Rollei 35

Walze 35

Mit der Rollei 35 kam die kleinste Kleinbildkamera der Welt auf den Markt. Ende 1966 bringt Rollei die Rollei 35 auf den Markt, die kleinste Kleinbildkamera der Welt. mw-headline" id="Prototyp">Prototyp[Bearbeitenspan class="mw-editsection-divider"> | | | Quellcode bearbeiten]>

Mit der Rollei 35 kam die weltweit kleinstmögliche 35 mm-Kamera auf den Markt. 1966 wurde bei Rollei mit der Herstellung begonnen. Der Rollei 35 hat nur etwa ein Drittel des damaligen Volumen von 35 mm Kameras bei vergleichsweise hohen Leistungen. Der 1974 eingeführte Miniox 35 ist etwa gleich groß, aber durch den Einsatz von Plastik und Elektrik mit rund 200 Gramm deutlich kleiner.

Insgesamt wurden in rund 30 Jahren Produktion - alle Typen zusammen - rund 2 Mio. Rollei 35s produziert. Als Lieferant von Wirgin war er in der Lage, ohne Probleme Proben zu beschaffen. Für den Lichtmesser verwendete die Firma Waage ein Metrawatt-Selenzellenmodell, das auch als Lieferant von uns fungierte.

Aufgrund des drohenden Endes des Unternehmens zog er nach Rollei in Braunschweig. Vor seiner Zeit bei Rollei hatte Peesel bereits mit diversen Léicas gefilmt, so dass er mit den Vorteilen des 35mm-Films vertraut war. Da in Braunschweig die Kameras zunächst auf Bauteile von Rollei-Lieferanten umgerüstet werden mussten, bestanden keine geschäftlichen Beziehungen zu den Firmen Metrawatt und Steinheil.

Das Design bedurfte wenig Veränderung, da waaske bereits unbewusst das Erscheinungsbild der doppeläugigen Rollei mit der Ausrichtung von Zeit und Blendenrad auf der rechten und linken Seite des Objektivs aufgriff. Rollei-Designer Ernst Moeckl hat jedoch das Kameragehäuse neu gestaltet und vor allem den Randradius verändert, um die Kameras kleiner erscheinen zu lassen.

Der Name Rollei Private wurde zuerst überlegt und die ersten Designs wurden auf diese Weise eingraviert, erst im Jahr 1966 beschloss Peesel, alle Fotokameras nach ihrem Bildformat zu nennen, was zu dem Begriff Rollei 35 führte. Mit der Vorserie startete im Jahre 1966 die Fertigung, doch die ersten Broschüren zeigen noch eine Kamera mit Auslösesperre und Batterietestknopf.

Auf die Pilotproduktion von 50 Exemplaren folgte die Produktion von 200 Exemplaren als Verkaufsprobe und zu Testzwecken. Die Rollei 35 trägt bis Anfang September den außergewöhnlichen Aufdruck Made in Germany von Rollei - Compur - Giessen - Zeiss, von da an nur noch Made in Germany von Rollei. Die exakte Zahl der Fotoapparate mit dieser Frühgravur ist jedoch nicht abgesichert, sie lag wohl weit unter den ca. 8000 Exemplaren, wie oft aus dem Rollei-Bericht Nr. 3 des Verfassers Prochnow hervorgeht.

Der Rollei 35 mit 1:3,5/40 Millimeter Durchmesser, Compur Verschluss und CdS Belichtungsmesser wiegt 1970 390 Milligramm. Die Vorbereitung auf die sofortige Produktionsverlagerung der Rollei 35 begann mit der Errichtung von Rollei Singapur. Weil es in Singapur keine eigene Produktion gab, mussten alle Bauteile dort hergestellt werden, Lieferungen waren nur aus Japan oder Europa möglich.

