonderes Formular waren die Sondermodelle für Passfotos zum Mitnehmen. Zu diesem Zweck wurden Mittelformatkameras für Polaroidkameras mit zwei oder vier Linsen gebaut, die simultan eine Reihe von Passfotos generieren konnten. Bei den üblichen Fotoapparaten gab es Linsen mit einer Brennweite von ca. 115 Millimetern und einem Blendenverhältnis von ca. 1:9, oft mit Kunststoffobjektiven.

Der Polaroid-Rollfilm 83 x 86 x 86 mm wurde verwendet. Das Polaroid 600 SE wurde von Mamiya mit 8,5 10,5 cm Verpackungsfolie und drei Wechselobjektiven mit 75 x 5,6 x 5,5 cm2, 127 x 4,7 und 150 x 5,6 cm Objektivbrennweite hergestellt. Bei der SX-70 kam eine Spiegelreflexkamera des gleichen Namens zum Vorschein.

Zusammengeklappt reflektiert seine Rückseite den Lichtstrahl auf die horizontale Folie. Ab 1978 wurde diese Fotokamera unter dem Titel Revue auch von der Firma Quelle vertrieben. Der SX-70 wurde bis zur Produktionseinstellung 1981 in mehreren Ausführungen auf den Markt eingeführt. Durch den manipulierbaren integralen Kinofilm wurde die SX-70 zu einer populären Künstlerkamera.

Dabei musste die Zeilenkamera vorwärts oder rückwärts verschoben werden, bis zwei Aufnahmen im Bildsucher übereinstimmen (Mixed-Frame-Entfernungsmesser-Prinzip). Das Electric Eye 900 von 1960 war die erste voll automatische Digitalkamera, die CdS anstelle von Selen-Zellen für die Belichtungssteuerung einsetzte und die Automatic 100 von 1963 hatte eine Vollelektronik. Zur Fokussierung verwendet das Modell 660 verschiedene Objektive: Das Motiv hat ein verschiebbares Motivsegment mit vier Objektiven mit folgenden Brennweiten: 107 Millimeter (von 3,9 Millimetern Brennweite), 105 Millimeter (1,5 bis 3,9 Meter), 99 Millimeter (0,9 bis 1,5 Meter) und 90 Millimeter (0,6 bis 0,9 Meter).

Der Captiva (oder Vision) Serie von Polaroid wurde von 1993 bis 1997 hergestellt, der neue Preis lag bei 269,00 DEM. Es wurde ein 500er Typ Folie mit einer Bildfläche von 73 x 54 Millimeter (ISO 600) verwendet. Sie hatte ein Blendenobjektiv von f 12, eine Objektivbrennweite von 107 Millimetern, und die Maschine war mit einem Infrarot-Autofokus und einer automatischen Belichtung ausgestattet.

Polaroid hatte schliesslich auch Fotokameras zur Dokumentierung und zum Archivieren im Einsatz, wie die Modelle MP4, CS5 oder Macro 5 SLR. Haupteinsatzgebiete dieser Geräte waren die Medizin, die chemische Analyse (Gelchromatographie, Elektrophorese) und andere wissenschaftliche Dokumentationen. Dadurch war es möglich, die Belichtung und die korrekte Funktionsweise der Fotokamera zu überprüfen, ein bei Studio-Fotografen sehr beliebtes Verfahren.

Mehrere Unternehmen bieten Sofortkameras für besondere Anwendungen an, die Polaroidkassetten aufzeichnen. Im Jahr 1977 führte Polaroid auch den 8 mm Sofortbildfilm ein. Zu diesem Zweck gab es eine leicht zu handhabende Digitalkamera, die über ein träges Doppelzoomobjektiv mit zwei Bereichseinstellungen verfügte und Spezialkassetten aufzeichnete. Ein Kassettenspeicher enthält 12 m Filmmaterial, was 2 min. 35 sec. entspricht - wie bei Super 8 läuft der Spielfilm mit einer Bildrate von 18 Bildern/Sek.

Ein Fachbetrieb präsentierte eine High-Speed-Kamera für den wissenschaftlichen Einsatz, die mit bis zu 300 Bildern/Sekunde auftrat. Polaroid arbeitet seit 2004 mit Praktica und Sigma's Foveon X3 Technik zusammen. Unter dem Namen ION wurden diese Geräte im Einsteigersegment vertrieben. Jüngste Neuentwicklung von Polaroid ist der "Taschendrucker" PoGo für den Digitalfotodruck. Guanni Chiaramonte, Andrej A. Tarkovskij: Fotografien - Die Eiszeit.

SCHIRMERMOSEL Verlagshaus, février, Februar 2006, ISBN 3-8296-0132-8 Steve Crist (Hrsg.) : Das Polaroid-Buch Auswahl aus Polaroid-Fotosammlungen. Polaroid online Museumsbereich im "Blende-und-Zeit-Forum" Hochsprung Polaroid wird zum polnischen In: CE Today. Von den Polaroidbildern wird der letzte Jahrestag gefeiert.

Ort: Die Welt, 25. Oktober 2008. Hochsprung Polaroid beantragt den Zahlungsunfähigkeit. Im: heiÃ?e, 22. September 2008. Der milliardÃ?re BetrÃ?ger Petters sitzt seit 50 Jahren im GefÃ?ngnis. Im Spiegel-Onlineshop. August 2010. Hochsprung ? I Need You Hopeless!!!! Lady Gaga parle du partenariat Polaroid avec CNBC.

Auf: youtube.com, January October 2010, aufgerufen am March28, 2017. High Jump ? Classic Instant. Polaroid. Retrieved May 23, 2010. 11. April 2010 Hochsprung Polaroid Erben helfen dem analogen Film zu einem Wiederaufleben. Das Memento vom 16. November 2010 im Internetarchiv auf der Webseite der Financial Times Deutschland. Springen auf ? Das unmögliche Projekt.

Zurückgeholt August 2010.

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