Sie wurden von Rollei Singapore graviert. Jetzt wurden lizenzierte Produkte (Made by Rollei) anstelle der Original-Zeiss Objektive sowie Nissei Belichtungsmesser und Copal-Verschlüsse (beide japanischer Hersteller) verwendet. Das war jedoch nicht spürbar, da auch andere Modelle billiger wurden, aber im Unterschied zur Rollei durch die steigende Anzahl an elektronischen Geräten. Der Abstand musste für alle Rollei 35 abgeschätzt werden, man konnte nur einen Außenentfernungsmesser benutzen, aber das Rollei-Zubehörprogramm enthielt dies nicht.

Rollei hatte deshalb schon um 1970 an ein eingebautes Messgerät gedacht, aber das Gerät hatte keinen Raum für Zubehör. Das war ein Gerät, das sich auf dem Glas befand. Auch nach der Einführung der Rollei 35 hat es lange gedauert, bis ein Wettbewerbsprodukt auf den Markt kam. Mit der Kompaktkamera Konica C35 und der vom Rollei-Konzept geprägten Petri 35 waren sie als kleine japanische Konkurrenz aufgewachsen, doch erst 1974 veröffentlichte man mit der neuen Miniaturkamera 35 El eine weitere etwas kleiner und wesentlich leichtgewichtigere Variante, auch mit einziehbarer Optik.

Eine weitere Reduzierung der Größe erzielte die Firma durch fortschrittliche Technologie, sowohl im Kunststoff-Gehäuse als auch in der elektrischen Verschluss-Steuerung. Allerdings hatte die Firma auch große Zuverlässigkeitsprobleme, die sich erst mit dem folgenden GL verbesserte, und verwendete auch ausschliesslich ein vierliniges Minotar-Objektiv (siehe Tessar) mit f/2.8. Rollei bietet dagegen eine höhere Bildqualität mit fünf Objektiven bei f/2,8, aber auch mit vier Objektiven bei nur f/3,5.

Die Rollei 35 hatte in den 70er Jahren trotz des großen Erfolgs der Rollei 35 loyale Fans. Erst 1979 kam mit dem XA von Olympic ein überragender Wettbewerber heraus. Der XA war zwischen den Modellen 35 und 35, hatte einen automatischen Timer und einen Distanzmesser.

Das 35mm -Sechslinsenobjektiv bietet die gleiche tadellose Bildqualität wie die Rollei. Auf Grund des großen Erfolges wollte das Unternehmen bereits Ende 1967 ein Luxus- und Einstiegsmodell der Rollei 35 einführen. Aufgrund der Verlagerung der Produktion nach Singapur (siehe Kapitel Singapur) wurde die Firma Zeiß erst 1971 mit der Kalkulation eines Fünf-Leiners beauftragt.

Das lichtundurchlässige Gleitrohr musste in einem aufwendigen Produktionsprozess rotiert werden, was es zu einem der kostspieligsten Teile der Rollei 35 machte Eine andere Konstruktion hat das Gleitrohr beibehalten und war auf einen Selenbelichtungsmesser beschränkt. Wie bei anderen Fotoapparaten üblich, konnte die Blendeneinstellung auch hier am Objekt vorgenommen werden. Vor allem für den amerikanischen Raum wurden ca. 100 Fotoapparate mit grobkörnigem Kunststoffleder in den Farbtönen verkehrsrot, gelb-orange, hirschbraun, stahlblau und weiss hergestellt, die jedoch kaum Beachtung finden und somit in keiner der Preislisten enthalten sind.

Im Jänner 1976 wurde die Rollei in 35 Bit umgetauft, um der Einheitsbezeichnung Rollei zu entsprechen. Die Rollei Singapore, die über keine eigene Entwicklung verfügte, hatte die Zulassung für eine novellierte 35 Mrd. Euro in Deutschland erhalten. Die Rollei 35 LED wurde dort entwickelt und ersetzt den Selen-Belichtungsmesser durch eine kostengünstige Elektroniken.

Tatsächlich war dies kein Hindernis, da auch die Distanzeinstellung ( "Rangefinder") in dieser Position stattfand; Rollei hatte jedoch schon frühzeitig über eine Belichtungsdarstellung im Bildsucher nachgedacht. Die Rollei 35 wurde im Herbst 1979 umfassend überarbeitet und mit einer automatischen Belichtungsregelung ausgestattet.

Singapur war dazu nicht in der Position, und so schied er wieder aus. Anfänglich überlegte das Unternehmen auch, ein eigenes Blitzgerät für die Rollei 35 zu entwerfen. Otto Stemmer stellte das Vorhaben am Donnerstag, den 22. Mai 1982 (siehe Rollei) ein. Im Rahmen des Vergleichsverfahrens wurden dann alle Bauarbeiten für eine neue Rollei 35 abgeschlossen.

Neben der 35-SA-Entwicklung wurde auch eine Rollei 35 geplant, eine neue Rollei 35 in einem hochwertigen Kunststoff-Gehäuse, an dem ein motorischer Antrieb, eine Datenrückseite und zwei System-Blitzgeräte unterschiedlicher Größe angebracht werden konnten. Damit auf einen Antrieb und eine grössere Akkuladung verzichtet werden kann, wurde das Glas ohne Änderungen von Hand ausgefahren, aber wie bei der Miniox 35 mit der Bewegung einer Schutzklappe, die in diesem Fall zweigeteilt ist.

Mit dem Neustart am 1. Jänner 1982 mit der Rollei Phototechnik war nur eine professionelle Linie vorgesehen, aber die Dokumente für die Rollei 35 wurden nicht zerstört. Alleinvertriebshändler dieser Kamera war der Fotoladen Hansa-Foto in Köln. Die Rollei 35 Klassiker, eine kleine Serie mit Blitzanlage für 2.200 Mark, wurde auf der fotokina 1990 präsentiert.

Die aus Singapur zurückgegebenen Geräte konnten billig für eine neue Fertigung gekauft werden - die Rollei 35 besteht aus 580 Einzelteilen, von denen 185 den Verschluß betreffen. Daraus gingen sie in den Eigentum von Rollei Phototechnik über. Dies waren jedoch die Tools für die Kamera mit LED-Anzeige im Bildsucher.

Bei dem metrischen System (siehe Rollei) erschien im Frühling 1991 auch eine Rollei 35, die je nach Anwendung in einer grösseren und wasserfesten Kunststoffbox ausgeliefert wurde. Die Kamera wurde mit einem Testbericht ausgeliefert, der die radial symmetrische Verzerrung auflistet. Schon die letzte Rollei 35 Classic Kamera war werksseitig für 1,5 V Batterien konzipiert und mit dem Batterie-Typenschild LR9 ausgestattet.

Bei den späteren 35SE/TE wird das nicht mehr verfügbare 5,6V PX27 gebraucht, wie es auch beim 35. Der Rollei 35 wurde als Rollei 35 Klassik in Kleinserie von DHW Phototechnik, dem Unternehmen von Frank & Heitecke, produziert. 2 ] DHW - Phototechnik ist seit Sept. 2014insolvenz.

Eikmann, Ulrich Vogt: Fotokameras für Milliarden. Édixa, Rollei, Woigtländer, Miniatur, Roboter, Zeiss. Witzig, Hückelhoven 1997, ISBN 3-930359-56-1 Claus Prochnow: Rollei 35 - Eine Kamerastory. Der Appelhans Verlagshaus, ISBN 3-930292-10-6 Claus Prochnow: Rollei Reportage 3 Lindemanns Verlagshaus, ISBN 3-89506-141-7 Udo Afalter: Eine Kameraleute hat 25 Jahre Rollei 35 Eigener Verlagshaus 1990, ISBN 3-920890-05-1 Udo Afalter: Eine Kameraleute hat die Rollei 35-Kameras und -Linsen auf den Weltmärkten im Visier.

Ausgabe, Lindemanns-Verlag 1994, ISBN 3-89506-113-1. Hochsprung FIRMA / ROLLEI: Am Wasserhahn.

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